artfilm.ch
Nachrichten Juni 2009
RIECHENDE AUGEN von Zoé Ledermann auf Video on Demand (VOD)
Zwei Menschen und zwei Realitäten, die "Normalsehende" nicht kennen. Der eine erkennt keine Gesichter, der andere sieht Farben in Worten und Gegenständen. Was macht ihre Wahrnehmung so einzigartig und wie gehen sie damit um? Ein Blick durch fremde Augen und die Frage nach der eigenen Wahrnehmung, eine experimentelle Auseinandersetzung mit der scheinbaren Wirklichkeit.
2009-06-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: Sonnenkino
Eine tolle Idee hat das Winterthurer Team reizvoll umgesetzt: Störkino mit Sonnenenergie. Unter Berufung auf die Geschichte der Bürger von Schilda, welche einst versucht hatten, das Sonnenlicht in Kisten zu packen (weil sie beim Bau des Rathauses die Fenster vergessen hatten), haben sie ein transportables Sonnenkraftwerk und eine Speicherkiste für den Strom gebaut. Und mit dem erzeugten Strom betreiben sie ein kleines Tourneekino, das auch diesen Sommer wieder in der Schweiz unterwegs ist, gegenwärtig in Basel.
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-06-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ANARCHISME, MODE D'EMPLOI von Daniel Künzi
Portrait des im Jura geborenen Anarchisten André Bösiger
2009-06-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Hans Meier receives camera prize at the Shanghai International Film Festival 2009-06-30 (Englisch)
9ème Festival international du film fantastique à Neuchâtel du 30 juin au 5 juillet 2009-06-30 (Französisch)
Roman Signer et les Frères Chapuisat participent à Estuaire 2009 à Nantes 2009-06-29 (Französisch)
Schweizer Filme finden Beachtung in La Rochelle
Das vom 26. Juni bis 6. Juli 2009 stattfindende 37. Internationale Filmfestival in La Rochelle fokussiert auf die prägnanten Arbeiten von vier Schweizer Filmregisseuren. Der Spielfilm DU BRUIT DANS LA TETE von Vincent Pluss, der Essayfilm THE SOUND OF INSECTS von Peter Liechti, der Dokumentarfilm NOMAD'S LAND von Gaël Métroz sowie ein Episodenfilm, den Pierre-Yves Borgeaud im Rahmen eines mehrmonatigen Workshops mit Jugendlichen in La Rochelle gedreht hat, stehen auf dem Programm des Festivals, welches neue Entwicklungen im Schweizer Filmschaffen seit fünf Jahren konstant reflektiert. (Swiss Films)
http://www.festival-larochelle.org
2009-06-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: Bund soll Schuld tragen am SENNENTUNTSCHI-Debakel
Die drei öffentlichen Geldgeber Bundesamt für Kultur, SRG und Zürcher Filmstiftung haben die Verhandlungen zur Rettung des Filmprojekts von Michael Steiner abgebrochen. Nun erheben SRG und Filmstiftung in der «SonntagsZeitung» schwere Vorwürfe gegen den eidgenössischen Filmförderer Nicolas Bideau: Die «intensiven Gespräche der vergangenen fünf Monate» seien «an der Verschleppungstaktik und am Widerstand» des Bundesamts für Kultur gescheitert, sagt Andres Brütsch, Vizepräsident der Filmstiftung. Auch Alberto Chollet, bei der SRG für die Filmförderung verantwortlich, gibt Bideaus «Verzögerungen» Schuld am Debakel.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-06-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SENNENTUNTSCHI - BAK will Geld zurück
Wie die Depeschenagentur SDA/ATS meldet (La subvention de l'OFC au film "Sennentuntschi" doit être restituée"), wird das Bundesamt für Kultur die Rückerstattung des Herstellungsbeitrags von einer Million Franken für den Film SENNENTUNTSCHI von der Firma Kontraproduktion einfordern. Nicolas Bideau: "Il nous a fallu six mois pour rassembler l'ensemble des éléments relatifs à cette production et pour savoir ce qui s'est réellement passé, en particulier au sujet des flux financiers (...) Nous savons maintenant que des fautes ont été commises par les producteurs, fautes que je ne peux pas préciser." Da die Firma in Konkurs ist, sind die Chancen für eine Rückzahlung gering. Nach der deutschen Fassung der Meldung im Tages Anzeiger («Sennentuntschi»: Bund zahlt nochmals) kann sich Bideau nach dem Konkurs eine neue Subvention vorstellen mit einem erfahrenen unabhängigen Produzenten, falls dieser auch die Ansprüche der Gläubiger aus der Filmbranche (nicht bezahlte Schauspieler, Techniker und Labors) berücksichtige.
