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NZZ: Leise Zeichen des Aufbruchs
Zur unaufgeregten Attraktion der Solothurner Filmtage gehört, dass man die Ausstrahlung dieses Kulturanlasses nicht übermässig inszeniert. Es herrscht Betriebsamkeit im kleinen Städtchen, doch das Hauptinteresse liegt ganz eindeutig beim Film. Selbst in der «Nacht der Nominationen» für den Schweizer Filmpreis gibt es Glamour nur in homöopathischen Dosen. Nach Solothurn reist in dieser Woche im Januar zuallererst, wer sich hauptsächlich für Film interessiert.
Bundesrat Alain Berset, der am Mittwoch an der Nacht der Nominationen seinen ersten Auftritt als Kulturminister hatte, übernimmt ein aufgeräumtes Dossier – was sich in seinem Referat widerspiegelte. Wie sich die Neuausrichtung der Filmförderung auswirkt, ist offen . Für Bundesrat Berset aber, bekennender James-Bond-Liebhaber, gehört die traditionelle Debatte, bei der Kunst und Kommerz gegeneinander ausgespielt werden, endgültig der Vergangenheit an. Der Erfolg eines Filmes lasse sich nicht voraussehen – manche Streifen, für die man die kleinen Säle vorsah, erwiesen sich hinterher als kommerzieller Erfolg, während andere und grössere Kisten rasch in Vergessenheit gerieten. http://www.nzz.ch
2012-01-27 Permalink Tweet Weiterempfehlen

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