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NZZ: Schweizer Arthouse-Filme finden kaum Publikum
Die Schweizer Arthouse-Filme finden kein Publikum, stellte Nicolas Bideau am Freitag in Locarno fest. Das Bundesamt für Kultur möchte deshalb seine Politik in der Förderung dieser Filme ändern.«Es ist keine Frage des Talents, sondern der Produktion», konstatierte Bideau, Direktor der Abteilung Film beim BAK. «Die Schwäche liegt bei der Entwicklung.» Bei Schweizer Filmen werde nur sechs bis sieben Prozent des Budgets für die Entwicklung verwendet, während es im europäischen Ausland 20 Prozent seien. Das BAK möchte daher die Mittel für die Entwicklung und die Produktion von Arthouse-Filmen erhöhen und besser kanalisieren. Eine Lösung müsse im Rahmen des bestehenden Budgets gefunden werden, gab Bideau zu bedenken. Er zieht darum in Erwägung, weniger Produktionsfirmen zu unterstützen, dafür mit höheren Beiträgen, wie er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA einräumt. http://www.nzz.ch
2008-08-08 Permalink Tweet Weiterempfehlen

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