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Nachrichten März 2011

cover80/todtrauertrapani.jpg TOD TRAUER TRAPANI von Ben Jeger und Clemens Klopfenstein (CD)
Ein tönender Bericht über die Processione dei Misteri. Für diese Prozession kommen aus dem umliegenden Dörfern die Blaskappellen und begleiten musikalisch die Kreuze durch die engen Gassen Trapanis.
2011-03-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/musikliebe.jpg MUSIKLIEBE von Yusuf Yesilöz am 31. März in Grenchen
Zwei Musikerinnen und ein Musiker, deren Lebensgeschichten unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch verbindet sie nicht nur eine musikalische Leidenschaft, die sie mit ihren Lebenspartner/innen teilen. Alle drei brachen in ihrer Heimat erfolgreiche Karrieren ab und müssen sich in der Schweiz neu zurechtfinden.
31.3. 20h15 Grenchen Kino Rex
2011-03-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/joseluisguerin.jpg JOSE-LUIS GUERIN DVD-Box
José Luis Guerín ist der wichtigsten Vertreter des Autorenkinos in Spanien. Er arbeitet oft alleine und ist ein Meister der Verwirrung. Guerín macht in Visions du Réel Nyon 2011 ein Atelier.
2011-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/educationisnotforsale.jpg EDUCATION IS NOT FOR SALE von Christian Labhart
November 2009. In ganz Europa werden über 50 Universitäten besetzt. Die BesetzerInnen sprechen sich gegen das Bologna-Modell, die Erhöhung der Studiengebühren und die Ökonomisierung der Bildung aus. Am 17. November besetzen rund 500 StudentInnen den grössten Hörsaal der Universität Zürich. Diese Aktion findet in den Medien grosse Beachtung und erinnert an die Studentenproteste 1968. Zwei Wochen später verlassen die BesetzerInnen den Hörsaal und beziehen einen Pavillon in unmittelbarer Nähe der Universität. In diesem autonomen Raum leben sie ihre Utopie einer basisdemokratischen Bewegung.
2011-03-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

LA CITADELLE HUMANITAIRE de Frédéric Gonseth le 27 mars sur TSR2 2011-03-27 (Französisch)

images/p/petitechambre01.jpg NZZ: Schmerz kann nicht entsorgt werden
Während Altmeister Bouquet (in LA PETITE CHAMBRE) noch einmal sein ganzes Können in die subtile Darstellung eines alten Mannes legt, die auch seine Vergangenheit spürbar macht – seine Unfähigkeit als liebender Vater und seinen Egoismus –, widerspiegelt sich in Florence Loiret Cailles fein geschnittenem, bleichem, fast elfenhaftem Gesicht die Strenge gegen sich und andere. Und während bei ihm langsam die erstarrten Schichten abblättern, sind es bei ihr die warmen Empfindungen, die sich in die harten Züge hineinstehlen. In der Sabotage des Courant normal und der Erwartungen, sich doch bitte dem wohlbewährten System anzupassen, werden sie zu Komplizen: Rose soll nicht verraten, dass Edmond je länger, desto weniger fähig ist, selbständig einen Haushalt zu führen. Er wiederum lässt sich ihre unorthodoxen Methoden gefallen. Und mischt sich bald ohne viel Worte in ihren Umgang mit einem grossen Verlust ein: dem ihres totgeborenen Kindes. Dessen Zimmer steht noch immer fertig eingerichtet bereit, als wäre es nicht gestorben. Und diese «petite chambre», eine Art verbotene Zone, erinnert daran, dass auch Schmerz sich nicht einfach entsorgen lässt. http://www.nzz.ch
2011-03-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/h/hunkelermachtsachen03.jpg NZZ: Von Hunkeler bis Göring
Mathias Gnädingers pralle Präsenz, seine Direktheit, sein leichter Hang zum Miesepetrig-Kritischen wie auch sein träfer Humor sind eine kreative Herausforderung für alle, die mit ihm zu tun haben. Um Gnädinger herum, so scheint es, können keine halben Sachen entstehen. Und vielleicht ist nicht zuletzt dies auch der Grund, weshalb der Charakterdarsteller seit gut 20 Jahren fest zum engsten Ensemble der Schweizer Filmszene gehört: Man kann sich in den letzten Jahrzehnten kaum eine grössere Film- oder TV-Produktion denken, an welcher der Schauspieler – er hat in seinem Leben bisher doch immerhin in rund 80 Filmen mitgespielt – nicht beteiligt war. http://www.nzz.ch
2011-03-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/faceaddict.jpg FACE ADDICT von Edo Bertoglio
Der Film erzählt Geschichten über sich kreuzende, vergangene und gegenwärtige Leben einiger Hauptdarsteller der New Yorker Downtown-Szene, die in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre entstanden ist.
