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Tagesspiegel: Traurig bin ich sowieso
Noch mehr junges Kino, viele Filme aus Europa und eine entschlossene Programmierung: Das Filmfestival von Locarno will mehr Mut beweisen – und gibt den Vergessenen eine Stimme.
Es ist ziemlich schön in Locarno, am Lago Maggiore. Aber für das traditionsreiche Filmfestival ist der malerische Ort auch eine Bürde. Viele Gäste des Filmfests kommen vor allem, um sich in entspannter Atmosphäre auf die Herbstsaison einzustimmen.
Das muss anders werden, findet Olivier Père, ehemaliger Leiter der renommierten Reihe „Quinzaine des réalisateurs“ in Cannes und seit diesem Jahr Chef des Schweizer Filmfestivals. Auch in Locarno sollen Geschäfte abgeschlossen werden, Premieren Aufsehen erregen, Filme wieder aufwühlen. Père entschlackte das Programm und schärfte das Profil. Noch mehr junges Kino, viele Filme aus Europa und eine entschlossene, teils wagemutige Programmierung. http://www.tagesspiegel.de
2010-08-15 Permalink Tweet Weiterempfehlen

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