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Nachrichten Dezember 2011
Sennhauser Filmblog: Das Schweizer Kinojahr 2011 nach Procinema
Mit gesamthaft 15.2 Mio Eintritten verzeichnet die Kinobranche 2011 gegenüber dem Vorjahr ein kleines Plus von 0.5%.
Mehr als 185’000 ZuschauerInnen sahen Markus Imbodens DER VERDINGBUB und machten ihn zum erfolgreichste Schweizer Film 2011. In der Jahreshitparade belegt er damit Rang 17. Im Vorjahr schaffte es SENNENTUNTSCHI mit 138’000 Eintritten auf Platz 28. Auf das Konto des VERDINGBUB gingen rund 27% der Eintritte aller 81 Schweizer Filme. Auf Rang 2 folgt LA PETITE CHAMBRE – 76’000 Eintritte, auf Rang 3 der Dokumentarfilm: HOSELUPF – 39’600 Eintritte, gefolgt von VOL SPECIAL – 26’700 Eintritte und ARME SEELEN – 25’000 Eintritte. Insgesamt erreichten die Schweizer Filme einen Marktanteil von 4,4 % (2010: 5.46 %). 64% der total 665’000 Eintritte fallen den Spielfilmen zu. Immerhin 36% gehen auf das Konto des Dokumentarfilms, der in der einheimischen Top20 die Hälfte der Plätze belegt.
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2011-12-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 52
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
THE IDLES OF MARCH von George Clooney. (US-)Wahlkampf als als inhaltsloses Strategiespiel, zynisch, abgeklärt und doch irgendwie hoffnungsvoll empört. Unterhaltung mit Nesselzellen – eine Woche nach den Bundesratswahlen.
EINE RUHIGE JACKE von Ramon Giger. Der Mann, der bei Off Beat die grossartige Kamera verantwortet hat, dokumentiert hier sein Interesse für einen Autisten. Grossartig und eindringlich.
THE FUTURE von Miranda July. Der Zweitling der amerikanischen Allround-Kunst-Frau ist so alltagsmagisch und lakonisch wie erhofft – und noch etwas versponnener.
BIR ZAMANLAR ANALOU'DA - ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA von Nuri Bilge Ceylan. Eine Art Maigret in einem türkischen Antonioni-Post-Western. Oder auch nicht. Jedenfalls 150 Minuten, in denen nichts dem Zufall überlassen wird, aber viel der Phantasie.
MELANCHOLIA von Lars von Trier. Wo die Welt in so viel Schönheit untergeht, wollen wir nicht hinten anstehen.
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2011-12-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JENATSCH von Daniel Schmid
Der Journalist Sprecher, der mit seiner Freundin Nina lebt, lässt bei einem Interview mit dem greisen Anthropologen Dr. Meister, der einst die Ausgrabungen von Jenatschs Grab geleitet hatte, eine Messingschelle mitlaufen. Die Schelle soll der Schlüssel zum Geheimnis um den Mörder Jenatschs sein, und stellt sich als Transportmittel in dessen Zeit heraus. Sprechers Leben wird zunehmend von Jenatsch bestimmt. Seine Beziehung zu Nina gerät in eine tiefe Krise. Beim Versuch, sein Leben wieder in Ordnung zu bringen, gerät er in ein Maakentreiben und erschlägt den zechenden Jenatsch. Zum ersten Mal sieht man Sprechers Erscheinung im 17. Jahrhundert.
2011-12-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GIULIAS VERSCHWINDEN von Christoph Schaub auf VOD HD
Eine Komödie über das Alter, die Jugend und andere Ewigkeiten. Ausgerechnet an ihrem Fünfzigsten muss es Giulia am eigenen Leib erfahren: Alter macht unsichtbar. Frust-Shopping soll helfen und dabei trifft sie einen Fremden, mit dem sie den Abend lieber verbringt als mit ihren Freunden. Diese wartet im Restaurant und sinniert angeregt über zunehmende Jahrringe. Auch Jessica und Fatima shoppen - allerdings auf ihre Weise. Derweil sich Léonie an ihrem Achtzigsten gegen ihre Tochter und das Altsein auflehnt und die eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert.