2011-03-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/legacyofsilence.jpgcover80/ereditadelsilenzio.jpg THE LEGACY OF SILENCE (L'EREDITA DEL SILENZIO) von Nadia Ambrosi und Patrik Soergel
Die Geschichte eines Vaters, seines Sohnes und des syrischen Volkes zwischen Diaspora und Heimat, Vergangenheit und Gegenwart, jungen und alten Generationen und schildert sehr persönlich, wie eine ethnische und religiöse Minderheit überleben konnte.
2011-03-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

OUTRAGES ORDINAIRES de Julie Gilbert au Théâtre du Grütli 2011-03-25 (Französisch)

Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 12
WINTER'S BONE von Debra Granik. Eine knallharte, aktuelle Stammesgeschichte von den Rändern der heutigen USA. Die junge Jennifer Lawrence ist sensationell, der Film so komplementär zu TRUE GRIT, dass Mattie und Ree wie Halbschwestern wirken.
BIUTIFUL von Alejandro González Iñárritu. Ich kann den Film nicht ausstehen. Aber es führt kaum ein Weg um ihn herum. Das ist furiose emotionale Manipulation ohne jede Zurückhaltung. Mithin eine Art filmgewordene Leidenschaft, die Leiden schafft.
NOSTALGIA DE LA LUZ von Patricio Guzmán. Das Gegenstück Biutiful: Ein überlegter, überlegener Dokumentarfilm aus der der Wüste Chiles, der die Toten der Pinochet-Ära zu den Sternen bringt.
RANGO von Gore Verbinski. Ähnlich wie Tim Burton hat Verbinski einen hoch entwickelten Sinn für die grossen Bilder und den kleinen Wahnsinn. Und ähnlich wie Burton hat er Mühe mit klaren Geschichten und runden Figuren. Aber was soll das Gemäkel, wenn Johnny Depp ein Chamäleon spricht?
TRUE GRIT von Joel und Ethan Coen. Die Neuinterpretation des Romans von Charles Portis ist nicht nur witziger, sondern auch bissiger: Corporate America löst den Wilden Westen ab. http://sennhausersfilmblog.ch
2011-03-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/bestofswissanimation.jpg BEST OF SWISS ANIMATION
Die DVD BEST OF SWISS ANIMATION entstand als Abschluss eines historisch ausgerichteten Projekts zur Erfassung und Erschliessung des Schweizer Animationsfilms
2011-03-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/p/petitechambre01.jpg DRS2 Reflexe: Mit dem ersten Film zum grossen Erfolg
Gleich mit ihrem Spielfilmerstling hievten sich die Westschweizer Theaterfrauen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond auf Weltkino-Niveau. Die Oscar-Nomination hat «La petite chambre» knapp verfehlt, aber den Quartz für den besten Schweizer Spielfilm hatten sie auf sicher. Michael Sennhauser hat die beiden jungen Frauen getroffen, die zielstrebig zusammenarbeiten, seit sie sich als Elfjährige in der Schule kennengelernt haben.
