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Nachrichten September 2010
DER GROSSE KATER von Wolfganz Panzer
Kater, der Schweizer Bundespräsident, empfängt in Kürze das Spanische Königspaar zur offiziellen Staatsvisite. Da entdeckt er, dass sein wichtigster Verbündeter eine perfide Intrige gesponnen hat, um ihn zu Fall zu bringen.
2010-09-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Filmpodcast Nr. 200
Die 200. Ausgabe von Kino im Kopf. Wir feiern diese runde Ausgabe mit einer ersten knappen Besprechung von Michael Steiners SENNENTUNTSCHI, Brigitte Häring hat Julia Roberts in EAT PRAY LOVE gesehen, ich Ben Affleck in THE TOWN. Peter Claus hat sich über JUD SÜSS - FILM OHNE GEWISSEN geärgert, und schliesslich versuchen wir noch eine Einordnung des aktuellen Zurich Film Festivals. Als Bonus hat Patrick Bürgler das unheimliche Tal besucht, und natürlich gibt’s wie immer auch Kurztipps und eine Tonspur.
http://sennhausersfilmblog.ch
2010-09-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
URS FISCHER von Iwan Schumacher im Kino ab 30. September
Urs Fischer ist ein Senkrechtstarter. Der 36jährige Schweizer Künstler mit Wohnsitz in New York feiert mit seinen Zeichnungen, Objekten und Installationen seit Jahren internationale Erfolge. Fischer erhält hochkarätige internationale Ausstellungsmöglichkeiten und verfügt über beachtliche Produktionsbudgets, die es ihm auch erlauben, haushohe Skulpturen anzufertigen.
Urs Fischer ist ein Senkrechtstarter. Der 36jährige Schweizer Künstler mit Wohnsitz in New York feiert mit seinen Zeichnungen, Objekten und Installationen seit Jahren internationale Erfolge. Fischer erhält hochkarätige internationale Ausstellungsmöglichkeiten und verfügt über beachtliche Produktionsbudgets, die es ihm auch erlauben, haushohe Skulpturen anzufertigen. Der Film zeigt ihn als Künstler, der seine Schaffenskraft aus einem Spannungsfeld intensiver Gegensätze und Widersprüche bezieht. Fischer pendelt zwischen Lebensfreude und Schaffenswut, Kunsttraditionen und Popkultur, Spontaneität und Hightech hin und her. In seinen zwei- und dreidimensionalen Arbeiten findet er immer wieder die Synthese zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen.
2010-09-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
180° von Cihan Inan im Kino
Eine Grossstadt in Abenddämmerung. Zwei Teenager machen erste schüchterne Flirtversuche, eine Hausfrau freut sich auf ihre Daily Soap, zwei Spitalschwestern tratschen vor ihrer Nachtschicht, ein glamouröses Liebespärchen im Abendverkehr, das vor Erregung kaum erwarten kann nach Hause zu kommen…….. Ein Mann, auf der Suche nach Rache, betritt ein Gebäude mit einem Gewehr bewaffnet. Von einer Sekunde auf die andere stehen bis anhin glückliche, normale Welten Kopf und nur noch der Glaube an Liebe und Hoffnung kann Rettung bringen
2010-09-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ROMEO UND JULIA IN DER STADT von Daniel von Aarburg auf VOD
Ein bosnischer Flüchtlingsjunge und ein Schweizer Mädchen verlieben sich ineinander. Das anfängliche Wohlwollen der Eltern der beiden Kinder schlägt jedoch bald in Hass über, je stärker die kulturellen Gegensätze zu Tage treten. Laura Müller wächst in der Vorstadt von Zürich in wohl behüteten Verhältnissen auf. Als Kind lernt sie den bosnischen Flüchtlingsjungen Amer Salihovic kennen. Die beiden verlieben sich und verbringen jede Minute zusammen. Doch als sich die Wege der Familien Müller und Salihovic trennen, verlieren auch die beiden Verliebten den Kontakt.
2010-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
TANDOORI LOVE von Oliver Paulus am 26.9. auf SF1
Da tanzen sogar die Kühe, als eine indische Filmcrew das Berner Oberland in Beschlag nimmt! Und auch das bis anhin geruhsame Leben der Kellnerin Sonja gerät völlig aus den Fugen: Mitten im Supermarkt fällt ein unbekannter Inder vor ihr auf die Knie und macht ihr in bester Bollywood-Manier einen Heiratsantrag. Singend, wohlverstanden. Sonja ist irritiert - und zugleich fasziniert...
26. September 20h05 SF1
2010-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Cinélibre zeigt CINEMA ITALIANO ab Ende September
Nach dem Erfolg des Tourneefestivals CINEMA ITALIANO im vergangenen Herbst, hat Cinélibre entschieden, jährlich eine Auswahl an neuen italienischen Filmen in Schweizer Kinopremieren und mit deutschen Untertiteln anzubieten.