2011-12-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Ouverture boutique artfilm.ch entre Noël et Nouvel An 2011-12-24 (Französisch)
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 51
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
THE IDLES OF MARCH von George Clooney. (US-)Wahlkampf als als inhaltsloses Strategiespiel, zynisch, abgeklärt und doch irgendwie hoffnungsvoll empört. Unterhaltung mit Nesselzellen – eine Woche nach den Bundesratswahlen.
EINE RUHIGE JACKE von Ramon Giger. Der Mann, der bei Off Beat die grossartige Kamera verantwortet hat, dokumentiert hier sein Interesse für einen Autisten. Grossartig und eindringlich.
THE FUTURE OF MIRANDA JULY. Der Zweitling der amerikanischen Allround-Kunst-Frau ist so alltagsmagisch und lakonisch wie erhofft – und noch etwas versponnener.
BIR ZAMANLAR ANADOLOU'DA - ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA von Nuri Bilge Ceylan. Eine Art Maigret in einem türkischen Antonioni-Post-Western. Oder auch nicht. Jedenfalls 150 Minuten, in denen nichts dem Zufall überlassen wird, aber viel der Phantasie.
MELANCHOLIA von Lars von Trier. Wo die Welt in so viel Schönheit untergeht, wollen wir nicht hinten anstehen.
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2011-12-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HORS SAISON von Daniel Schmid auf VOD HD 720p
Schauplatz der Handlung ist ein stillgelegtes, heruntergekommenes Hotel in den Schweizer Bergen, das seit geraumer Zeit verkauft ist. Dieses Hotel hatte einmal den Grosseltern des Erzählers gehört; er ist dort geboren und aufgewachsen. Er besucht es ein letztes Mal, um sich im alten Gebäude in Erinnerungen zu verlieren. Schönes Remastering ab neuer Filmabtastung.
2011-12-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HSLU ABSCHLUSSFILME 11
Dokumentarfilm, Videoessay, multimediale Arbeiten, Videokunst: für dieses Genre bietet die Ausbildung der HSLU inhaltliche wie formale Zugänge und fördert die Grenzgänge zwischen den Genres, um so neue Erzählstrukturen und Bildsprachen zu erforschen.
2011-12-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Monde: Images de la crise nord-américaine 2011-12-21 (Französisch)
Über 100'000 Visionnierungen auf dem artfilm.ch Video Portal
Im Januar haben wir ein Videoportal eröffnet, auf dem über 900 Trailers, Filmausschnitte und Interviews zum Schweizer Film präsentiert werden. In den ersten 11 Monaten wurden nun über 100'000 Videos angeschaut. Auf dem Videoportal kann man auch mit dem artfilm.pass ganze Schweizer Filme anschauen. In diesen Wochen werden wir Filme vom Produzenten T&C Film wie DIE SCHWEIZERMACHER von Rolf Lyssy, GIULIAS VERSCHWINDEN von Christoph Schaub oder BERESINA von Daniel Schmid aufschalten.
2011-12-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DIE SCHWEIZERMACHER von Rolf Lyssy auf VOD
Max Bodmer und Moritz Fischer, die Hauptfiguren dieser ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Sein und Schweizer-Werden, gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Dass bei einem solchen Überprüfungsverfahren verschiedene Methoden zur Anwendung kommen, können in diesem Film mehrere Personen erfahren. Alles zwar frei erfunden, aber Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen sind nicht ganz ausgeschlossen. Den erfolgreichsten Schweizer Film gibt es jetzt auch auf Video on Demand.
2011-12-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GENET A CHATILA und UNE SAISON AU PARADIS von Richard Dindo
Ein Dokumentarfilm über den französischen Schriftsteller Jean Genet und seine Beziehung zur palästinensischen Revolution. Genet besucht am Tag nach dem Massaker das Lager von Chatila in Beirut, im September 1982. Er, der seit Jahren nicht mehr geschrieben hat und an einem Krebs erkrankt ist, schreibt an der Schwelle seines Todes einen Text über diesen aufwühlenden Besuch und daraus abgeleitet ein letztes Buch, «Ein verliebter Gefangener», in dem er über die palästinensische Revolution nachdenkt, über ihre Niederlage und über den Verlust von Heimat.
