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Nachrichten Mai 2012
OPERATION LIBERTAD au cinéma 2012-05-30 (Französisch)
AUS DER KÜCHE INS BUNDESHAUS von Stéphane Goël auf SF1
Die Schweiz war eines der letzten Länder weltweit, welches das Frauenstimm- und Wahlrecht eingeführt hat. Haushalt, Küche, Kinder und Kirche - jahrzehntelang hat diese Litanei das Leben der Mütter und Grossmütter hierzulande geprägt. Mit Witz und Ironie führt Filmemacher Stéphane Goël durch ein Jahrhundert Schweizer Geschichte auf den Spuren von Frauen, die dafür gekämpft haben, den Herd verlassen zu können, und von Männern, die alles versucht haben, um sie dorthin zurückzuschicken - bis zur Erreichung einer gesetzlichen Gleichstellung, deren Umsetzung auch heute noch oft fraglich erscheint.
Montag 28.5. 22h30 SF1 CH:Filmszene
2012-05-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GOTTHARD SCHUH - EINE SINNLICHE SICHT DER WELT von Vili Hermann auf SF1
Der Regisseur folgt den Spuren der Fotografien von Gotthard Schuh; vom Tessiner Malcantone – das der Fotograf auf seiner Lambretta durchquerte – bis nach Indonesien, zur Götterinsel Bali. Mit den Bildern von Gotthard Schuh im Gepäck, besucht der Filmemacher die Orte und Personen, die der Fotograf aufgenommen hat. Die Kontraste sind heute noch ausgeprägter als früher. Untermalt von Notizen des Fotografen, entdecken die Zuschauer viele weniger bekannte Fotografien von ethnografischem Wert, die der Künstler im Tessin und im exotischen Bali machte.
Sonntag 27 Mai 11h55 SF1 Sternstunde Kunst.
2012-05-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Filmpodcast: Cannes 2012 - Operation Libertad
Diese Woche mit vielen Filmen, vielen Themen, EINEM Ereignis: dem Filmfestival in Cannes. Michael Sennhauser ist vor Ort, hat viel gesehen und viel erzählt. Zum Schweizer Film OPERATION LIBERTAD von Nicolas Wadimoff zum Beispiel
2012-05-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Télérama: SUR LA ROUTE d’une adaptation (presque) impossible 2012-05-25 (Französisch)
Doddle: AMOUR (LOVE) 2012-05-25 (Englisch)
Sennhausers Filmblog: ON THE ROAD von Walter Salles
Was für ein Jammer. Es ist traurig, wenn Vorfreude enttäuscht wird. Aber es ist, zumindest in Cannes, noch trauriger, wenn Vorurteile sich bestätigen. Und bei diesem Film ist die “gepflegte Langeweile” welche mein geschätzter Kollege L befürchtet hat, nur gerade der Vorname. ON THE ROAD ist ein lebender Leichnam, ein Film, der bestenfalls die Farben des Buches durchschimmern lässt, wie unter Schutzatmosphäre abgepacktes Gemüse durch die Klarsichtfolie einer Vakuumverpackung.
Walter Salles hat Illustrationen gebaut, Szenen nachgestellt, Momente fabriziert. Aber das Leben, das Kerouacs Figuren suchen, leben, verlieren, sich wünschen: Von dem ist keine Spur in diesem Film.
http://sennhausersfilmblog.ch
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Grand Ecart: OPERATION LIBERTAD, de Nicolas Wadimoff 2012-05-25 (Französisch)
Eyes in: OPERATION LIBERTAD 2012-05-25 (Englisch)
Screen Daily: OPERATION LIBERTAD 2012-05-25 (Englisch)
RTBF: Laurent Capelluto, un révolutionnaire maladroit dans OPERATION LIBERTAD 2012-05-25 (Französisch)
The Hollywood Reporter: Berlinale Winner SISTER Nominated for Euro Youth Audience Award 2012-05-25 (Englisch)
Le Monde: PARADIES: LIEBE, Ulrich Seidel, post coïtum animal triste 2012-05-25 (Französisch)
critic.de: PARADIES: LIEBE
Liebe und Geld. Ein kulturelles Missverständnis aus den Augen von Ulrich Seidl. PARADIES: LIEBE wird nie zur reinen Leidensgeschichte seiner Protagonistin und erzählt auch nicht mit gespielter Empörung von der sexuellen Ausbeutung junger Afrikaner. Ständig verschieben sich zwischen den Szenen die Machtverhältnisse und damit auch die Sympathien des Zuschauers. Kaum entwickelt man für Teresa Mitgefühl, weil sie bei ihrer ersten Begegnung mit einem einheimischen Gigolo fast vergewaltigt wird und unter Tränen das Stundenhotel verlässt, wendet man sich schon wenig später mit Abscheu wieder von ihr ab, wenn sie sich wie eine Kolonialherrin aufführt. Die Männer behandelt sie mitunter wie ein Stück Fleisch, macht sich über das Fremde lustig und führt einen verlegenen Kellner vor, der wie ein Papagei österreichische Wörter nachplappern soll, damit sie und ihre Freundin sich vor Lachen wegwerfen können („Sag amal Blunzngröstl!“). Mit Hauptdarstellerin Margarete Tiesel, die bisher vor allem im Theater und in kleinen Nebenrollen zu sehen war, hat Seidl eine Schauspielerin gefunden, die keine falsche Scham besitzt und sich den gesamten Film über buchstäblich wie im übertragenen Sinne nackt macht. (...)