GALANTUOMINI (Ehrenmänner) von Edoardo Winspeare
GIULIA NON ESCE LA SERA (Giulia geht abends nie aus) von Giuseppe Piccioni
IL PAPÀ DI GIOVANNA (Giovannas Vater) von Pupi Avati
LA RAGAZZA DEL LAGO (Das Mädchen vom See) von Andrea Molaioli
SI PUÒ FARE (Wir schaffen das schon) von Giulio Manfredonia
Die Reihe läuft von September bis Dezember in Bern, Biel, Chur, Ilanz, Luzern, St. Gallen, Solothurn, Winterthur und Zürich.
http://www.cinema-italiano.ch
2010-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DER FÜRSORGER von Lutz Konermann
Der Fürsorger Hans-Peter Stalder kennt den Geheimcode zum Glück: Eine Geldvermehrungs-strategie, die handverlesenen Anlegern schier unglaubliche Gewinne verspricht - und ein sorgenfreies Leben in Saus und Braus. Seine Geschichte hat nur einen Haken. Sie ist erstunken und erlogen und profitieren tut nur einer: Stalder.
2010-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
50e anniversaire du tournage de QUAND NOUS ETIONS DES PETITS ENFANTS 2010-09-25 (Französisch)
Tages Anzeiger: Totentanz der Geschlechter
Dass der Regisseur und sein Kameramann Pascal Walder ihr SENNENTINTSCHI zu einer atmosphärischen, bildstarken Schauermär ausmalen würden, das war ja nicht anders zu erwarten. Aber Steiners Breitwandkino lebt auch von den Schauspielern. Nicholas Ofczarek stapft als Polizist, der das Gute will, entschlossen in sein Verderben. Und auf der Alp, zwischen Andrea Zogg und Carlos Leal, zappelt ein fantastischer Joel Basman: Als Hirtenbub spukt er wie ein unerlöster Berggeist durch diesen Film.
Das schwächste Glied ist, ironischerweise, das Sennentuntschi selbst, in der Person der französischen Schauspielerin Roxane Mesquida. Die sagt im ganzen Film kein Wort, aber für eine stumme Rolle fehlt es ihr an körperlicher Intensität. Als mysteriöse Folie für die Fantasien der Männer geht sie durch, dank wallendem Haar und finster umwölktem Mädchenblick. Fürs Dämonische fehlen ihr die Abgründe.
Am Ende landen wir gewissermassen im Kabinett des Gunther von Hagens. Aber ansonsten vertraut dieses SENNENTUNTSCHI nicht auf die einschlägigen Schlüsselreize des Horrorkinos, sondern auf die Darsteller und die grob geschnitzten Dialoge, auf die ruppige Landschaft – und auf einen Plot, der so verflucht gut gebaut ist, wie man das von Schweizer Filmen schlicht nicht gewohnt ist.
http://www.tagesanzeiger.ch
2010-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
OutNow: SENNENTUNTSCHI
Mit SENNENTUNTSCHI verabschiedet sich Steiner freilich vom netten Lausbubenfilm und präsentiert stattdessen einen auf einer tatsächlich existierenden Sage beruhenden Mystery-Thriller. Ein in der Schweiz rares Genre, obwohl sich unheimliche Berg-Mythen geradezu dafür anbieten. Man erinnere sich an MARMORERA. Und die Parallelen zwischen den beiden Filmen sind unübersehbar: eine schöne Unbekannte, eine schaurige Sage und ein abgelegenes Bergdorf - alles da. Selbst die Gesichter der Dorfbewohner kommen einem bekannt vor. Wen wundert's, sind Hanspeter Müller, Ueli Jäggi und Peter Jecklin doch hier wie dort mit von der Partie.
Die Hauptrollen gehören allerdings anderen. Primär der Französin Roxane Mesquida, die ihre stumme Rolle ausschliesslich mit Mienenspiel und Körpersprache interpretieren muss und dies auf beeindruckende Art und Weise tut. Ihr zur Seite stehen drei unterschiedliche Schweizer: Während dem Bündner Andrea Zogg der knorrige Alpsenn auf den Leib geschrieben scheint, ist es doch etwas überraschend, dass auch die Stadtbuben Carlos Leal und Joel Basman in ihren Rollen vollauf überzeugen. Der Österreicher Nicholas Ofczarek schliesslich spielt den naiven Dorfpolizisten mit einer bedächtigen Tapsigkeit, was ihn zwar nur beschränkt heldentauglich macht, aber der Rolle durchaus entspricht.