2011-12-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Burkhalter wird Aussenminister - Berset übernimmt EDI
Im Bundesrat kommt es zu einem Departementswechsel. Innenminister Didier Burkhalter (fdp.) übernimmt das Aussendepartement. Der neu gewählte SP-Bundesrat Alain Berset wird Innenminister, wie Bundesratssprecher André Simonazzi am Freitag vor den Medien sagte. Alle anderen Bundesräte bleiben in ihren bisherigen Departementen.
http://www.nzz.ch
2011-12-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
AISHEEN (Still alive in Gaza) von Nicolas Wadimoff
«Wo ist die Geisterstadt?», fragt das Kind den Angestellten des Vergnügungsparks. «Sie ist hier, gleich hier. Aber sie wurde bombardiert. Möchtest du sie sehen?» Mit diesen Worten beginnt der Film. Eine impressionistische Ballade im zerstörten Gaza, am Tag nach dem Krieg. Die Geisterstadt, das ist Gaza.
2011-12-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 50
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
THE FUTURE von Miranda July. Der Zweitling der amerikanischen Allround-Kunst-Frau ist so alltagsmagisch und lakonisch wie erhofft – und noch etwas versponnener.
HAPPY HAPPY (SYKT LYKKELIG) von Anne Sewitsky. Die skandinavische Formel auf die Spitze getrieben: Menschliche Abgründe, mit unwiderstehlicher Oberflächenkomik getarnt.
HABEMUS PAPAM von Nanni Moretti. Nein der Film ist kein Meisterwerk, zu unentschlossen, zu brav. Aber der 86jährige Michel Piccoli ist hinreissend. Einen Film mit ihm zu verpassen wäre mittlerweile fahrlässig.
BIR ZAMANLAR ANADOLU'DA - ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA von Nuri Bilge Ceylan. Eine Art Maigret in einem türkischen Antonioni-Post-Western. Oder auch nicht. Jedenfalls 150 Minuten, in denen nichts dem Zufall überlassen wird, aber viel der Phantasie.
MELANCHOLIA von Lars von Trier. Wo die Welt in so viel Schönheit untergeht, wollen wir nicht hinten anstehen.
http://sennhausersfilmblog.ch
2011-12-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Das Programm der Solothurner Filmtage ist onlie
Die Solothurner Filmtage sind das bedeutendste Festival für den Schweizer Film. Jeweils im Januar eröffnen sie das neue Filmjahr. Das Festivalprogramm widerspiegelt die Vielfalt des Schweizer Filmschaffens und fühlt aktuellen Tendenzen auf den Zahn. Es soll anregen, unterhalten und das Blickfeld weiten.
http://www.solothurnerfilmtage.ch
2011-12-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Apéro de Noël à la boutique artfilm.ch 16 décembre 17h-19h 2011-12-16 (Französisch)
Cineuropa Interview Rolando Colla
SUMMER GAMES ist eine Teenagerliebesgeschichte vor dem Hintergrund häuslicher Gewalt. Der Film vertritt die Schweiz für den Oskar.
2011-12-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tagblatt: 150 000 Tischsets – 10 000 Eintritte
Vor einem Monat hatte der Dokumentarfilm SILVESTERCHLAUSEN des Wattwiler Regisseurs Thomas Rickenmann Premiere. Unterdessen haben ihn 10 000 Besucher gesehen – Thomas Rickenmann vermarktet das Nischenprodukt Regional-Heimatfilm geschickt mit Firmenanlässen und Tischsets.
http://www.tagblatt.ch
2011-12-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SOUS LA MAIN DE L'AUTRE von Vincent Detours und Dominique Henry
Die Macht des Folterers über sein Opfer geht über die Misshandlungen hinaus: Sein ultimatives Ziel ist nicht, jemanden zum Reden, sondern definitiv zum Schweigen zu bringen. Über ein Jahr lang verfolgt der Film die Psychotherapien zweier Menschen, die durch solche Gräueltaten zerstört wurden.