Der Mangel an Innovation ändert aber nichts daran, dass PARADIES: LIEBE wieder ein großartiger Film geworden ist. Seidl arbeitet einfach anders. Er hat die für ihn angemessene Art und Weise, auf die Welt zu blicken, schon gefunden und verschiebt mit jedem neuen Film nur den Fokus. Im Prinzip praktiziert Seidl so etwas wie einen aufrichtigen Humanismus, denn seine Figuren stehen nicht unter dem Zwang, immer nett und sympathisch sein zu müssen. Menschlichkeit ist für ihn keine romantisch verklärte Idealvorstellung, sondern beinhaltet auch die scheußlichsten Seiten unseres Daseins.
http://www.critic.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
kino-zeit.de: REALITY
Garrone beginnt seine Abrechnung mit dem Italien Silvio Berlusconis mit einem grandiosen Flug über Neapel, fliegt über die Vororte, zeigt den Verkehr, bis sich eine kleine Irritation in diesen establishing shot mischt: Eine goldene Kutsche, die direkt aus dem Barock zu kommen scheint, mit livriertem Kutscher und ebensolchem Diener, die das Hochzeitspaar zu den Feierlichkeiten bringt, während denen es zu der schicksalhaften Begegnung Lucianos mit Enzo kommt. Immer wieder flicht Garrone solche Surrealismen in seine Geschichte ein, die in ihren heiteren Szene beinahe wirkt, als sei sie mit ihren Ansammlung an schrägen Typen und Charakterköpfen ein direkter Nachkömmling der Commedia all'neapoletana. REALITY
http://www.kino-zeit.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
kino-zeit.de: BEYOND THE HILLS
Die Ruhe und die Klasse der Erzählhaltung, die Mungius filmische Handschrift ausmacht, ist absorbierend. Die langen, meist stillen, Einstellungen, die über mehrere Minuten eine Sequenz aus einem einzigen Blickwinkel einfangen, gehören zum wesentlichen Stil des jungen rumänischen Kinos. In den glasklaren, tiefenscharfen Bildern wird der Blick des Zuschauers nicht wie im Hollywoodkino gelenkt. Was wichtig ist oder nicht, muss sich jeder beim Betrachten selbst erarbeiten. Gerade in BEYOND THE HILLS mit seinen langen Gruppenbesprechungen zwischen den Nonnen und dem Priester entgehen einem beim ersten Betrachten viele kleine Details, und vor allem die zunächst unscheinbaren Regungen von Personen, die abseits der eigentlichen Handlung stehen.
Mungiu gelingt es damit komplexe Einzelheiten auszudrücken und seinen eigentlichen Plot nahezu beständig mit neuen Verbindungen und Hintergründen zu bereichern. Ganz nebenbei bekommt man so einen guten Eindruck von den katastrophalen Zuständen in den Waisenhäusern Rumäniens oder (doch das gehört im neuen rumänischen Kino fast schon zum guten Ton) vom korrupten und desolaten Gesundheitssystem. Und damit rückt der Film vor allem den Konflikt zwischen Individuum und Institution bzw. Gesellschaft in den Mittelpunkt. Wo kann der einzelne seine Freiheit behaupten? Wie viel ist er bereit davon abzugeben, um kleine Privilegien und oberflächliche Sicherheit zu genießen?
http://www.kino-zeit.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
kino-zeit.de: PARADIES: LIEBE
PARADIES: LIEBE ist der erste Teil einer Trilogie des Österreichers Ulrich Seidl und der Auftakt könnte stärker nicht sein. Anfänglich besticht der Film durch seinen trockenen Humor, der vor allem auf kleinen Alltagsepisoden und bildhafter, ja manchmal gar an Buster Keaton erinnernde Bildkomik beruht. Die Absurdität des alltäglichen Menschen zu zeigen, genau das erwartet man ja auch von Seidl. Diese Art der Entlarvung ist Teil seiner Handschrift. Doch das ist nur die Oberfläche des Filmes. Darunter brodelt es gewaltig. Seidls Film entpuppt sich nach und nach als knallharter Sozialkommentar und vor allem als Film, der bis zum bitteren Ende dabei bleibt, der seine Geschichte konsequent durchkonjugiert. Je länger man Teresa folgt, desto schwieriger wird das hinsehen und aushalten. Aber es muss eben auch einmal ordentlich wehtun.
http://www.kino-zeit.de
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critic.de: AMOUR
Wenn die Sprache ihre Macht verliert und nur das Handeln bleibt. Haneke schaut dem Leben zu.
Zwischen ihrem physisch intensiven Schauspiel und den resignierten, fast spröde daher gesagten Dialogen öffnet sich mit zunehmender Filmdauer ein weiter Graben. AMOUR erzählt so auch die Geschichte einer allmählichen Ablösung der Sprache von der Welt: Das Leiden, aber auch das Lieben bleibt, selbst wenn die Worte ihre Haftung verlieren. Am Ende, kurz vor dem Tod, ist die Sprache nur noch Klang, eine beruhigende Melodie.