2010-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
molodezhnaja: SENNENTUNTSCHI von Michael Steiner
Der ist erstaunlich gut, aber er ist nicht für alle. Denn Steiner drehte ein süffiges, vollmundiges und hin und wieder ins Trashige abgleitendes Gruselmärchen vor Alpenkulisse. Sex, Absinth, Gewalt und Religionskritik - solche schönen Sachen geben den Ton an. Steiner zeigt dabei einmal mehr, dass er primär ein Showman ist und von Subtilität wenig hält. Der Vorspann ähnelt zum Beispiel jenem von "Seven" begleitet von einem Soundtrack à la Danny Elfman. Und später plaziert er die Kamera stets im aufsehenerregendsten Winkel, holt aus Szenen das Maximum an Unterhaltungswerten heraus. (...) Letztendlich ist es aber das Gesamtpaket, das überzeugt. Eine aufdringliche, aber stets eindrückliche Optik. Ein lauter, aber immerzu energischer Soundtrack. Talentierte Schauspieler und eine schicke Ausstattung. Ein paar heftige Sexszenen mit frauenfeindlichem Unterton (bedingt durch das Thema des Films). Ebenso heftige Gewaltszenen mit überzeugenden Tricks. Und eine Story, die schön gfürchig und urchig die Sennentuntschi-Geschichte modernisiert, aber dennoch klassisch belässt.
http://www.molodezhnaja.ch
2010-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: SENNENTUNTSCHI von Michael Steiner
Das ist ein Film, der nicht, wie so oft in der Schweiz, einen Eindruck davon vermittelt, was dem Filmemacher vorgeschwebt haben mag. SENNENTUNTSCHI ist der Film, den Steiner machen wollte. Oder, sollte er es eventuell doch nicht ganz sein, lässt er (der Film) sich auf jeden Fall nichts davon anmerken. Und Pascal Walders Kamera ist schlicht Weltklasse.
http://sennhausersfilmblog.ch
2010-09-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 39
Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
THE TOWN von und mit Ben Affleck. Regie, das kann er ordentlich. Und sein Ensemble kann spielen.
LE CONCERT von Radu Mihaileanu. Eine Tragikomödie, die ohne falsche Scham alle Register zieht.
HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME von Daniel von Aarburg. Schweizer Dokufiktion mit smartem Nostalgiefaktor und perfekt eingebettetem Originalmaterial.
COPACABANE von Marc Fitoussi. Isabelle Huppert!
CLEVELAND VERSUS WALL STREET von Jean-Stéphane Bron.
http://sennhausersfilmblog.ch
2010-09-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
WOGEN, WELLEN, WIND UND WETTER von Cyrill Schläpfer im Uferbau Zürich
23.9.2010 Zürich, Moods im Schiffbau
18h30 Studenten der Konservatoriums Zürich: Klaviermusik der Romantik
19h45 Apéro
20h30 Cyrill Schläpfers WALDSTÄTTE in sechs Sätzen, dazwischen Klaviermusik
http://www.altemusik.ch
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6. Zurich Film Festival 23.9.-3.10.
http://www.zurichfilmfestival.org
2010-09-23 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
schnitt.de Das Ende des Kinos
WEEKEND ist eine Karikatur der Wohlstandsgesellschaft, wie sie extremer kaum vorstellbar ist. Godard verstößt dabei lustvoll gegen so ziemlich jede der westlichen Zivilisation bekannte Sehgewohnheit seit Griffith und inszeniert WEEKEND, wie auch andere seiner Filme, mit Schrifteinblendungen, experimenteller Montage und größtenteils in langen Totalen. Wirklichkeit und Film werden hier ununterscheidbar: Eine Actionszene verläuft inhaltlich wie im Hollywoodfilm, mit Blei in der Luft und Autos als Deckung – formal aber zeigt Godard die Szene extrem zurückgenommen und fast dokumentarisch in einer einfachen Plansequenz. Dieser Zusammenprall von Genrekonventionen, Realismus und Godards ausgefallenen Regieeinfällen ist charakteristisch für WEEKEND: Ein experimentelles Roadmovie, höchst respektlos dem Zuschauer gegenüber und maximal unkonventionell, mit Anspielungen an Freud und Marx gespickt. Das alles ist abgrundtief böse, hochgradig verstörend – und dabei übrigens tierisch witzig. WEEKEND ist vielleicht der abgefahrenste, radikalste und rundum unglaublichste Film, der es halbwegs in den allgemein anerkannten Kanon geschafft hat..
http://www.schnitt.de
2010-09-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Der neue Bundesrat hat 9 Mitglieder
2010-09-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Carte blanche au Festival de Locarno au Centre Culturel Suisse à Paris 2010-09-22 (Französisch)
CAMENISCH - MIT DEM KOPF DURCH DIE WAND von Daniel von Aarburg auf VOD
Am 5. November 1991 geht der italienischen Polizei der meistgesuchte Schweizer Terrorist ins Netz: Marco Camenisch eröffnet bei seiner Verhaftung im toscanischen Ferienort Forte dei Marmi sofort das Feuer, verletzt einen Carabinieri und wird selbst angeschossen. Damit ist der wohl spektakulärste Fall von ökologisch motivierter Militanz in der Schweiz vorläufig zu Ende gegangen. Marco Camenisch sitzt seither in wechselnden Hochsicherheitsgefängnissen.