2011-12-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: FRANZ WEBER - PAUL GEROUDET 2011-12-13 (Französisch)
PLANS-FIXES: GEORGES NIVAT - JEAN STAROBINSKI 2011-12-13 (Französisch)
PLANS-FIXES: FRANÇOIS CLEMENT - ALFREDO VANNOTTI 2011-12-13 (Französisch)
PLANS-FIXES: CLAUDE NOBS - GEO VOUMARD 2011-12-13 (Französisch)
PLANS-FIXES: NICOLAS ROMANOFF 2011-12-13 (Französisch)
PLANS FIXES: CORNELIO SOMMARUGA - PIERRE GRABER 2011-12-13 (Französisch)
TED: Jarreth Merz: Filming democracy in Ghana 2011-12-13 (Englisch)
FilmDienst: Politik als Fiction
Jedes Mal, wenn die amerikanische Bevölkerung – was regelmäßig geschieht – an ihren gewählten Volksvertretern zweifelt, wenn Kriege und Wirtschaftskrisen zum Tagesthema werden oder wenn politische Skandale die Schlagzeilen beherrschen, hat Hollywood mit Filmen aufgewartet, die offen oder versteckt auf die Unzufriedenheit des Volkes Bezug nahmen. Manchmal haben diese Filme in geradezu hellseherischer Klarheit die politische Stimmung gespiegelt, manchmal haben sie die Unzufriedenheit nur zum Anlass genommen, um davon kommerziell zu profitieren.
http://film-dienst.kim-info.de
2011-12-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Courrier: L'affrontement de deux visions de cinéma 2011-12-13 (Französisch)
Originalton: Nationalrat lehnt Motion WBK zum Filmgesetz massiv ab
Nach einer kurzen Debatte liess der Nationalrat die WBK im Regen stehen. Die WBK hatte im September ohne ausführliche Diskussion eine Motion eingereicht, welche die neuen Filmförderkonzepte, die der Bund zusammen mit den Filmschaffenden ausgearbeitet hatte, grundsätzlich in Frage stellte. Der Nationalrat hat nun korrigiert und ist massiv dem Bundesrat gefolgt mit 153 zu 5 Stimmen. Nicht einmal die beiden Kommissionsprecherinnen wollten die Vorlage noch richtig verteidigen. Die Filmschaffenden können nun aufatmen und nach eineinhalb Jahren wieder zu ihrem Hauptberuf zurückkehren, nämlich Filme zu machen.
2011-12-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FEDERER ET MOI von Robin Harsch auf VOD
Drei junge Erwachsene derselben Generation – Charles, Roger Federer und Robin, der Regisseur des Films – haben je für sich ein Ziel und einen je unterschiedlichen Kampf auszutragen. Sie begegnen sich und tauschen sich aus.
2011-12-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Motion mit Nebenwirkungen
Heute entscheidet der Nationalrat über eine Motion, welche die neuen Filmförderkonzepte des Bundes grundsätzlich in Frage stellt. Es geht um die grundsätzliche Frage: Wie entscheidet der Staat über die Verteilung der Mittel der Kunstförderung? Die Schweizer Filmschaffenden bitten die Nationlaräte, die Motion abzulehnen.
2011-12-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 48
CARNAGE von Polanski ist ziemlich unfilmisch und nicht mal wirklich Ensembletheater. Und MEIN BESTER FEIND macht zwar Spass und berührt. Aber absolut unverpassbar ist auch der nicht. Darum gilt für die neue Woche wie für die letzte Woche: Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
BIR ZAMANLAR ANADOLU'DA - ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA von Nuri Bilge Ceylan. Eine Art Maigret in einem türkischen Antonioni-Post-Western. Oder auch nicht. Jedenfalls 150 Minuten, in denen nichts dem Zufall überlassen wird, aber viel der Phantasie.
MELANCHOLIA von Lars von Trier. Wo die Welt in so viel Schönheit untergeht, wollen wir nicht hinten anstehen.
THIS MUST BE THE PLACE von Paolo Sorrentino. Sean Penn als kindlicher Altrocker on the road. Eine Coming of Age-Geschichte in feinstem Autoreverse.
DAY IS DONE von Thomas Imbach. Hypnotisch visueller, akustisch privater, in der Gesamtwirkung überwältigender Blick auf ein Leben in Zürich.