Michael Haneke scheint diesmal seinen Kontrollwahn und seine schneidende intellektuelle Brillanz hintanzustellen, um stattdessen gänzlich von seinen Figuren ausgehend zu erzählen. Vorbei die Zeiten der hochkomplizierten, auch hochgradig arrangierten Narrative von CACHE (2005) oder FUNNY GAMES US (2008). Eine unvermutete Bescheidenheit und Schlichtheit grenzt AMOUR von den bekanntesten Werken des Österreichers ab.
Was nicht heißen soll, dass Haneke seine präzise, unverkennbare Arbeit an Bildkomposition, Einstellungsdauer und Montagen gegen simple Dokumentation getauscht hätte. Er trifft weiterhin starke, entfremdende Entscheidungen, hält die Aufnahme eines leeren Zimmers viel länger als nötig, zerschneidet das Appartement in disparate Stücke, die sich erst sehr langsam zu einem erschlossenen Raum zusammenfügen, verweigert Einsichten und Gegenschüsse, um die Ambivalenz der Situation zu bewahren. Aber diese Entscheidungen scheinen nicht länger einer primär filmisch-formalistischen, sondern einer humanistisch aufgeladenen Logik zu folgen. Nur wenn Georges alleine ist mit seiner leidenden Frau, zeigt sich ihr Elend in Großaufnahmen. Selbst die Tochter bekommt nur weite Winkel, so dass sich ihre innerliche Distanzierung von den Eltern auf die Leinwand und den Zuschauer überträgt.
http://www.critic.de
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ecrannoir.fr: AMOUR 2012-05-25 (Französisch)
kino-zeit.de: LIEBE
Zwei Stunden dauert Michael Hanekes neuer Film LIEBE - und allein wegen des Themas sowie der prinzipiell realistischen Herangehensweise drängt sich ein wenig der Vergleich zu Andreas Dresens Film HALT AUF FREIER STRECKE auf, der im letzten Jahr an der Croisette zu sehen war. Trotz des bitteren Themas aber ist LIEBE - und das ist das vielleicht wirklich Neue - ein sehr zärtlicher und liebevoller Film geworden, der ganz nahe an seine Personen herangeht, ohne ihnen ihre Würde zu nehmen. Die aus der Situation folgenden Konflikte sind schlaglichtartig gesetzt und überdecken nicht die Titel gebende Liebe zwischen Georges und Anne, die sich nach vielen guten Zeiten ("Es ist schön, das Leben", sagt Anne an einer Stelle, als sie beim Durchblättern eines Fotoalbums Stationen ihres Lebens Revue passieren lässt) nun auch an schlechten Tagen bewähren muss.
Getragen wird Liebe von zwei Darstellern, die Unglaubliches leisten - vor allem Emmanuelle Riva, die ihr alle Stufen des Verfalls zu durchlaufen scheint, ist unfassbar gut, da sie Jean-Louis Trintignant ein Gegenüber bietet, an dem er sich abarbeiten muss.
http://www.kino-zeit.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Film-Dienst: JAGTEN
Ein Pendant zu FESTEN, allerdings bar jeder „Dogma“-Ästhetik und überraschend unambivalent: An der Unschuld von Lucas lässt der Film nie den leisesten Zweifel aufkommen. Akzeptiert man diese Prämisse, ist JAGTEN spannend, bewegend, humorvoll. Ein Film über einen, der alles verliert, der ausgestoßen und seiner Existenz beraubt wird. Und der doch ein Happy End erlebt, zumindest ein halbes. Etwas bleibt immer hängen.
http://blog.film-dienst.de
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Film-Dienst: AMOUR
Michael Haneke wird älter – und immer noch besser. Sein neuer Film AMOUR ist meisterlich.
Haneke ist der Zen-Meister unter den Regisseuren, der immer noch etwas weg lässt, um die Konzentration innerhalb der Einstellung zu steigern. Was nicht das mit großer Detailfreude arrangierte Interieur der Wohnung meint oder den psychologischen Realismus, sondern Rhythmus, Intention und Schauspielerführung. Jede Szene steht für sich und könnte als Kurzfilm bestehen; ihr Zusammenhang ist chronologisch-elliptisch, zwingend und ungezwungen zugleich.
Das Ergebnis: ein tief berührender Film über die Liebe und die Vergänglichkeit der menschlichen Natur, eine für viele Auslegungen offene Meditation über das Ende, bar aller Illusionen, aber getragen von einer Würde, die auch das provokante Finale trägt. Am Schluss sitzt Isabelle Huppert allein in der erkalteten Wohnung, ratlos, verloren. Ein Meisterwerk, über das noch sehr lange zu reden sein wird.