2009-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SENNENTUNTSCHI - Offene Fragen
Man möchte sagen: "La réalité dépasse la fiction". In einem ausführlichen Artikel ("Wer rettet den verfluchten Film vom Sennentuntschi?") hat gestern Florian Keller die abenteuerliche Finanzierungsgeschichte von SENNENTUNTSCHI aufgearbeitet. Der ursprüngliche Produzent C-Films zieht sich 2007 zurück, nachdem er keinen Koproduzenten in Deutschland findet. Michael Steiners eigene Firma übernimmt den Film im Frühjahr 2008 und findet einen österreichischen Koproduzenten ohne Kinofilmerfahrung, und Ruth Waldburger will über ihre französische Firma Gelder suchen, ohne jedoch Zusagen zu machen. Bundesammt für Kultur und Filmstiftung Zürich übertragen die Herstellungsbeiträge, nur das Schweizer Fernsehen stellt kritische Fragen. Im Herbst 2008 wird schon gedreht, obwohl der Film längstens nicht ausfinanziert ist, offenbar in der Hoffnung, mit dem Rohschnitt weiter Geld zu finden. Die Geschäftsführung der Kontraproduktion wird sicher noch die Gerichte beschäftigen.
Was der Artikel jedoch ausblendet ist die brennende Frage, wie es dazu kommen konnte, dass das Bundesamt für Kultur die Auszahlung bewilligen konnte, obwohl alle Ampeln auf rot standen. Die Finanzierung war nicht gesichert, und die Kontraproduktion hatte schon von 2007 offene Betreibungen. Der Grundsatz, dass Spielfilme nur in Produktion gehen können, wenn ihre Finanzierung vollständig gesichert ist, ist ein wichtiger Pfeiler der eidgenössischen Förderungspolitik. Das Bundesamt hat als meist grösster Geldgeber die Aufsichtspflicht, die Produzenten vor den Risiken einer Unterfinanzierung zu schützen. Betroffen sind ja nicht nur die Produzenten selber, sondern auch die nichtbezahlten Techniker, Schauspieler und technischen Betriebe. Die Produktion hätte nicht zur Auszahlung freigegeben werden dürfen, und durch die mangelhafte Sorgfalt bei der Dossierbearbeitung trägt das Bundesamt Mitverantwortung für die gegenwärtige Situation. Wir möchten wissen:
- Welche Unterlagen lagen dem BAK vor, als die Auszahlung beschlossen wurde?
- Welche konkreten Zusagen lagen vor aus Frankreich und in welcher Form?
- Welche Verträge und Sicherheiten lagen vor für die Vorverkäufe?
- Nach welchen Kriterien entschied sich wer im BAK für die Auszahlung?
- Gibt es Hinweise im Freigabedossier, die zu einer Ablehnung der Auszahlung hätten führen sollen?
2009-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: TAG AM MEER von Moritz Gerber
Wer Zürich kennt und liebt, der wird auch diesen Film geniessen. Es ist ein «Stück», dass dem Zürcher oder Zürifan aus dem Herzen spricht – die sommerliche Atmosphäre tut ihr Übriges. (Siehe auch TAG AM MEER)
http://www.art-tv.ch
2009-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: LA CITADELLE HUMANITAIRE von Frédéric Gonseth
Dem Schweizer Dokumentarfilmer Frédéric Gonseth gelingt es, gemeinsam mit Mitarbeitern des IKRK eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen, und aus Archivmaterial, Zeugenberichten und eigenen Eindrücken, das gefährliche und spannende Abenteuer dieses einzigartigen humanitären Einsatzes im Jemen lebendig werden zu lassen.
(Siehe auch LA CITADELLE HUMANITAIRE)
http://www.art-tv.ch
2009-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
AUF GRUND von Manaledi La Roche auf Video on Demand (VOD)
Eine poetische Sammlung von Erinnerungsbildern und -Tönen, die das Publikum in ein zeitloses Schweben mitnimmt.
2009-06-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DRS4 Kulturstammtisch: Bilanz des Kulturministers Couchepin
Bundesrat Pascal Couchepin tritt zurück. Wie sieht seine Bilanz als Kulturminister aus? Was sollte der künftige Kulturminister, die künftige Kulturministerin an Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringen? Darüber spricht Eric Facon mit der Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und Anne Fournier, Korrespondentin von «Le Temps» in Zürich.