2010-09-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ROMAN GÜTTINGER von O'NEil Bürgi als VOD
Ein Dokumentarfilm über den Filmrequisitensammler und Filmemacher Roman Güttinger. Seine Einflüsse, seine Kindheit, sein Leben und seine Zeit in Hollywood werden in diesem über halbstündigen Dokumentarfilm beschrieben.
2010-09-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
D’UNE RIVE A L’AUTRE von Aline Brechbühl in Luzern
Für schwerkranke Menschen wird der Aufenthalt im Pflegeheim oft zum Alptraum, da in vielen dieser Institutionen für Geduld und Menschlichkeit wenig Platz bleibt. Gerade diese Qualitäten stehen im Pflegeheim Rive- Neuve im Vordergrund. Die Stiftung am Genfersee ist eine der bekanntesten Einrichtungen für palliative Medizin. Weniger als Heilung steht die psychologische Betreuung und die Vorbereitung auf den möglichen Tod im Vordergrund.
19.9, 26.9., 3.10. Luzern Stattkino
2010-09-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Interview | zu «Hugo Koblet»
Auf der offenen Rennbahn in Oerlikon hat art-tv.ch mit Regisseur Daniel von Aarburg und Schauspieler Manuel Löwensberg über ihren Film HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME gesprochen.
http://www.art-tv.ch
2010-09-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Jean-Stéphane Bron réinvente le cinéma 2010-09-18 (Französisch)
Cineuropa: Prix de l’Académie pour l’œuvre de Bruno Ganz 2010-09-17 (Französisch)
NZZ: Eine Stadt probt das Gedankenspiel
Was ist ein Dokumentarfilm? Die witzigste, aber auch unverfrorenste Definitionen stammt von Jean-Luc Godard, der bekanntlich einmal sinngemäss gesagt hat, Dokumentarfilm sei, wenn die Darsteller nicht bezahlt würden. Es entzieht sich unserer Kenntnis, ob die Personen, die im jüngsten Film von Jean-Stéphane Bron zu sehen sind, dafür bezahlt wurden. Vermutlich eher nicht, denn immerhin wird hier ja ihre ureigenste Angelegenheit verhandelt. Ist CLEVELAND VERSUS WALL STREET folglich ein Dokumentarfilm? Nicht wirklich, aber irgendwo eben doch auch wieder.
http://www.nzz.ch
2010-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE von Christian Labhart
Anthroposophie – von Rudolf Steiner vor über 100 Jahren entwickelt, heute in Praxisfeldern wie Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft und Kunst wirksam. Ist sie ein weltfremder, esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung oder gar eine radikale Alternative zum Mainstream des Kapitalismus? Der Film besucht auf einer Reise durch Ägypten, Schweden, Deutschland und die Schweiz Menschen, die als Anthroposophen tätig sind oder diese umstrittene Bewegung wieder verlassen haben.
2010-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LETTERS TO SREBRENICA von Daniel von Aarburg als VOD
Ina Bakalovic ist ein 19-jähriges muslimisches Mädchen aus Srebrenica. Die letzten drei Jahre hat Ina als Flüchtling in der Schweiz gelebt. Mit ihrer Handycam dokumentiert sie ihr tägliches Leben in Davos, ein Skigebiet von Weltruf in den Schweizer Alpen. Die Bilder von ihrem Video-Tagebuch haben die Form von Briefen an ihre beste Freundin Amela, die noch im Kriegsgebiet lebt. Die traumatischen Erfahrungen von Krieg und Exil haben Ina aus eine unabhängige junge Frau gemacht. Ein Prozess, der einige Probleme verursacht, vor allem mit ihrem Vater, einem heute arbeitslosen Geschäftsmann, der die Kontrolle über seine Tochter immer mehr verliert.
2010-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DRS1 Tagesgespräch: Zum Kinostart HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME
Er war der «Pédaleur de Charme»: Hugo Koblet, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu den ganz Grossen des Radsports gehörte. Mit Ferdy Kübler lieferte er sich legendäre Duelle, sein Antritt war elegant und wuchtig zugleich, doch sein Leben war tragisch, zum Schluss fuhr er mit seinem weissen Alfa Romeo in einen Baum. Dieses Leben wurde nun verfilmt. Zum Kinostart sind Regisseur Daniel von Aarburg und Sepp Renggli als Zeitzeuge und ehemaliger DRS-Sportreporter zu Gast im Tagesgespräch.
2010-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 38
Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
LE CONCERT von Radu Mihaileanu. Eine musikalische Tragikomödie, die schamlos alle Register zieht.
HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME von Daniel von Aarburg. Schweizer Dokufiktion mit smartem Nostalgiefaktor und perfekt eingebettetem Originalmaterial.
COPACABANA von Marc Fitoussi. Isabelle Huppert!
CLEVELAND VERSUS WALL STREER von Jean-Stéphane Bron. Ein fiktiver Bankenprozess mit echten Menschen.