http://blog.film-dienst.de
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Le Monde: Amour amour, de Michael Haneke à Hacid Djaidani 2012-05-25 (Französisch)
critic.de: IN ANOTHER COUNTRY
Wenn IN ANOTHER COUNTRY ein Experiment ist, dann sind wir dessen Versuchskaninchen. Anne und die koreanischen Männer, ihre Anziehung zum Rettungsschwimmer, ihre Sehnsucht nach dem Liebhaber, ihre pseudo-spirituelle Sinnsuche, das sind immer Neujustierungen einer gleichen Geschichte, die sich nicht nur vervollständigt, an Komplexität gewinnt, sondern auch fortgeschrieben wird. Die Unterschiede, das Spiel mit Wiederholung und Veränderung, das sind Nebelwerfer, ein großer Spaß, aber auch Makulatur. Sie ermöglichen es Hong, auf eine klassische Erzählung zu verzichten, Mini-Plots aneinander zu reihen, ohne ihnen viel Aufmerksamkeit zuzumessen, und somit der unmittelbaren Lebendigkeit viel Raum zur Entfaltung zu lassen. Wie wir uns zu dieser Lebendigkeit verhalten, die Handlungen interpretieren, uns in den Optionen verheddern und beginnen, an Zufälle und Wahlmöglichkeiten zu glauben, die Protagonisten ernst zu nehmen im jeweiligen Moment, sie mit Leben, mit Projektion zu füllen, das ist Hongs Zauber.
http://www.critic.de
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UN ANGE PASSE (10): Jean-Philippe Jaton: Instructeur de parapente 2012-05-25 (Französisch)
ecrannoir.fr: SUR LA ROUTE 2012-05-25 (Französisch)
kino-zeit.de: A PERDRE LA RAISON
A PERDRE LA RAISON trägt den englischen Titel OUR CHILDREN der nur unzureichend den Film widerspiegelt. Denn das französische Original bedeutet so viel wie den Verstand verlieren. Genau darum geht es Lafosse. Erbarmungslos heftet er sich an ein unheilvolles Dreierbündnis, das mit der Zeit für Murielle zu einer unerträglichen Hölle wird, die sie in die Depression führt. Lafosse erzählt also weniger eine Geschichte sondern zeigt uns einen Prozess. Interessant sind dabei vor allem die atmosphärischen Verschiebungen unter den drei Hauptfiguren. (...)
Lafosse erzählt seine Geschichte elliptisch, zwischen Sequenzen und Szenen vergehen manchmal Minuten, dann wieder ganze Monate. Murielle rückt ganz sachte aber konsequent in den Mittelpunkt. Obwohl nie gezeigt wird, wie sich ihre Beziehung mit Doktor Pinget vertieft, ahnt man, dass die Frau eigentlich mit zwei Ehemänner und vier Kindern in einem Haus wohnt. Damit stellt Lafosse das europäische und arabische Familiensystem gegeneinander. In den Augen von Mounirs marokkanische Mutter ist Murielle großartig und macht alles richtig.
Familien- und Geschlechterrollen fallen so allerdings in ein recht klischeehaftes sie/wie Schema ab. Es mag an Lafosses Idee liegen, dass sich kulturell stark geprägte Konzepte wie die Familie nicht ohne weiteres in andere Umgebungen übertragen lassen. Aber das überzeugt nicht. Und so führt letztlich die große Stärke von Lafosses bisherigen Inszenierungen zum Scheitern von A PERDRE LA RAISON. Das konsequente Ausschließen von Erklärungen wirkt unentschlossen. Auch wenn die Ruhe mit der er alles auf den tragischen Höhepunkt zusteuern lässt emotional vereinnahmt.
http://www.kino-zeit.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
kino-zeit.de: HOLY MOTORS
HOLY MOTORS ist eine wilde und groteske Feier des Kinos, die im Grunde jede Zusammenfassung sprengt und eigentlich nur gesehen und nicht beschrieben werden kann. HOLY MOTORS ist eine obsessive Montage der Attraktionen, ein Film, der alle klassischen Regeln der Kinoerzählung über Bord wirft. Die Handlung folgt bei Carax nicht der rationalen Logik, sondern der des Traumes. HOLY MOTORS wirkt auf den nüchternen Betrachter wie ein Sammelsurium schräger Phantasmagorien. Doch zu allererst ist HOLY MOTORS ist ein schön-hässliches Liebesgedicht an das Kino. Davon zeugt auch die Eröffnungssequenz, die einen abgedunkelten Kinosaal zeigt und damit ganz selbstreferenziell auf die siebte Kunst verweist.
- "Die Leute gucken nicht mehr richtig. Sie sehen die Schönheit nicht mehr."
- "Aber Schönheit liegt im Auge des Betrachters."
- "Und was, wenn der Betrachter das vergessen hat?"
Wie großartig! Nicht das Kino ist in der Krise, sondern der Zuschauer. Weil wir meinen, wir hätten schon alles gesehen, weil wir denken, wir wären zu abgebrüht, um den Illusionen, Träumen und Fantasien des Kinos noch zu verfallen. Gegen diese Arroganz setzt Carax einen elektrisierenden Bilderreigen. Das ist manchmal komisch, manchmal schockierend, manchmal berührend, manchmal sogar etwas dumm - aber es ist immer Kino.
http://www.kino-zeit.de
2012-05-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Film&TV Kameamann: Civis-Medienpreis für UNSER GARTEN EDEN
Da kann man nur vielsprachig sagen: Gratulation, auguri, félicitations und so weiter: Mano Khalil aus Bern in der Schweiz hat mit seinem Dokumentarfilm UNSER GARTEN EDEN beim Civis-Medienpreis 2012 den Europäischen Civis-Fernsehpreis in der Kategorie Information gewonnen.