2009-06-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ONE MEMORY von O'Neil Bürgi
Ein junger Mann hat ein Unglück in den Alpen noch nicht verarbeitet und wird mit seiner tragischen Vergangenheit noch einmal konfrontiert.
2009-06-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ROMAN GÜTTINGER - HOLLYWOOD A DISCRETION von O'Neil Bürgi
Ein Dokumentarfilm über den Filmrequisitensammler und Filmemacher Roman Güttinger. Seine Einflüsse, seine Kindheit, sein Leben und seine Zeit in Hollywood werden in diesem über halbstündigen Dokumentarfilm beschrieben.
2009-06-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CAMPAGNE PERDUE von Stéphane Goël auf Video on Demand (VOD)
Sechs junge Bauern aus demselben Dorf befinden sich in einer tiefen Krise, die sie zum Entschluss bringt, ihr Vieh in einem grossen Gemeinschafts-Stall unterzubringen. Das gemeinsame Projekt, das in einer Gemeinde von ausgesprochenen Einzelgängern bis jetzt undenkbar gewesen wäre, zeugt von einer grundlegenden Mentalitätsveränderung. Dieser Film ist eine warmherzige und mit Ironie versetzte Chronik der drei Jahre, die zur Verwirklichung des Projekts nötig waren.
2009-06-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NIEMAND NICHT WEISS von Severin Kuhn auf Video on Demand (VOD)
Fernand Melgar beschreibt in LA FORTERESSE die Ankunft der Flüchtlinge in der Schweiz. Der Diplomfilm vom Luzerner Filmschüler Severin Kuhn beschäftigt sich mit den Flüchtlingen, denen das Eintreten auf ein Verfahren abgelehnt wurde und die in den Bergen auf die Abschiebung warten. Ali und Rashid sind vor Jahren aus dem Iran in die Schweiz geflohen. Sie bekamen kein Asyl, ihr Aufenthalt bleibt illegal. Nun leben sie zusammen mit sechs anderen abgewiesenen Asylbewerbern in einem Ausreisezentrum.
2009-06-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Sharif Emamjomeh: Das iranische Establishment folgt Khamenei nicht rückhaltlos
Kaum jemand hat geahnt, dass eine Wahl ausreichen würde, um die Islamische Republik Iran bis in ihre Fundamente zu erschüttern und tiefe Spaltungen in der Gesellschaft an den Tag zu bringen. Teheran und andere grössere Städte Irans erleben zurzeit Unruhen, wie sie sie seit der islamischen Revolution von 1979 nicht mehr gesehen hatten.
http://www.nzz.ch
2009-06-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Shirin Ebadi: «Il faut empêcher le gouvernement iranien de tirer sur le peuple» 2009-06-19 (Französisch)
art-tv: TEMOIN INDESIRABLE
TEMOIN INDESIRABLE erzählt aus der Sicht des Fernsehjournalisten Hollmann Morris die Geschichte des kolumbianischen «Drogenbekämpfungskrieges». Der Film bannt die Aufmerksamkeit des Zuschauers von Anfang bis Ende. Dies beruht vor allem darauf, dass er die tragischen Ereignisse rund um den Coca-Krieg mit der persönlichen Geschichte dieses aussergewöhnlichen Journalisten, der seit 15 Jahren furchtlos und mit vollem Einsatz seinem Beruf nachgeht, gekonnt verbindet. Wir sind hautnah dabei, wenn Morris sich aufmacht, um über die unfassbaren Verbrechen der kolumbianischen Regierung zu berichten. Das persönliche Schicksal des Journalisten, der seine Arbeit aufgrund der damit verbundenen Gefahren zunehmend hinterfragt, rückt immer mehr in den Mittelpunkt des Filmes, was den Film noch berührender macht, auch wenn er zum Schluss ein wenig in die Darstellung eines heldenhaften Einzelkämpfers kippt.