2011-03-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/prudhommes.jpg PRUD'HOMMES von Stéphane Goël Subskription
Der Dokumentarfilm schildert ein Gericht, das die Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern klärt. Auf diesem Rechtsgebiet sind Konfrontationen häufig: Spannungen, Stress und Revolte prägen die Arbeitswelt. Auf der Suche nach Gerechtigkeit und Anerkennung ergreifen entlassene, belästigte und ausgebeutete Arbeitnehmer das Wort und wehren sich gegen ihre Arbeitgeber. Die Berichte und Lebensgeschichten ergeben ein Mosaik, das uns eine menschliche Komödie zeigt – unsere heutige Gesellschaft. DVD ab 7. April. Subskription bis 7. April 25 CHF statt 29 CHF
2011-03-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/rasnucleairerienasignaler.jpg R.A.S. NUCLEAIRE RIEN A SIGNALER von Alain de Halleux
Ausgehend von der Tragödie von Tschernobyl 1986, bei der unmittelbar nach dem Unfall hunderte von „Liquidatoren“ eingesetzt wurden, um den Reaktor zu sichern und eine Kettenreaktion zu verhindern, und dabei enormen Dosen von Radioaktivität ausgesetzt wurden, stellt sich Alain de Halleux folgende Frage: Was würde heute aus jenen berühmten „Liquidatoren“ werden, wenn es zu einem Unfall käme? In ganz Europa, vor allem aber in Frankreich, trifft er sich mit Arbeitern von Atomkraftwerken, von deren Einsatz und Kompetenz die Sicherheit der Bevölkerung abhängt. Das Ergebnis ist jämmerlich! Die Kraftwerke wurden von grossen internationalen Konzernen aufgekauft und die Sicherheitsmassstäbe wurden auf dem Altar der Rentabilität geopfert.
2011-03-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/pianomania.jpgcover80/pianomaniabluray.jpg PIANOMANIA von Robert Cibis und Liliane Franck auf DVD und Bluray
Der Held von Robert Cibis und Lilian Frank hat eine einzige Leidenschaft: Er sucht den perfekten Klang. Er tut dies überall dort, wo ein Steinway-Flügel steht. Eine höchst vergnügliche Hörschule. "Den beiden Filmemachern, dem ganzen Team und vor allem ihren Tonmeistern ist es gelungen, die Klang nuancen fürs Kino hörbar zu machen. Und hier liegt die besondere Spannung dieses Films: Wenn einem klar und hörbar gemacht wird, warum Pierre-Laurent Aimard, wenn er «Die Kunst der Fuge» von Bach auf nimmt, den Klang so haben will und nicht anders." (Madeleine Hirsiger). Prix de la Semaine de la Critique Locarno 2009
2011-03-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/pripyat.jpg PRIPYAT von Nikolaus Geyerhalter wieder erhältlich
Vier Protagonisten kommen in ausführlichen Interviews zu Wort und geben Einblick in den Alltag der Zone. In der Stadt Pripyat - 7 Kilometer vom Kernkraftwerk Tschernobyl entfernt - lebten die Arbeiterinnen und Arbeiter des Kraftwerks. Unmittelbar nach dem Unfall wurden die 50.000 Einwohner evakuiert und in Gebiete in der gesamten ehemaligen Sowjetunion umgesiedelt.
2011-03-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

FIX ME de Raed Andoni avant-première Genève et Lausanne 2011-03-22 (Französisch)

EDI tritt auf Rekurs von artfilm.ch und SWISS FILMS nicht ein
artfilm.ch und SWISS FILMS hatten sich letzten Sommer an einer kurzfristigen Ausschreibung des BAK für eine DVD-Reihe zum Schweizer Film über 250'000 Franken beteiligt. Zuschlag erhielt das Projekt von HesseGreutert und Praesens. Erst im Nachhinein wurde bekannt, dass letztere schon seit 2009 mit dem BAK an diesem Projekt gearbeitet haben und diese mit einem Gesuch an das BAK herangetreten sind. Die Ausschreibung erfolgte, weil das BAK feststellte, dass eine freihändige Vergabe nicht möglich ist. Der Ursprung des Projektes und die Vorinformation eines Mitbewerbers wurden in der Ausschreibung jedoch mit keinem Wort erwähnt. Es erstaunt deshalb nicht, dass der ausgewählte Mitbewerber ein besseres Projekt vorweisen konnte. artfilm.ch und SWISS FILMS rekurrierten gegen den Vergabeentscheid. Sie verzichteten auf den Antrag einer Neuausschreibung, verlangten jedoch eine Entschädigung für das Dossier. Letzteres hat das EDI jetzt zum Vorwand genommen, kein Rekursverfahren zu eröffnen. Es besteht offenbar im Amt wenig Motivation, wettbewerbsrechtlich problematische Vergabepraktiken beim BAK genauer anzuschauen. 