Der Civis-Medienpreis (lateinisch «civis» = am Gemeinwesen sich beteiligender Bürger oder sich beteiligende Bürgerin) wird als europäischer und deutscher Fernsehpreis sowie als europäischer Radiopreis für deutschsprachige Programme in der EU und der Schweiz jährlich vergeben. Sein Ziel ist es, die besten Programme in Radio, TV und Internet zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt in Europa zu prämieren.
http://www.kameramann.de
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kino-zeit.de: ON THE ROAD
Ehrlich gesagt hatte man sich gerade von diesem Film etwas mehr erwartet, denn immerhin gilt Walter Salles seit CENTRAL STATION und MOTORCYCLE DIARIES als Experte in Sachen cineastische Reisebeschreibung. Dass Salles mit On the Road keinen wirklichen Rhythmus findet, wird besonders dann auffällig, als Sal und Dean gemeinsam einen letzten Trip nach Mexiko unternehmen. Hier scheint es fast so, als falle mit dem Überschreiten der Grenze der USA eine Last von Salles ab. Hier explodiert der Film förmlich, wird für einen kurzen Moment zu dem Rausch, den Salles zwar behauptet, aber viel zu selten wirklich zeigt.
Was Salles ebenfalls nicht gelingt ist, dass das Spezifische des Textes, die Verschränkung von Realität und Fiktion, das Visionäre und Rauschhafte in Bilder zu fassen, er versucht es noch nicht einmal. HOWL von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, der sich um das berühmte Gedicht Allan Ginsbergs dreht, hat dieses Unternehmen zumindest gewagt.
ON THE ROAD ist beileibe kein schlechter Film, doch als Hommage an die Beatnik-Generation bleibt er letzten Endes zu brav und auch zu wenig visionär.
http://www.kino-zeit.de
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Le Courrier: Guérilla sur la Croisette 2012-05-25 (Französisch)
The Hollywood Reporter: Bela Tarr Shuts Down Production Company 2012-05-25 (Englisch)
14 FILME VON SAMIR
Spricht man mit Samir über seine Filme, so fällt sofort die Lust auf, mit der er auf Details hinweist und die Story erzählt. Witzig, frech und ungewohnt sind denn auch seine Filme.
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UN ANGE PASSE (9): Malek El-Khoury : Epicier 2012-05-18 (Französisch)
Swissinfo: Schweizer Doppelvertretung am Filmfestival Cannes
Am 65. Festival von Cannes, das am Mittwoch beginnt, ist die Schweiz mit zwei völlig unterschiedlichen Filmen vertreten. Aber beide zeugten von der grossen Freiheit und Eigenständigkeit des Schweizer Films, sagt der Programmleiter Edouard Waintrop. Sowohl Nicolas Wadimoffs Spielfilm OPERATION LIBERTAD als auch Basil da Cunhas Kurzfilm LES VIVANTS PLEURENT AUSSI sind in der Sektion La Quinzaine des Réalisateurs programmiert.
Die nun bereits dreijährige Präsenz der Schweiz am bedeutendsten Filmfestival der Welt ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. "Sie ist aber gerechtfertigt, denn die Schweiz verfügt über eines der eigenständigsten Filmschaffen Europas", sagt Edouard Waintrop
http://www.swissinfo.ch
2012-05-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BRANDNACHT von Markus Fischer auf VOD
Nachforschungen über den Mord an einer jungen Frau führen den privaten Ermittler Peter Keller in das idyllische Dorf Schwant im Emmental. Je mehr sich jedoch Keller in den Fäden dieses anfänglich so klaren Falls von Lustmord verheddert, desto deutlicher zeigen sich Risse in der scheinbar so harmlosen Dorfidylle Kellers Reise wird zu einer tödlichen Mission.
2012-05-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
65e Festival de Cannes 16 au 27 mai 2012 2012-05-16 (Französisch)
EL SISTEMA von Paul Smaczny, Maria Stodtmeier
„Es gibt immer einen Grund, ein Feuerwerk zu zünden“, freut sich ein Gründungsmitglied über den Knall hoch über Caracas. 1975 als Musikschule entstanden, umfasst „El Sistema“ heute eine Vielzahl von Schulen und Orchestern, die einer Viertelmillion Kinder in Venezuela zu einer musikalischen Grundausbildung verhelfen. Publikumserfolg am Visions du Réel Nyon 2009.
2012-05-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FLYING HOME de Tobias Wyss on VOD 2012-05-15 (Französisch)
FLYING HOME by Tobias Wyss on VOD 2012-05-15 (Englisch)
PLANS-FIXES: GILBERT VINCENT - DR. MICHAEL STETTLER 2012-05-15 (Französisch)
PLANS-FIXES: DOMINIQUE PASQUIER - JACOB SUMI 2012-05-15 (Französisch)
PLANS-FIXES: MICHEL MAYOR - ANDRE DELESSERT 2012-05-15 (Französisch)
THE HOUSE IN THE PARK de Hercli Bundi en VOD 2012-05-15 (Französisch)
THE HOUSE IN THE PARK von Hercli Bundi auf VOD
Architekten aus Europa, Amerika und China werden in eine chinesische Provinzstadt eingeladen. Innerhalb weniger Monate sollen sie in Jinhua einen Park bauen, der das Zentrum eines neuen Stadtteils bildet. Wo grüne Felder stehen und Bauern ihr Land pflügen, werden Investoren erwartet, neue Bewohner und Reformen. Doch die Arbeit zieht sich über Jahre hin. Die Euphorie der Anfänge prallt auf eine Realität, in der die aufgerissene Erde und die hochgesteckten Hoffnungen von Politikern, Arbeitern und Anwohnern das einzig Greifbare sind.