ZARA von Ayten Mutlu Saray. Ein starkes Stück Kunst-Arbeit der Kurdin aus der Schweiz. Eine mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete Soundscape von Marcel Vaid ergänzt Bilder von Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht.
http://sennhausersfilmblog.ch
2010-09-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME von Daniel von Aarburg im Kino
Hugo Koblet war der erste internationale Radrennstar der Nachkriegszeit. Der Zürcher Bäckerssohn war auf dem Rad ein Stilist, im Leben ein Frauenschwarm. Kometenhaft aufgestiegen gewann Koblet 1950 den Giro d’Italia. Ein Jahr später die Tour de France. Damit hatte er seinen Zenit erreicht. Koblet wurde von ehrgeizigen Funktionären unter Druck gesetzt und ruinierte sich durch Doping die Gesundheit. 1954 heiratete er ein bekanntes Fotomodel – ein Traumpaar. Nach Beendigung seiner sportlichen Karriere kommt er ins Straucheln: von Konkurs bedroht rast Koblet mit seinem Alfa in einen Baum.
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6e Festival du film français d'Helvétie 15.-19.9. Bienne 2010-09-15 (Französisch)
CLEVELAND VERSUS WALL STREET de Jean-Stéphane Bron au cinéma 2010-09-15 (Französisch)
Soirée Michel Soutter à la Cinémathèque 2010-09-15 (Französisch)
SWISS PARADISE von Rolf Lyssy
Unvermittelt, an einem Tag wie jeder andere, muss Rolf Lyssy, der Generationen mit seiner Komödie DIE SCHWEIZERMACHER zum Lachen gebracht hatte, erkennen, dass nichts mehr funktioniert in seinem Leben.
2010-09-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
WEIL SIE WISSEN, WAS SIE TUN von Wolfram Knorr
Als Wolfgang Knorr in den 1960er Jahren mit Wildwest- und Gangsterfilmen, Jazz, Bluejeans, Kaugummi, Cola und Lucky Strikes in Berührung kam, war er, wie so viele Jugendliche seiner Zeit, sofort fasziniert von der »Amikultur«.
2010-09-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Repères et Repaires - Films de Patricia Plattner à Genève 2010-09-13 (Französisch)
Le Monde: Le réalisateur Claude Chabrol est mort 2010-09-12 (Französisch)
Tages-Anzeiger: «Claude Chabrol, wir danken dir für dein Kino»
Der Regisseur Claude Chabrol ist heute Sonntag im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Franzose mit den lustigen Grimassen gehörte zu den einflussreichsten Vertretern der Stilrichtung «Nouvelle vague». Chabrol war bekannt für seine sozialkritischen Filme, in denen er sich besonders mit dem französischen Bürgertum auseinandersetzte. Er war nicht nur Regisseur in zahlreichen Filmen, sondern auch Drehbuchautor, Filmproduzent und Schauspieler.
(Chabrol drehte viele Filme mit Isabelle Huppert: UNE AFFAIRE DE FEMMES, MADAME BOVARY, MERCI POUR LE CHOCOLAT, RIEN NE VA PLUS.)
http://www.tagesanzeiger.ch
2010-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SHANGHAI-WOLFSGRUB VIA SIBERIA Hörspiel von Nicolas Humbert auf DRS2
1937 stirbt ein deutscher Schriftsteller sechsundvierzigjährig im Shanghaier Exil: Max Mohr, Jude, Arzt und erfolgreicher Dramatiker der zwanziger Jahre. Die Zeit seiner Emigration dauerte nicht länger als drei Jahre.
1934 verlässt er Deutschland, seine Bücher werden verbrannt. In seiner künstlerischen Entwicklung jäh unterbrochen, kehrt er der Literatur den Rücken und versucht, sich als einer der zahlreichen Emigranten-Ärzte in Shanghai durchzuschlagen. Seine Frau Käthe und seine damals acht Jahre alte Tochter Eva lässt er in Deutschland zurück. Sie bleiben in der Wolfsgrub, dem alten Hof in den Bergen, auf dem die drei zusammen gelebt hatten.
Das einzige, was sie weiter verbindet, sind ihre Briefe. Und so entstehen in den drei Jahren über zweihundert lange Briefe, die Mohr von Shanghai aus via Siberia (wie es auf den Couverts heisst) in die Wolfsgrub schickt. Das Briefeschreiben ist für Mohr in dieser Zeit sowohl seine Literatur als auch seine Überlebensstrategie geworden.
Sein Enkel, der Filmregisseur Nicolas Humbert, hat aus Fragmenten der zweihundert Briefe ein Hörstück zusammengefügt, das als eine Abfolge von Passagen und Momenten die Atmosphäre der drei Jahre Mohrs in Shanghai nachzeichnet.