A DANGEROUS METHOD von David Cronenberg. Überraschend kühl und zugleich komisch zeichnet Cronenberg das psychoanalytische Dreieck Jung-Spielrein-Freud als als ironische Geisterbeschwörung.
http://sennhausersfilmblog.ch
2011-12-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DAS GEHEIMNIS UNSERES WALDES von Heiko Böhm
Unser Wald. Er fasziniert und beängstigt, er nützt, erfreut und macht zuweilen Sorgen. Einst gezähmt und geplündert, bedeckt er wieder ein Drittel der Schweiz. Doch wie viel Platz räumen wir dem Wald in unserem modernen Leben noch ein?
2011-12-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Filmbulletin 8.11
Norbert Grob: Moderne Geschichten, innovative Perspektiven. Der Neue Deutsche Film 1962–1984: Genres und Themen, Motive und Standards
Pierre Lachat: Fluch der gespaltenen Zunge. Unverzichtbare Film-Übersetzungen
In Seraing tragen die Bäume jetzt Blätter. Martin Walder über LE GAMIN AU VÉLO von Jean-Pierre und Luc Dardenne
«Papa liebt mich zu sehr». Pierre Lachat zu POLISSE von Maïwenn Le Besco
Die Krise der Filmkritik ist vorbei, von Christian Jungen
http://www.filmbulletin.ch
2011-12-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: In Schweizer Kleinstädten floriert das Kino
Zehn Prozent mehr Besucher haben die Kinos in den Schweizer Kleinstädten im Jahr 2011 gezählt. Weil viele Lichtspielhäuser auf digitale Infrastruktur umgestellt haben, können sie Filme für ein breiteres Publikum zeigen. Dank der Digitalisierung können Kinos in Kleinstädten und auf dem Land ein publikumsträchtigeres Programm anbieten. Ihr Plus geht nicht zulasten der Kinos in den Grossstädten geht, hier bewegten sich die Besucherzahlen im Rahmen des Vorjahres. «Das stimmt hoffnungsvoll», sagt Kummer. «Möglicherweise fällt das Kinosterben weniger dramatisch aus als befürchtet». Das Projekt des Bundes für die Digitalisierung kleinerer Kinos läuft noch zwei Jahre. Bereits 52,5 Prozent aller Lichtspielhäuser sind umgerüstet.
http://www.nzz.ch
2011-12-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 49
Erst diese fünf Filme sehen, dann alle anderen.
HABEMUS PAPAM von Nanni Moretti. Nein der Film ist kein Meisterwerk, zu unentschlossen, zu brav. Aber der 86jährige Michel Piccoli ist hinreissend. Einen Film mit ihm zu verpassen wäre mittlerweile fahrlässig.
BIR ZAMALAR ANADOU'DA - ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA von Nuri Bilge Ceylan. Eine Art Maigret in einem türkischen Antonioni-Post-Western. Oder auch nicht. Jedenfalls 150 Minuten, in denen nichts dem Zufall überlassen wird, aber viel der Phantasie.
MELANCHLIA von Lars von Trier. Wo die Welt in so viel Schönheit untergeht, wollen wir nicht hinten anstehen.
THIS MUST BE THE PLACE von Paolo Sorrentino. Sean Penn als kindlicher Altrocker on the road. Eine Coming of Age-Geschichte in feinstem Autoreverse.
DAY IS DONE von Thomas Imbach. Hypnotisch visueller, akustisch privater, in der Gesamtwirkung überwältigender Blick auf ein Leben in Zürich.
http://sennhausersfilmblog.ch
2011-12-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Vernissage CINEMA SUISSE de Olivier Moeschler 2011-12-08 (Französisch)
HEIDI (26): Un nouveau départ (dernière épisode de la série) 2011-12-07 (Französisch)
MIT DEM BAUCH DURCH DIE WAND (COEUR AU VENTRE) d'Anka Schmid au cinéma 2011-12-07 (Französisch)
TINGUELY von Thomas Thümena
«Es bewegt sich alles - Stillstand gibt es nicht!» Zeit seines Lebens zog Jean Tinguely mit seinem Werke das Publikum in den Bann. Seine poetischen Maschinen und bewegten Skulpturen faszinierten die Menschen rund um die Welt. Sein abenteuerliches Leben inspirierte eine ganze Generation. Knapp 20 Jahre nach seinem Tod erinnert sich die «bande à Jean» an den Künstler und seine Zeit.