2012-05-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JEREMIAS GOTTHELFS MEISTERWERKE von Franz Schnyder
Die berührendsten Liebeserklärungen, die schönsten Heiratsanträge und die wüstesten Eifersuchtszenen. - Poetisch, kraftvoll und immer noch bewegend. - Jeremias Gotthelfs Meisterwerke in einer 6 DVD Box.
2012-05-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ABRIR PUERTAS Y VENTANAS von Milagros Mumenthaler im Kino
Nach dem Tod ihrer Grossmutter, bei der sie aufgewachsen sind, leben die drei Schwestern Marina (21), Sofia (20) und Violeta (18) allein im Haus ihrer Familie in Buenos Aires. Sie versuchen, diese Phase des Übergangs und der Unsicherheit so gut wie möglich zu bewältigen. Eines Tages verschwindet Violeta völlig unerwartet mit einem Mann. Die Leere, die sie hinterlässt, ist im ganzen Haus spürbar, und die Beziehung zwischen Marina und Sofia wird schwierig und verstärkt ihre Verwundbarkeit und Trauer. Der Winter geht zu Ende. Die beiden Frauen gewöhnen sich nach und nach an die Situation und überwinden den Tod der Grossmutter und das Verschwinden von Violeta. Festival du Film Locarno: Léopard d'or et pardo pour la meilleure actrice María Canale «Der umfassendste, der gelungenste Film, und überdies ein Erstlingswerk. Für uns ein brillianter Film, ein perfektes Kammerspiel über Ausgesprochenes und Unausgesprochenes. Wir haben hier eine grosse Regisseurin, soviel ist gewiss.» Paulo Branco, Jurypräsident Int. Filmfestival Locarno
2012-05-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
UN ANGE PASSE (8): Gérard de Kalbermatten: Désinfestateur 2012-05-11 (Französisch)
RHYTHMIK von Reni Mertens und Walter Marti
Der Film ist als historisches Dokument zu betrachten. Zum einen zeigt er die grosse Persönlichkeit Mimi Scheiblauer (1891-1968, Zürich), in ihrem musikalisch-pädagogischen Wirken als Rhythmiklehrerin; zum anderen zeigt er einen Ausschnitt der Weiterentwicklung der Rhythmisch-musikalischen Erziehung nach Jaques-Dalcroze.
2012-05-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DU SUPER 8 A LA VIDEO de Claire Simon 2012-05-09 (Französisch)
UN AUTRE BRESIL de Jean-Pierre Duret et Andrea Santana 2012-05-09 (Französisch)
DIE SINGENDE STADT von Vadim Jendreyko im Kino
Gesang in endlosen Fluren. Hinter dem Regal mit den Perücken der gefüllte Blutkühlschrank, ein Schwarm Elfen zwitschert durch die Kantine, Pauken, Trompeten, die allgegenwärtige Lautsprecherstimme. Einflüsterungen, große Worte, absurde Dialoge, und jede Geste zählt. Unten dicht bei der Kanalisation gewaltige Hebeapparate, ein jubelnder Chor schwebt herauf: Die Singende Stadt. Der Film nimmt die Stuttgarter Parsifal–Inszenierung des Regisseurs Calixto Bieito zum Anlass und als roten Faden, um in das komplexe Universum eines großen Opernhauses einzutauchen und die Menschen in dieser fremden Welt bei ihrer täglichen Arbeit zu beobachten.
Zürich Filmpodium ab 18. Mai
Basel Stadtkino ab 10. Mai
Luzern Stattkino ab 9. Mai
Bern Kino im Kunstmuseum ab 24. Mai
2012-05-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LES BRAVES von Alain Cavalier
Eine Serie über die Mutigen, jeweils eine Person, von vorne gefilmt, in einer einzelnen Einstellung: Raymond Lévy, Michel Alliot, Jean Widhof. Visions du Réel Nyon.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Perlentaucher zu FÜHRUNG von René Frölke
FÜHRUNG von Rene Frölke zeigt einen Besuch des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler in der Karlsruher Hochschule für Gestaltung, im Herbst 2008, als sich die gegenwärtige Finanzkrise zum ersten Mal massenmedial verwirklichte und von der Administration zugespitzt wurde zu ersten Rettungsgipfeln, die zusammengenommen mittlerweile ein amtliches Gebirge bilden dürften.