2011-03-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

25e Festival International de Film de Fribourg 19.3.-26.3.
http://www.fiff.ch
2011-03-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 11
BIUTIFUL von Alejandro González Iñárritu. Ich kann den Film nicht ausstehen. Aber es führt kaum ein Weg um ihn herum. Das ist furiose emotionale Manipulation ohne jede Zurückhaltung. Mithin eine Art filmgewordene Leidenschaft, die Leiden schafft.
NOSTALGIA DE LA LUZ von Patricio Guzmán. Das Gegenstück Biutiful: Ein überlegter, überlegener Dokumentarfilm aus der der Wüste Chiles, der die Toten der Pinochet-Ära zu den Sternen bringt.
RANGO von Gore Verbinski. Ähnlich wie Tim Burton hat Verbinski einen hoch entwickelten Sinn für die grossen Bilder und den kleinen Wahnsinn. Und ähnlich wie Burton hat er Mühe mit klaren Geschichten und runden Figuren. Aber was soll das Gemäkel, wenn Johnny Depp ein Chamäleon spricht?
TRUE GRIT von Joel und Ethan Coen. Die Neuinterpretation des Romans von Charles Portis ist nicht nur witziger, sondern auch bissiger: Corporate America löst den Wilden Westen ab.
LA DERNIERE FUGUE von Léa Pool. Familiendrama um das gewünschte Ende eines kranken alten Mannes. Komisch, ernsthaft und sorgfältig. http://sennhausersfilmblog.ch
2011-03-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/muli.jpg MULI von Ines Meyer
Muli ist der liebevolle Übername für ein Maultier oder einen Maulesel. Ein Maultier ist das Kreuzungsprodukt eines Eselhengstes und einer Pferdestute, ein Maulesel das eines Pferdehengstes und einer Eselstute.
2011-03-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/grueenichachle.jpg GRÜENI CHACHLE von Jürg Fraefel
Wie kommt ein baufälliges Haus zu neuem Glanz? – Was bringt eine Gruppe junger Handwerker dazu, das denkmalgeschützte Haus von den Grundmauern bis zum Dach makellos zu restaurieren? Und weshalb leisten sich die Handwerker den «Umweg» und arbeiten nach traditionellen Handwerksmethoden und mit ursprünglichen Materialien?
2011-03-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

RACLETTE KIRGHIZ de Sandra Hebler le 18 mars à Genève 2011-03-18 (Französisch)

cover80/zimmer202.jpg ZIMMER 202 von Eric Bergkraut mit Peter Bichsel
Peter Bichsel ist der einzige populäre Schweizer Intellektuelle. Obwohl es einen ganzen Band gibt mit Titel «Zur Stadt Paris», war Bichsel nie in dieser Stadt. Es wurde Zeit, daran etwas zu ändern.
2011-03-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

art-tv VdR 2011 | Die Highlights
Für den italienischen Journalisten und Filmkritiker Luciano Barisone ist es die erste Ausgabe des Filmfestivals Visions du Réel als neuer Direktor. Er erläutert im Gespräch mit art-tv.ch die speziellen Aktivitäten und Veränderungen. Besonders spannend dürften die beiden Ateliers mit José Luis Guerin und Jay Rosenblatt, zwei Persönlichkeiten des Cinéma du réel, werden. http://www.artfilm.ch
2011-03-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/docteurcatherinekousmine.jpg DOCTEUR CATHERINE KOUSMINE von Alain Bettex
Die Theorie der Ernährung der Ärztin Catherine Kousmine
2011-03-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Schweizer Filmpreis Quartz 2011
Bester Spielfilm: LA PETITE CHAMBRE
Bester Dokumentarflm: CLEVELAND VERSUS WALL STREET
Bester Kurzfilm: YURI LENNON'S LANDING ON ALPHA 46
Bester Animationsfilm: MIRAMARE
Bestes Drehbuch: LA PETITE CHAMBRE
Beste Musik: GOOD NIGHT NOBODY (Marcel Vaid)
Bester Darsteller: Schwerwin Amini in STATIONSPIRATEN
Beste Darstellerin: Isabelle Caillat in ALL THAT REMAINS
Beste Nebenrolle: Carla Juri in 180°
Spezialpreis de Jury: Gerald Damowsky, Art Director of SENNENTUNTSCHI
Ehrenpreis: Marcel Hoehn, Produzent
2011-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/p/petitechambre11.jpg NZZ: Filmpreis geht in die Romandie
Das Drama LA PETITE CHAMBRE von Véronique Reymond und Stéphanie Chuat ist der beste Schweizer Film des Jahres 2010.