11.9. 21h00 DRS2
2010-09-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Zurich Film Festival | SENNENTUNTSCHI
Mit Sicherheit hat kein anderer Schweizer Film der letzten Jahre bereits im Vorfeld so viel zu reden und diskutieren gegeben wie Michael Steiners SENNENTUNTSCHI.
http://www.art-tv.ch
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NZZ: Eine Liebeserklärung an Huppert
Es gibt diese Sorte von Frauen, die die Götter – man weiss nicht, wie – durch ihre schiere Lebensenergie zu provozieren scheinen, die selbst bei den banalsten Alltagsroutinen immer und überall sofort in eine böse Geschichte geraten, aus der sie dann nur mit Hilfe wohlwollender Zeitgenossen wieder herauskommen; wobei dann die gutmütigen Helfer durch ihr Engagement nicht selten selbst in Teufels Küche kommen. Der französische Filmemacher Marc Fitoussi hat seinen zweiten Spielfilm COPACABANA einem Prachtexemplar dieser Spezies gewidmet, deren Vertreterinnen im wirklichen Leben meistens nicht zu grossen Ehren kommen: Seine Figur der Babou ist eine Hommage an alle freiheitsliebenden Amazonen geworden – und eine Liebeserklärung an Isabelle Huppert, die man schon lange nicht mehr so frei und unbeschwert auf der Leinwand hat beobachten können.
http://www.nzz.ch
2010-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: Rekord-Präsenz des Schweizer Filmschaffens am Zurich Film Festival
Neben dem langerwarteten SENNENTUNTSCHI, das die Veranstaltung am 23. September eröffnet, werden in Zürich bis am 3. Oktober drei neue Schweizer Spielfilme und der Dokumentarfilm THE RISING SUN von Fabian Kimoto über eine Breakdance-Truppe gezeigt.
http://www.tagesanzeiger.ch
2010-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren Woche 37
Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
COPACABANA von Marc Fitoussi. Mutter Isabelle Huppert und Tochter Lolita Chamah spielen Mutter und Tochter. Bittersüss, komisch und sozialreal bissig.
CLEVELAND VERSUS WALL STREET von Jean-Stéphane Bron.
ZARA von Ayten Mutlu Saray. Ein starkes Stück Kunst-Arbeit der Kurdin aus der Schweiz. Eine mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete Soundscape von Marcel Vaid ergänzt Bilder von Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht.
AJAMI von Scandar Copti und Yaron Shani. Das höllisch komplizierte Leben in Jaffa, verdichtet in ein Oscar-nominiertes Kinopaket.
MAMMOUTH von Gustave de Kervern und Benoît Delépine. Der überaus verwüstliche Gérard Depardieu einmal mehr in einer Rolle, die (post festum) keiner ausser ihm spielen könnte. Und der Film ist wirklich anders als anders. Und Yolande Moreau sowie Isabelle Adjani sind auch noch drin.
http://sennhausersfilmblog.ch
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UN AUTRE HOMME von Lionel Baier
François ist mit seiner Freundin Christine ins Vallée de Joux im Schweizer Jura gezogen und findet eine Stelle in der Lokalzeitung. Er berichtet im Regionalteil über das Leben der Einheimischen, aber auch über die Filme im einzigen Kino des Tals. Weil er kein Kritiker ist und sich mit Filmen nicht auskennt, macht er es sich einfach und kopiert wortwörtlich aus der französischen Zeitschrift Travelling. Mit der Zeit wecken diese Texte und die Filme bei ihm eine Leidenschaft fürs Kino, und er meldet sich für Pressevorführungen in Lausanne an. Dort lernt er Rosa kennen, eine einflussreiche Kritikerin, die ihn fasziniert und verführt. Von der Brillanz und der Selbstsicherheit dieser Frau geblendet, unternimmt François alles, um ihr zu gefallen, und vergisst sogar seine Freundschaften und Christine, nur um in Rosas Bannkreis, ihrem Licht zu stehen.
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LE GENERAL GUISAN ET SON TEMPS von Claude Champion
Dokumentarfilm über das Leben von General Guisan
2010-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PIANOMANIA im Kino in Deutschland
Der Held von Robert Cibis und Lilian Frank hat eine einzige Leidenschaft: Er sucht den perfekten Klang. Er tut dies überall dort, wo ein Steinway-Flügel steht. Eine höchst vergnügliche Hörschule. Der Gewinnerfilm der Semaine de la Critique Locarno 2009 ist jetzt in Deutschland im Kino.
2010-09-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CLEVELAND VERSUS WALL STREET von Jean-Stéphane Bron im Kino
Am 11. Januar 2008 starteten Rechtsanwalt Josh Cohen und sein Team, angestellt durch die Stadt von Cleveland, einen Prozess gegen 21 Banken, die sie verantwortlich hielten für die Immobilienkrise.
2010-09-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME (Buch)
Grosszügig illustrierte Biographie Hugo Koblets, die auch den Regisseur Daniel von Aarburg zu seinem Film inspirierte. Radchampion, Frauenheld, Jugendidol: Hugo Koblet war alles. Doch irgendwann fuhr er sein Leben an die Wand – und schliesslich mit einem Alfa Romeo gegen einen Birnbaum. Auch über vierzig Jahre nach dem Tod des Schweizer James Dean fragt man sich: Wusste er, was er tat?
