De En Fr It
iPhone Classic

Zürcher Filmpreis für DAS FRÄULEIN und NACHBEBEN
Der Zürcher Stadtrat zeichnet DAS FRÄULEIN und NACHBEBEN mit dem diesjährigen Zürcher Filmpreis aus. Weitere Preise gehen an einen Dokumentarfilm, einen Animationsfilm sowie zwei Ausstatter und einen Filmjournalisten. Je 20’000 Franken wurden den Spielfilmen DAS FrÄULEIN von Andrea Staka und NACHBEBEN von Stina Werenfels zugesprochen. Stakas Film überzeuge durch eine eigenwillige Bildsprache und die packende Schilderung des Gefühls der Entwurzelung und der Sehnsucht. Er sei «zart und poetisch erzählt und von drei hervorragenden Schauspielerinnen wunderbar gespielt». Werenfels sei mit NACHBEBEN das atmosphärisch dichte Sittengemälde einer Gesellschaftsschicht gelungen. Diese habe es dank der New Economy zu schnellem Reichtum gebracht, sich den Sprung nach oben aber durch den Verlust menschlicher Beziehungen erkauft.
Der Dokumentarfilm A CRUDE AWAKENING - THE OIL CRASH wird mit 15 000 Franken ausgezeichnet. Die Journalisten und Filmemacher Basil Gelpke und Ray McCormack rollen die Geschichte der Ölgewinnung auf. Isabelle Favez erhält einen Preis von 5000 Franken in Anerkennung ihrer hochstehenden Schaffenskontinuität, ihr Kurz-Animationsfilm LA TARTE AUX POMMES wird mit 10 000 Franken bedacht. In den Filmen von Favez sei der banal scheinende Anfang immer Ausgangspunkt einer hintergründigen Geschichte, die das Leben spiegelt. Monica Rottmeyer und Gerald Damovsky erhalten je 7500 Franken für die Ausstattung des Lausbuben-Road-Movie MEIN NAME IST EUGEN.
2006-11-12 Permalink Tweet Weiterempfehlen

Kommentar hinzufügen
Neue Kommentare