Das Erstlingswerk der beiden jungen Waadtländerinnen ist am Samstagabend in Luzern zum besten Film des Jahres 2010 gekürt worden. Das in der Westschweiz auch an den Kinokassen äusserst erfolgreiche Drama setzte sich unter anderem gegen den Kassenschlager SENNENTUNTSCHI, die Komödie DER SANDMANN und das Drama STATIONSPIRATEN durch. http://www.nzz.ch
2011-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Schweizer Filmpreis Quartz 2011 12.3. Luzern
http://www.schweizerfilmpreis.ch
2011-03-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/goutdeterre.jpg UN GOUT DE TERRE von Richard Morgan
Enzianschnapsproduktion im Vallée de Joux
2011-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/afghanmemento.jpg AFGHAN MEMENTO von Jacques Matthey
1988 begab sich Olivier Brodard auf eine sechsmonatige humanitäre Reise nach Afghanistan, das damals unter sowjetischer Herrschaft stand. Die Expedition führte ihn ins Panshir-Tal, wo er den Kommandanten Massoud traf und den Alltag des afghanischen Volkes teilte. Als idealer Zeuge dokumentierte er damals sein Abenteuer. Bei seiner Rückkehr wird er Opfer eines schrecklichen Verkehrsunfalls. Nach mehreren Wochen im Koma erwacht er, doch er hat sein Gedächtnis verloren.
2011-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 10
Es laufen zwar ein paar (aus unterschiedlichen Gründen) sehenswerte Filme an heute (THE KILLER INSIDE ME, LA NOSTRA VITA, THE TREE), aber keiner davon ist unumgänglich. Darum gilt heute wie schon vor einer Woche: Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
RANGO von Gore Verbinski. Ähnlich wie Tim Burton hat Verbinski einen hoch entwickelten Sinn für die grossen Bilder und den kleinen Wahnsinn. Und ähnlich wie Burton hat er Mühe mit klaren Geschichten und runden Figuren. Aber was soll das Gemäkel, wenn Johnny Depp ein Chamäleon spricht?
TRUE GIFT von Joel und Ethan Coen. Die Neuinterpretation des Romans von Charles Portis ist nicht nur witziger, sondern auch bissiger: Corporate America löst den Wilden Westen ab.
LA DERNIERE FUGUE von Léa Pool. Familiendrama um das gewünschte Ende eines kranken alten Mannes. Komisch, ernsthaft und sorgfältig.
127 HOURS von Danny Boyle. Ein blutiger Aufhänger am Ende. Davor aber stehen 80 Minuten furioses Nicht-Wohlfühlkino. Thomas Meier hat recht.
THE KING'S SPEECH von Tom Hooper. Colin Firth als königlicher Stotterer und Geoffrey Rush als ruppiger Sprechtrainer spielen Schau, was das Zeug hält. Da fallen historische Realitäten und Kontroversen nicht so ins Gewicht. http://sennhausersfilmblog.ch
2011-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/armandschulthess.jpg ARMAND SCHULTHESS - J'AI LE TELEPHONE von Hans-Ulrich Schlumpf
Schulthess malte nicht, sondern schrieb ab, klassifizierte und hängte die Texte in die Bäume. Im 18.Jahrhundert wäre er zweifellos ein grosser Enzyklopädist geworden. Seinen Besitz, einen 18'000 qm grossen Kastanienwald im Onsernone-Tal im Tessin, verwandelte er in einen philosophischen Garten. Entlang eines ansteigenden Weges standen Bäume voller Tafeln, auf denen Schulthess das Wissen der Menschheit verzeichnet hatte. Oft handelte es sich einfach um Buchtitel.