Knapp vierzig Minuten lang bezeugen die brillanten graustufigen Videobilder und die hellhörig lauschenden Tonaufnahmen (Robert Nickolaus), wie die Funktionäre der Kunst und der Aufklärung versuchen, ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines kollabierenden Systems zu rechtfertigen und im Hinblick auf Nützlichkeit zu kodifizieren. Was zählt, ist der Systemerhalt, auf beiden Seiten. Wie der legitimatorische Diskurs funktioniert, der von öffentlichen Geldern abhängiger Kunstproduktion heute voransteht und die Arbeit der Institutionen determiniert, wird hier auf höchster Ebene vorgeführt. Dass diese spezifische Legitimation auch auf die Kunstwerke selbst durchschlägt, zeigt FÜHRUNG ebenfalls.
http://www.perlentaucher.de
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
THE TUNDRA BOOK von Aleksei Vakhrushev
Ein Jahr unter den Tschuktschen, ein nomadischer russischer Stamm in der Nähe des Polarkreises. Der Film vermittelt die Härte des Lebens auf der Tundra. Visions du Réel Nyon.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SONOR von Levin Peter
SONOR erzählt von der Begegnung eines Filmmusikers und einer ehemaligen Balletttänzerin, welche von Geburt an gehörlos ist. Zwei Menschen mit einer scheinbar gegensätzlichen, akustischen Wahrnehmung, begeben sich auf eine Klangreise. Visions du Réel Nyon 2011.
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EIN VERSPRECHEN von Levin Peter
EIN VERSPRECHEN ist die dokumentarische Suche eines jungen Paares nach Antworten auf die Frage, was Beziehung, Ehe und Scheidung heute bedeuten. Was hält zwei Menschen überhaupt zusammen? Compétition internationale Visions du Réel Nyon.
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HEROS SANS VISAGE by Mary Jimenez 2012-05-08 (Englisch)
HEROS SANS VISAGE von Mary Jimenez
Migranten in Brüssel treten in den Hungerstreik, um Papiere zu bekommen. In einem Lage in Tunesien erzählen FLüchtlinge von der schwierigen Reise durch die Sahara. Compétition internationale Visions du Réel Nyon.
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Head Genève 2011 Cinéma/cinéma du réel
Das neue Departement Cinéma/cinéma du réel positioniert sich im Herzen des zeitgenössischen Kinos - von der traditionellen Bolex 16mm-Kamera bis zu heutigen Erzählformen und ihrer digitalen Bilder.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
D'ARBRES ET DE CHARBON von Bénédicte Liénard
Als Entschädigung auf einen Unfall in der Mine in Borinage erhät die Familie der Regisseurin ein Stück Wald. Compétition internationale Visions du Réel Nyon.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ICEBREAKERS von Maximilien Van Aertryck
Ein Passagierschiff in der baltischen See, eine Reise in das Unbekannte, voll Nostalgie und Magie. Compétition internationale Visions du Réel Nyon.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
COMPANY LINE von Kevin Jerome Everson
Everson macht ein eindrucksvolles Portrait der Arbeiterklasse in Mansfield. Kevin Jerome Everson leitete einen Workshop am Visions du Réel Nyon.
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RIO SONATA von Georges Gachot
Nana Caymmi wird von Kollegen als «Sängerin unter den Sängerinnen» Brasiliens bezeichnet. Als Tochter des symbolhaften Komponisten Dorival Caymmi, Exgattin Gilberto Gils, Muse Milton Nascimentos sowie Jugendfreundin und Kommilitonin des klassischen Pianisten Nelson Freire, gehört Nana Caymmi zu den wichtigsten Leitfiguren und Zeitzeugen der brasilianischen Musikgeschichte der letzten fünfzig Jahre.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MARTA ARGERICH, CONVESATION NOCTURNE von Georges Gachot
Martha Argerich ist die letzte legendäre Pianistin. Sie ist wild, rebellisch und schwierig im Umgang für die einen, schön und grossherzig für die anderen, unglaublich talentiert für alle und von einer geheimnisvollen Aura umgeben.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MARIA BETHANIA, MUSICA E PERFUME von Georges Gachot
Der Film lädt uns ein, ins Universum der brasilianischen Musik einzutauchen. Erzählt wird er von Maria Bethânia, der berühmtesten brasilianischen Sängerin, welche die Muse der Gegenkultur war, bevor sie zur Königin der romantischen Balladen wurde.
2012-05-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
THE SUBSTANCE de Martin Witz à Nyon 2012-05-07 (Französisch)
BEATOCELLO IN E-MOLL
Vivaldi, Bach, Brahms und Bruch.
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GELD ODER BLUT von Georges Gachot
In den armen Ländern vertreten WHO und UNICEF seit 25 Jahren eine Politik der so genannten «Basismedizin». Auch Kambodscha ist davon betroffen. Der Schweizer Kinderarzt Dr. Beat Richner (Beatocello) bietet seit 11 Jahren eine Alternative an.
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KANTHA BOPHA, 15 ANS DEJA von Georges Gachot
Im Mai 1975, beim Einmarsch der Roten Khmer, muss der junge Schweizer Kinderarzt, Beat Richner, der in Phnom Penh in einem Kinderspital arbeitet, das Land sofort verlassen. 1991 kehrt er zurück, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er stellt fest, dass die Kinder unter dem katastrophalen Gesundheitssystem leiden und beschliesst, sich dort niederzulassen. In 15 Jahren baut er vier Spitäler und eine Klinik für HIV-positive Mütter.