2011-12-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BRITTANY von Yann-Olivier Wicht auf VOD
Dies ist die Geschichte eines Films, der Wunsch bleibt, da sich dessen Darsteller verweigert, und zugleich die Erzählung einer gescheiterten Liebe. Im Herzen BRITTANY schwingt die Stimme einer Meerjungfrau, die in der Trauer über den Verlust zugrunde geht
2011-12-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Suisseculture kritisiert Pro Helvetia
Suisseculture, der Dachverband der Organisationen der professionellen Kultur- und Medienschaffenden der Schweiz, fordert die Pro Helvetia auf, Prioritäten zu setzen. Im Schussfeld ist die «Game-Culture». Unabhängige Kulturförderung das ist die Aufgabe der Kulturstiftung Pro Helvetia. Mit dem neuen Kulturfördergesetz erhält sie auch neue Aufgaben sie wird für die gesamte Nachwuchsförderung und die Förderung des Kulturschaffens in allen Sparten zuständig. Allerdings waren die Stände- und Nationalräte nicht bereit, der Pro Helvetia für die neuen Aufgaben auch mehr Geld zu geben. Deshalb fordert die Kulturdachorganisation Suisse Culture die Pro Helvetia in einem Positionspapier auf, Prioritäten zu setzen.
"Pro Helvetia soll sich nicht als Kritikerin des Schweizer Kulturschaffens oder mit eigenen Initiativen profilieren, sondern mit einer transparenten und gradlinigen Untersttzung von
Projekten, die von Kunstschaffenden und Veranstaltenden an sie herangetragen werden."
http://www.drs2.ch
2011-12-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NO MAN'S LAND von Alain Tanner
NO MAN'S LAND, Tanners neunter langer Spielfilm, steht unter dem Zeichen des Abenteuers. Kein Abenteuer im vergnüglichen Sinne, sondern das Abenteuer von vier Personen, die ihre einfachsten und grundlegendsten Bedürfnisse zu befriedigen suchen. Eine Gruppe junger Leute trifft sich regelmässig in einem Nachtclub im ehemaligen Zollhaus an der schweizerisch-französischen Grenze, wo sie ihrer trostlosen Lebenssituation zu entrinnen versuchen. NO MAN'S LAND ist ein Film ‹dazwischen›: Zwischen bleiben oder gehen, zwischen Paul und Jean, also über eine Freundschaft. Zwischen Paul und Madeleine, Jean und Mali, Jean und Lucie, also auch über die Liebe. Zwischen Paul und seinem Fluchtweg, Jean und seinem Territorium; Madeleine und ihrer Musik, Mali und ihrem Exil. Der karg schöne Film versteht sich als philosophisches Sinn- und Stimmungsbild menschlicher Unbehaustheit.
2011-12-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LA FEMME DE ROSE HILL von Alain Tanner
Julie kommt von einer Insel im Indischen Ozean in ein kleines Waadtländer Dorf in die Schweiz. Julie ist schwarz und frisch verheiratet mit dem Bauer Marcel, der sie im Katalog einer Heiratsvermittlung ausgewählt hat. Doch die Ehe kann die Welten zwischen ihnen nicht überbrücken. In einem Land des Schnees und des Raureifs hat Julie vor allem eines: kalt.
2011-12-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BROTHERS von Igaal Niddam
Zwei Brüder sehen sich nach langen Jahren der Trennung in Israel wieder. Dan, der seit 25 Jahren in einem laizistischen Kibbuz lebt, stösst sich an den religiösen Überzeugungen seines Bruders Aharon, der aus den USA gekommen ist.
2011-12-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MEDIUMS D'UN MONDE A L'AUTRE von Denise Gilliand
Der Film begleitet das Medium Céline durch den Alltag. Sie hat heilende Kräfte und ist von der spirituellen Bewegung in England geprägt. Céline steht in Kontakt zum Jenseits und verfügt über Fähigkeiten zur spirituellen Heilung und zur Heilung in Trance.
2011-12-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GENEVOIS PLURIELS de Philippe Souailel 2011-12-01 (Französisch)
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