2011-03-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/p/petitechambre01.jpg LA PETITE CHAMBRE von Stéphanie Chuat, Véronique Reymond im Kino am 10.3.
Eine Geschichte des Herzens. Dasjenige von Edmond ist nicht mehr sehr kräftig. Aber es schlägt beharrlich für seine Unabhängigkeit, die er mit so grosser Hartnäckigkeit verteidigt, dass er sich weigert, ins Altersheim zu gehen und jede Hilfe der Hauspflegerin Rose ablehnt. Er leistet Widerstand, aber sie bietet ihm die Stirn. Denn sie weiss, wie sehr ein Herz rebellieren kann, wenn es lernen muss, mit Unannehmbarem zu leben. Das ihre ist eben erst auf dem Weg der Genesung. Doch eines Tages zwingt Edmond ein schwerer Sturz, die Hilfe der Pflegerin zu akzeptieren...
2011-03-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Wettbewerb Schweizer Filmpreis
Letzte Gelegenheit, eine DVD zu gewinnen. http://www.artfilm.ch
2011-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Quartz 2011: Ehrenpreis für Filmproduzent Marcel Hoehn
Am 12. März wird im KKL Luzern das Schweizer Filmschaffen gewürdigt und gefeiert. Persönlichkeiten aus Kultur und Politik übergeben den Besten des Faches den Schweizer Filmpreis «Quartz» in neun Kategorien. Höhepunkt der Gala ist die Auszeichnung des besten Spielfilms, welche Bundesrätin Doris Leuthard überreichen wird. Der diesjährige Ehrenpreis geht an den Schweizer Filmproduzenten Marcel Hoehn.
http://www.schweizerfilmpreis.ch
2011-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/uncleboonmee.jpg UNCLE BOONMEE (F) von Apichatpong Weerasethakul
Nach einem Nierenversagen fährt Onkel Boonmee aufs Land, um im Kreis seiner Familie zu sterben. Durch Yoga hat er ein ausgeprägtes Körperbewusstsein entwickelt, er ahnt, dass ihm nur wenige Stunden bis zum Tod bleiben. Festival de Cannes 2010> Palme d'or
2011-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/paysageinterieur.jpg LE PAYSAGE INTERIEUR von Pierre Maillard
Durch die Augen von Yumiko Yamada, einer jungen, in Lausanne wohnhaften Architektin aus Japan, der der Film auf Schritt und Tritt folgt, macht der Zuschauer Bekanntschaft mit den Akteuren eines bedeutenden architektonischen Abenteuers: des Baus des Learning Centers an der EPFL.
2011-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Annabelle: Quartz - Das gewisse Savoir-Faire
Wenn dieser Tage der Quartz, der wichtigste Filmpreis der Schweiz, verliehen wird, könnte schon wieder ein Werk aus der Romandie gewinnen. Was machen die Westschweizer besser?
Ökonomisch gesehen ist die Deutschschweiz das Zentrum des Schweizer Films. Hier finden sich die finanzstarken Förderinstitutionen, die das hiesige Filmschaffen alimentieren. Hier arbeiten die meisten Produzenten.
Und künstlerisch? Da lohnt sich eher der Blick in die Romandie, wo der junge Lionel Baier 2004 seine provokante Psychostudie GARÇON STUPIDE vorstellte und damit eine neue Welle des Westschweizer Kinos lostrat. Wenn das Ausland heute über den Schweizer Film spricht, meint es diese Werke. Filme wie HOME von Ursula Meier, der in 45 Ländern zu sehen war, inklusive den USA. Oder CLEVELAND VERSUS WALLSTREET von Jean-Stéphane Bron, der die Schweiz 2010 am Festival von Cannes vertrat – eine Ehre, auf die Deutschschweizer Filmemacher seit vielen Jahren vergeblich warten.