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AFTER THE SILENCE by Vanina Vignal 2012-05-04 (Englisch)
APRES LE SILENCE de Vanina Vignal 2012-05-04 (Französisch)
NANOUK L'ESQUIMAU von Robert Flaherty
Der Dokumentarfilmer Robert Flaherty verbrachte in den frühen 20er Jahren des letzten Jahrhunderts mehrere Monate im hohen Norden Kanadas, um den Eskimo Nanuk und seine Familie mit der Kamera zu begleiten. Visions du Réel Nyon 2012.
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DAS ALBUM MEINER MUTTER von Christian Iseli
Erinnerungen. Meine Mutter erzählt. Ein gewöhnliches Leben. Und ein Geheimnis. Sie schildert, wie sie während der Kriegsjahre als junge ledige Frau schwanger wurde, und es niemandem sagte. Älterwerden. Mein Vater will nicht ins Altersheim, er stirbt zu Hause. Meine Mutter muss sich zurechtfinden. Die Zeit geht langsam im Heim. Sie leidet an Einsamkeit. Schliesslich liegt sie im Sterben. Geschichte. Die vergangene Welt meiner Eltern ist der Ausgangspunkt zu Reflexionen über Bilder, über Erinnerungen und über Veränderungen der Zeit.
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A FALTA QUE ME FAZ by Marilia Rocha 2012-05-04 (Englisch)
ACACIO by Marilia Rocha 2012-05-04 (Englisch)
ABOIO by Marilia Rocha 2012-05-04 (Englisch)
THE FILMS OF RAY ROSENBLATT Volume 2
Der Amerikaner Jay Rosenblatt hat eine eigene Form des Filmemachens geschaffen, indem er Archivmaterial aus öffentlichen und privaten Filmen zu eigenen Geschichten verarbeitet. Atelier Visions du Réel Nyon 2011.
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A HOME FAR AWAY von Peter Entell
Lois ist Schauspielerin und tritt am Broadway, am Fernsehen und in Hollywood-Filmen auf. Ihr Mann, Edgar Snow, ist weltbekannt. Als von China faszinierter Pionier ist er der erste Journalist, der Mao Zedong filmt und interviewt. Von den amerikanischen Behörden als Sympathisanten des Kommunismus verdächtigt, werden Edgar und Lois auf die schwarze Liste gesetzt. Sie kommen mit ihren beiden kleinen Kindern in die Schweiz, um auf halbem Weg zwischen China und Amerika ein neues Zuhause zu suchen. Eine Geschichte über Revolution, Utopie, Desillusionierung und Hoffnung. Visions du Réel Nyon 2012: Compétition internationale
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Thomas Krempke: Erinnern heisst Vergessen
Salome Schneebeli und das morphologische Institut laden ein zur einer Fotoausstellung .
4.5. 18h00 Zürich Gessnerallee
http://www.krempke.com
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UN ANGE PASSE (7): Anke Lotz : Pasteur 2012-05-04 (Französisch)
A HOME FAR AWAY from Peter Entell 2012-05-03 (Englisch)
La FVC est morte, vive VaudFilm! 2012-05-02 (Französisch)
NZZ: Sehnsucht nach dem besseren Leben
Der diesjährige Jahrgang des Dokumentarfilmfestivals Nyon ragte mit 210 Titeln nicht nur in quantitativer Hinsicht, sondern auch qualitativ mit einer Reihe von Filmen heraus, die den Gemeinplatz bestätigten, dass das Leben selber die unglaublichsten Geschichten schreibt.
Darf man eine verweste Leiche filmen und diesen Anblick dem Kinopublikum zumuten? Darf man als wohlsituierter Europäer in einem marokkanischen Bergdorf, das weder Zufahrtsstrasse noch fliessendes Wasser, noch Strom hat, im tiefsten Winter Frauen und Kinder filmen, die sich ohne ausreichendes Schuhwerk und ohne Handschuhe durch meterhohe Schneemassen kämpfen und so Wasser, Brennholz und Futter für die Ziegen kilometerweit herschleppen müssen? Am diesjährigen Festival Visions du réel stellten sich Fragen nach dem im Dokumentarfilm ethisch vertretbar Zeigbaren in einigen Filmen mit grosser Dringlichkeit.
http://www.nzz.ch
2012-05-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FLYING HOME von Tobias Wyss auf VOD HD
Walter Otto Wyss wandert 1939 nach einem tragischen Autounfall in die USA aus. Dort entwickelt er ein revolutionäres Hybridauto, das nie produziert wird. Nach einer Liebesbeziehung mit einer afro-amerikanischen Tänzerin in Los Angeles lernt er Ende der 1950er Jahre in Tokyo als Einsiedler japanisch. Die letzten 30 Jahre verbringt er einsam auf Hawaii, wo er 2001 stirbt. Trotz vieler Gelegenheiten, seinen Traum von Freiheit, Erfolg und Geborgenheit zu verwirklichen, kann er sich nie von der Schweiz, seiner Mutter und seiner Schuld befreien und verpasst es, sein Glück beim Schopf zu packen.
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UN ANGE PASSE (6): Fabienne Naef : psychologue à la police 2012-05-02 (Französisch)
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