2010-09-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JE LE PORTE TOUS LES JOURS LE COSTUME von André Béday und Pierrette Béday-Hauser
Es gibt noch einzelne Frauen im Walliser Dorf Evolènes, die täglich ihre Tracht tragen.
2010-09-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VIGNERON DER PERE EN FILS von André Béday
Portrait der Winzerfamilie Duboux, die seit Ende des 19. Jahrhunderts im waadtländischen Lavaux ein Gut betreibt.
2010-09-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Fantoche 8. Internationales Festival für Animationsfilm 7.-12.9. Baden
Fantoche interessiert sich gleichzeitig aber auch für den klassischen und konventionellen Autorenfilm und berücksichtigt in seiner Selektion Animationsfilme, die durch eine überzeugende Vereinigung von Idee und Umsetzung, von Inhalt und Form auffallen. Diese stellt es bewusst neben experimentelle Wettbewerbsbeiträge. Denn Fantoche sucht die Reibung zwischen Vision und Tradition und öffnet damit den Blick auf den Gestaltungsreichtum des animierten Filmschaffens.
http://www.fantoche.ch
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JUNG UND JENISCH am 5. September zum dritten
JUNG & JENISCH ist ein Film über junge Jenische, die trotz vieler Hindernisse in der sesshaften Gesellschaft ihre Kultur leben. Er geht der Frage nach, warum immer mehr junge Jenische wieder unterwegs sind und wie ihre Zukunft aussieht.. Der Dokumentarfilm von Karoline Arn und Martina Rieder macht seine dritte Matinee aufgrund der grossen Nachfrage.
Sonntag 5.9. 12h00 Kino Riff Raff
2010-09-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Abzocker Einmaleins mit Beat Schlatter
Lehrer Beat Schlatter erklärt: Das Einmaleins vom Abzocken. Kampagnenvideo mit Beat Schlatter zur Abstimmung vom 26. September über den geplanten Abbau bei der Arbeitslosenversicherung. "Abzocker belohnen, Volk bestrafen? Nein am 26. September zum AVIG-Abbau!".
http://www.abzocker-belohnen-nein.ch
2010-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Interview | HOW ABOUT LOVE
HOW ABOUT LOVE erzählt eine schweizerisch-thailändische Geschichte über einen Chirurgen «ohne Grenzen». art-tv.ch traf Regisseur und Drehbuchautor Stefan Haupt zu einem Interview.
http://www.art-tv.ch
2010-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Einstürzende Innenwelten
Festivaldirektor Marco Müller hat in Venedig für einen Auftakt gesorgt, der reichlich Gesprächsstoff bietet und am Lido für kontroverse Diskussionen sorgt. Vor allem Sofia Coppola konnte erneut überzeugen.
http://www.nzz.ch
2010-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Kunsthalle Luzern | Dieter Roth
Als Höhepunkt in diesem Jahr sowie als letzte Eigenproduktion in den Frigorex-Hallen vor dem Umzug ins Bourbaki-Panorama zeigt die Kunsthalle Luzern die Ausstellung: Dieter Roth, Das Tränenmeer.
http://www.art-tv.ch
2010-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: «Niemand will eine Kamera in einer Bank»
Der international gefeierte Dokfilm von Jean-Stéphane Bron zerrt Investmentbanken auf die Anklagebank. Der Schweizer über Schuld, Macht und die Verbindung zwischen Wallstreet und Bahnhofstrasse. " Ich teile die Wut der Opfer. Die Wut von Leuten, die ihr Leben für ihre Gesellschaft aufopfern – und dann von Leuten, die ein paar Jahre auf einer Business-School waren, ausgenommen wurden. Das ist ungerecht und das will ich zeigen. Aber ich wollte auch den Banken eine faire Chance geben, um ihre Sicht der Dinge darzustellen. Und durch den Bankenanwalt kommen diese Argumente meiner Meinung nach gut zur Geltung. Als Enkel eines Unternehmers bin ich auch nicht naiv und weiss, dass es Banken braucht. Die Frage ist bloss für was: Um der Gesellschaft zu dienen oder einzelne reich zu machen?
2010-09-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Die Klaviatur der Klischees
Dani Levys Komödie DAS LEBEN IST ZU LANG nimmt das Filmbusiness virtuos aufs Korn. Als Filmemacher, der anspruchsvolle Filme machen möchte, hat es Alfi Seliger nicht leicht. Besonders auf einer dieser Filmszene-Partys, auf der alle netzwerken, um «im Business» zu bleiben, hat er einen schweren Stand. Auch die schönen Schauspielerinnen erinnern sich kaum oder nur allzu schlecht an den Regisseur, der «so komplizierte deutsche Filme» macht. Eine wühlt in ihrem Gedächtnis, sucht den Titel seines letzten Werks, um sodann unschuldig-maliziös anzufügen: «Aber danach hast du nichts mehr gemacht.» Mit dem Satz stösst die Frau in seine tiefste Wunde, denn Seliger ist zum «Filmenichtmacher» mutiert, weil seine Eigenwilligkeit nicht gefragt ist, wo sich alles immer mehr nur noch um Glamour und Quoten dreht: Zustände, wie sie in Deutschland, wo Dani Levy seit nunmehr drei Jahrzehnten lebt, noch stärker zu spüren sind als in seinem Geburtsland Schweiz.