Aus der Romandie stammen auch die Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, die jetzt ihren ersten Film LA PETITE CHAMBRE vorstellen, ein Sozialdrama von erstaunlicher Reife. Produziert wurde es von der Zürcherin Ruth Waldburger, einer der ganz Grossen der Branche, die mit Ikonen wie Jean-Luc Godard zusammenarbeitet. «Erst sagte sie, dass sie keine Filme von Debütanten produziere», erzählt Stéphanie Chuat mit verhaltenem Stolz. Doch dann war Waldburger von der Story und dem Durchhaltewillen der Regisseurinnen so beeindruckt, dass sie ihre Meinung änderte. Für den am 12. März in Luzern verliehenen Quartz, den wichtigsten Filmpreis der Schweiz, ist LA PETITE CHAMBRE gleich zweimal nominiert: bester Spielfilm, bestes Drehbuch. Die Chancen auf mindestens eine der Trophäen stehen gut. http://www.annabelle.ch
2011-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/d/dernierefugue01.jpg DRS2 Reflexe: Léa Pool und ihr Film LA DERNIERE FUGUE
Filme macht die Kanada-Schweizerin Léa Pool seit den 1970er Jahren. Mit jedem ihrer Werke ist sie seitdem reifer geworden - ohne je ihre Passion für grosse menschliche Gefühlsgewitter aufzugeben. Das zeigt sich auch in ihrem jüngsten Film LA DERNIERE FUGUE. In dieser Geschichte befasst sich Léa Pool mit den Fragen nach Alter, Krankheit, Würde und Tod: Eine packenden Story rund um den parkinsonkranken Anatole - und ohne Scheu vor Tabus. Michael Sennhauser hat mit Léa Pool gesprochen, unter anderem darüber, dass Alter und Sterben im Kino so plötzlich zu dominieren scheinen.
2011-03-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 9
Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
RANGO von Gore Verbinski. Ähnlich wie Tim Burton hat Verbinski einen hoch entwickelten Sinn für die grossen Bilder und den kleinen Wahnsinn. Und ähnlich wie Burton hat er Mühe mit klaren Geschichten und runden Figuren. Aber was soll das Gemäkel, wenn Johnny Depp ein Chamäleon spricht?
TRUE GRIT von Joel und Ethan Coen. Die Neuinterpretation des Romans von Charles Portis ist nicht nur witziger, sondern auch bissiger: Corporate America löst den Wilden Westen ab.
LA DERNIERE FUGUE von Léa Pool. Familiendrama um das gewünschte Ende eines kranken alten Mannes. Komisch, ernsthaft und sorgfältig.
127 HOURS von Danny Boyle. Ein blutiger Aufhänger am Ende. Davor aber stehen 80 Minuten furioses Nicht-Wohlfühlkino. Thomas Meier hat recht.
THE KING'S SPEACH von Tom Hooper. Colin Firth als königlicher Stotterer und Geoffrey Rush als ruppiger Sprechtrainer spielen Schau, was das Zeug hält. Da fallen historische Realitäten und Kontroversen nicht so ins Gewicht. http://sennhausersfilmblog.ch
2011-03-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DIE FRAU MIT DEN 5 ELEFANTEN de Vadim Jendreyko sur TSR1 2011-03-03 (Französisch)

Filmbulletin 2.11
Unser bengalischer Nachbar Satyajit Ray, von Martin Girod
Geist in der Maschine. Natalie Böhler über Apichatpong Weerasethakul und seinen UNCLE BOONMEE WHO CAN RECALL HIS PAST LIVES
Mort ou vif, oder: Der grosse Schlaf in der kleinen Kammer. Pierre Lachat zu LA PETITE CHAMBRE von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond
Mit emotionaler Wucht. Michael Ranze zu BIUTIFUL von Alejandro Gonzáles Iñárritu
Die Legende vom Korkenzieher. Pierre Lachat über TRUE GRIT von Joel und Ethan Coen
Zwischen Verharren und Aufbruch. Gerhard Midding über THE TREE von Julie Bertucelli
«Die Trauer ist eine Art von Exil». Gerhard Midding im Gespräch mit Julie Bertucelli http://www.filmbulletin.ch
2011-03-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen