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Filmquoten in Südkorea: Kultur, Wirtschaft und Politik
Südkorea betreibt seit 20 Jahren eine strenge Quotenpolitik zur Förderung des einheimischen Films, die Kinos müssen an 146 Tagen koreanische Filme zeigen. Auf Druck der USA wurde die Quote auf 73 Tage reduziert, was immer noch erstaunlich ist, wenn man mit europäischen Verhältnissen vergleicht. In einem Interview im Ciné Bulletin sprach sich der ehemalige Kulturminister und Filmemacher Lee Chang-dong für eine Kultur- und gegen eine Wirtschaftspolitik aus: "Das amerikanische Modell nachzuahmen, damit man ihm besser beikommt, ist ein Widerspruch. Man kann dieses Spiel gegen die USA nicht gewinnen. Wir müssen auf unsere eigene kulturelle Identität bauen. Wenn ich McDonald’s Konkurrenz machen will, eröffne ich keine Fast-Food-Kette, sondern ein koreanisches Restaurant." http://www.cine-bulletin.ch
2008-07-22 Permalink Tweet Weiterempfehlen

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