http://www.nzz.ch
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Filmsprung: DAS LEBEN IST ZU LANG von Dani Levy
In der Schweiz hatte 2009 ein 50-jähriger Mann noch eine Lebenserwartung von 31,7 Jahren. Für die 50-jährige Hauptfigur aus DAS LEBEN IST ZU LANG waren allerdings bereits die bisherigen 50 Jahre eine ordentliche Zumutung, so dass die Aussicht auf weitere 31 Jahre der Demütigung nur schwer erträglich ist. Die Komödie von Regisseur und Drehbuchautor Dani Levy ist eine Satire auf die eigene Branche, die viele Elemente aus Filmen von Woody Allen verwendet.
http://www.filmsprung.ch
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Sennhausers Filmblog: Die Unverpassbaren, Woche 36
Erst diese fünf Filme sehen. Dann alle anderen.
ZARA von Ayten Mutlu Saray. Ein starkes Stück Kunst-Arbeit der Kurdin aus der Schweiz. Eine mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnete Soundscape von Marcel Vaid ergänzt Bilder von Verlorenheit, Schmerz und Sehnsucht.
AJAMI von Scandar Copti und Yaron Shani. Das höllisch komplizierte Leben in Jaffa, verdichtet in ein Oscar-nominiertes Kinopaket.
MAMMOUTH von Gustave de Kervern und Benoît Delépine. Der überaus verwüstliche Gérard Depardieu einmal mehr in einer Rolle, die (post festum) keiner ausser ihm spielen könnte. Und der Film ist wirklich anders als anders. Und Yolande Moreau sowie Isabelle Adjani sind auch noch drin.
INCEPTION von Christopher Nolan. Der Weltenbieger von Memento und The Prestige biegt weiter. Faszinierend.
MOON von Duncan Jones. Ein feiner, fast kammerspielartiger Science-Fiction-Film stellt philosophische Fragen über das menschliche Sein. Mit einem grossartigen Sam Rockwell.
http://sennhausersfilmblog.ch
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DAS LEBEN IST ZU LANG von Dani Levy im Kino
Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht wie die von Alfi Seliger. Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Vater steckt bis zum Hals in Problemen: Seine Kinder finden ihn lächerlich. Seine Frau wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich. Seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stösst nur schwer auf Gegenliebe.
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NACHT DER GAUKLER von Michael Steiner und Pascal Walder im Kino
Klaus Koska wird verfolgt. Nachdem er Zeuge eine Mordes wird und entdeckt, dass niemand im Ministerium seine Geschichte glauben will, verbarrikadiert er sich in seiner Wohnung. Das plötzliche Auftauchen einer riesigen Holzkiste, aber auch die anhängliche Nachbarin Marlene und der zudringliche Zahnpatient Hermann Schmidt bestärken Koska in der Annahme, dass man hinter ihm her ist.
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JONAS QUI AURA 25 ANS EN L'AN 2000 von Alain Tanner
JONAS QUI AURA 25 ANS EN L'AN 2000 ist mit LA SALAMANDRE, Alain Tanners bekanntester Film, mit dem er beim Publikum für seine stilistische Handschrift bekannt wurde: Eine Mischung aus Ernst und Humor vor gesellschaftskritischem Hintergrund, bittersüsse Utopien der Menschen, die in einer bisweilen widrigen Welt ihren Gedanken und Fantasmen überlassen sind.
2010-09-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LIGHT YEARS AWAY (LES ANNEES LUMIERE) von Alain Tanner
LIGHT YEARS AWAY ist die Adaptation des Romans La Voie sauvage des Genfer Autors Daniel Odier. Der Film gibt Alain Tanner die Gelegenheit, sich unabhängig von politischen und ideologischen Grenzen zu Wort zu melden. Voraus gegangen war Tanners ‹Wunsch nach Atlantik, Wind und dem Anderswo›, der dem in seinem Umfeld herrschenden Zeitgeist entspricht. Dabei entstand
ein realistisch-fantastischer Film.
2010-09-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ALAIN TANNER (5 DVD)
Box mit 4 Spielfilmen von Alain Tanner (LA SALAMANDRE, JONAS QUI AURA 25 ANS EN L'AN 2000, LIGHT YEARS AWAY, DANS LA VILLE BLANCHE) und einem Dokumentarfilm über sein Werk.
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PLUS LA POUR PERSONNE von Jean-Laurent Chautems
Ein Verkehrsunfall bringt Anna, Gregor, Martine und Paul zufällig zusammen und zwingt sie, sich mit der Ausweglosigkeit ihrer Existenz zu befassen. Während dies für die drei letztgenannten das Verderben bedeutet, kommt Anna wieder hoch und beginnt ein neues Leben.
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