http://www.art-tv.ch
2009-06-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CLASSE D'ACCEUIL von Fernand Melgar auf Video on Demand (VOD)
Rund ein Dutzend Jugendlicher aus Bosnien, Kurdistan, Portugal und Brasilien werden in eine Einführungsklasse aufgenommen, um französisch zu lernen. Als Kriegsflüchtlinge oder ihren Eltern nachfolgend, die als Saisonniers arbeiten und die sie nie gekannt haben, lernen sie in einer von ihnen idealisierten Schweiz ein neues Leben kennen. Die schönen Momente, die sie mit ihrer Lehrerin verbringen, lassen sie die ungewisse Zukunft vergessen; die bosnischen Flüchtlinge die bevorstehende Ausschaffung, eine Zukunft ohne Berufsaussichten die anderen. Diese Jugendlichen auf der Suche nach einer neuen Identität verstehen nicht, dass sie in einem Land sind, das sich selbst verloren zu haben scheint und das vergessen hat, dass Vielfalt und Verschiedenartigkeit ganz wesentliche Elemente der Eidgenossenschaft bilden.
2009-06-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Fictions du réel au Centre culturel suisse de Paris du 16 au 19 juin 2009-06-19 (Französisch)
Time Film Festival du 19 au 20 juin 2009 2009-06-19 (Französisch)
Xavier Koller hat Geburtstag
Das Schweizer Fernsehen zeigt heute gleich drei Filme von Xavier Koller zu seinem 65. Geburtstag. Nach einer Reihe von experimentalen Filmen wie viele seiner Kollegen des Neuen Schweizer Films mit der bitterbösen Berggeschichte DAS GEFRORENE HERZ. In der SCHWARZE TANNER zeigte er anhand des Schwarzhandels während des ersten Weltkriegs ein Bild der Schweiz war, das tief geprägt war von einem Stadt-Land-Konflikt, der später in der geistigen Landesverteidigung übertüncht wurde. Ein tragisches Flüchtlingsereignis in den achtziger Jahre - die Flucht einer kurdischen Familie über die Schweizer Berge endet tödlich im Schnee - nahm Koller Anlass zur DIE REISE DER HOFFNUNG und gewann einen Oscar, wie vierzig Jahre zuvor die ähnlich gelagerte Geschichte DIE LETZTE CHANCE, aber ohne Happy End jetzt. Der Oscar brachte viele Kontakte und Angebote, und Koller wollte es wissen und zog nach Los Angeles und drehte für die Studios unter schwierigen Bedingungen. Er lebt immer noch dort, aber dreht wieder in der Schweiz zuerst zu Tucholsky GRIPSHOLM und den Wirtschaftskrimi HAVARIE. Wir gratulieren.
2009-06-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PETITES VACANCES A KNOKKE LE ZOUT d'Yves Matthey le 17 juin sur France 2 2009-06-17 (Französisch)
GRIPSHOLM von Xavier Koller am 17. Juni auf SF1
Der Film taucht ein in die vergnügungssüchtige dekadente Welt des Berliner Kabaretts zu Beginn der dreissiger Jahre als die letzten Tabus zum Abschuss freigegeben und Feigenblätter ein Auslaufmodell waren. Kurt Tucholsky, der kämpferische Publizist und ironische Schriftsteller, dank seiner frechen Chansontexte auch ein gefeierter Star so mancher Revue, reist mit Freundin Lydia, seiner Prinzessin, in einen schier endlosen Sommer nach Schloss Gripsholm. Zwei Freunde, die mondäne Variété-Sängerin Billie und der leidenschaftliche Flieger Karlchen, folgen dem Paar vorübergehend in den Urlaub nach Schweden.
17. Juni 24h00 SF1
2009-06-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HAVARIE von Xavier Koller am 17. Juni auf SF2
Jens Lienhart, ein ehrgeiziger Wirtschaftsstudent von der Uni St. Gallen, recherchiert für seine Doktorarbeit bei der Refine Trading, einer international tätigen Ölhandelsfirma in Zug. Von Beatrice Sutter, einer Umweltaktivistin der Organisation Greenpax, wird er mit einem Verdacht konfrontiert, der sich bald erhärtet: Refine Trading chartert für den Öltransport billige, schrottreife Tanker, mit denen es immer wieder zu Havarien kommt.
17. Juni 20h00 SF2
2009-06-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DAS GEFRORENE HERZ von Xavier Koller am 17. Juni auf SF1
Tiefer Winter in den Voralpen. Ein Landstreicher (Paul Bühlmann) allein unterwegs. Ganz in der Nähe fällt ein Schuss. Den toten Hasen, der ihm vor die Füsse fällt, packt er und verschwindet im Dickicht, bevor ihn die Hunde der Jäger aufspüren. Entdeckt wird er trotzdem, aber nicht von den Jägern, sondern von einem ebenfalls vagabundierenden Korbflicker (Sigrit Steiner). Gemeinsam verzehren sie den Hasen, trinken Schnaps und schliessen Freundschaft. Spät nachts macht sich der Schirmflicker trotz Schneesturm auf den Weg nach Hinterau, wo er seine verlorene Liebe zu finden hofft. Am nächsten Morgen findet der Korber den Schirmflicker erfroren im Wald zwischen Vorderau und Hinterau. Weil sie die Bestattungskosten scheuen, wollen weder die Vorderauer noch die Hinterauer den Landstreicher beerdigen und transportieren ihn über die Grenze in die andere Gemeinde
SF1 17.6. 13h45
2009-06-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GEISTER UND GÄSTE von Isa Hesse Rabinovitch
In diesem Werk läßt Isa Hesse-Rabinovitch die Geister des Grand Hotel in Brissago wieder auferstehen. In dem ehemals prächtigen, heruntergekommenen Gebäude treffen die Geister der Schriftsteller Tucholsky, Kästner, Mehring, Ball und Ringelnatz, der Komponist Leoncavallo, die Sänger Caruso und Tauber, die Politiker Briand und Streseman, Soldaten und Flüchtlinge auf Gäste von heute: den Architekten Mario Botta, die Dichterin Jo Mihaly, auf Angelo Conti Rossini, den Orchesterdirigenten Graziano Mandozzi, die Sängerin La Lupa, auf Zigeunermusiker, Schauspieler und Bedienstete. Und das in musikalischer Begleitung.
2009-06-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sakkaden
Unsere visuelle Wahrnehmung besteht aus Fixationen und Blicksprüngen, Sakkaden eben. Während der Sakkade ist das Auge für Millisekunden blind.
http://sakkaden.swissblog.ch
2009-06-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NOUS DECLINONS TOUTE RESPONSABILITE et UNE MAISON PAS COMME LES AUTRES le 16 juin à Tramelan 2009-06-16 (Französisch)
Le Monde: Les Iraniens publient des documents amateurs des manifestations sur Internet 2009-06-14 (Französisch)
Tages Anzeiger: «Couchepin ist kein Meister der Selbstkritik»
In einem Interview mit dem Tages Anzeiger sieht der ehemalige SP-Präsident Peter Bodenmann das Ende einer Ära: "Nach Blochers Abwahl war er der letzte Politiker im Bundesrat. Ab Herbst hat es im Bundesrat absehbar keine mehr." Sein Problem war jedoch, dass er über Provokationen politisierte, ohne dass dahinter eine erkennbare politisches Perspektive stand: "Couchepin ist kein konzeptioneller Kopf. Nur wenn er unter Druck ist, beginnt er produktiv nachzudenken."
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-06-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: GROZNY DREAMING
Musik gegen Krieg? Ein Kammerorchester begibt sich auf eine musikalische Reise ins kriegsgezeichnete Kaukasusgebiet.
http://www.art-tv.ch
2009-06-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Abschied von der Filmkritik
"Vom Leser zum User – die Tageszeitung verzichtet zunehmend auf eines ihrer klassischen Gefässe". Der abtretende Filmkritiker der NZZ Christoph Egger sieht das Ende Kritik als öffentliche Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk Film, obwohl die Berichterstattung darüber zunimmt. "Bezahlt wird der Kritiker [...] nicht für Kolportage von Informationen aus dem Presseheft, das die allenfalls interessengesteuerte Perspektive von Produktion und Regie wiedergibt (die aufzudecken unter Umständen wiederum sinnvoll sein kann). Sondern für die Beurteilung der künstlerischen Umsetzung all dieser politischen, sozialen, wirtschaftlichen, ideologischen oder was auch immer Aspekte. Er sollte für eine saubere, trennscharfe Begrifflichkeit bei der Genrezuschreibung sorgen und, beispielsweise, nicht einfach alles als Melodrama bezeichnen, bei dem es um «grosse Gefühle» geht. Er sollte begriffen haben, dass Kamera und Montage einen Film «erzählen» und nicht die «Geschichte», die gern so wiedergegeben wird, wie wenn es sich um eine Romanzusammenfassung handelte. Der Kritiker braucht zwar den Mörder nicht preiszugeben, sollte aber trotz dem Protestgeheul des Publikums grundsätzlich keine Angst davor haben, das «Ende» des Films zu verraten – jedenfalls dort nicht, wo das Wie wichtiger ist als das Was. Woraus folgt, dass der ideale Leser jener ist, der sich erst den Film ansieht und dann die Kritik liest..."
http://www.nzz.ch
2009-06-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Blick: Couchepin: «Basta, bonne journée»
Pascal Couchepin hat vor den Medien seinen Rücktritt begründet. Und mit seiner typischen Art erklärt: «Ich gehe jetzt Kirschen pflücken.»
http://www.blick.ch
2009-06-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DER WILDE WEISSE von Renatus Zürcher
Getrieben von der Sehnsucht nach einem freien Leben wagt der Forschungsreisende Paul Wirz sieben Expeditionen in die Südsee. Hier, «wo Meer und Urwald rauschen, Wilde und Kannibalen hausen», findet der eigensinnige Weltvagant sein Paradies.
2009-06-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VERSO von Xavier Ruiz ab 11. Juni im Kino
Die Geschichte dreier miteinander verbundener Schicksale: Alex, der Polizist, Victor, der ehemalige Polizist und Häftling, und die Jugendliche, Lou. Von seiner Arbeit absorbiert, pflegt Alex eine schwierige Beziehung zu seiner Ex-Frau und Tochter Lou.
2009-06-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CLAUDETTE de Sylvie Cachin à partir du 10 juin à Lausanne 2009-06-10 (Französisch)
M2 - LE DEFI AUDACIEUX DE LA CAPITALE LAUSANNE von Pierre-Alain Frey
2008 wurde in Lausanne die erste automatische U-Bahn der Schweiz eingeweiht. Der Film dokumentiert die abenteuerliche Baugeschichte.
2009-06-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HENRY DUNANT - DU ROUGE SUR LA CROIX von Dominique Othenin-Girard
Ein auf Tatsachen beruhender Fernsehfilm über den Kampf, den Henry Dunant geführt hat, und der schliesslich zur Gründung des Roten Kreuzes führte.
2009-06-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
L'ENCERCLEMENT de Richard Brouillette dans les cinémas romands 2009-06-10 (Französisch)
TAUSEND OZEANE von Luki Frieden
Der 24-jährige Meikel Willer muss am Ende der Ferien seinen besten Freund Björn auf den Malediven zurücklassen. Der freiheitsliebende Björn hat sich entschieden, nicht mehr in den Alltag zurückzukehren. Je länger je mehr muss Meikel einsehen, dass zu Hause niemand wirklich interessiert ist, dass Björn wieder zurückkehrt. Er spürt, dass Björns Aufenthalt auf den Malediven ein dunkles Geheimnis zu Grunde liegt. Meikel realisiert langsam, dass er nicht Björn, sondern vielmehr sich selber retten muss.
2009-06-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
La Ribot aux GENEVA SESSIONS, MADE IN LAUSANNE le 9 juin 2009-06-09 (Französisch)
LE CREPUSCULE DES CELTES von Stéphane Goël als Video on Demand (VOD)
Die Entdeckung einer riesigen keltischen Kultstätte auf einem Hügel im Kanton Waadt bietet den Archäologen die Gelegenheit zur Erforschung der religiösen Überzeugungen unserer Vorfahren. Opfergaben, religiöse Riten, Druiden: Was wissen wir – oder glauben wir – über die erstaunliche Zivilisation der Kelten zu wissen?
2009-06-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Ein Fernsehfilm erobert die Kinoleinwände
Der Verleiher Disney dachte, der Fernsehfilm DIE STANDESBEAMTIN hätte Kinopotential und startete den Film im März mit vielen Kopien und bekam Recht. Mit über 60'000 Zuschauern hat der Film jetzt schon den letztjährigen Hit BERGAUF, BERGAB übertroffen.
http://cineuropa.org
2009-06-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Centre Dürrenmatt | Pier Paolo Pasolini. Qui je suis
Nach dem Strauhof Zürich zeigt das Centre Dürrenmatt ab 14. Juni 2009 «Pier Paolo Pasolini. Qui je suis», ein vielschichtiges Portrait des Künstlers, und lädt zu einer Wiederentdeckung seines von Kontroversen geprägten Werkes ein.
http://www.art-tv.ch
2009-06-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GROZNY DREAMING von Fulvio Mariani, Mario Caella ab dem 7. Juni im Kino
Ein Kammerorchester will eine Friedensbotschaft überbringen: die Sprache der Musik ist universell; man kann zusammen spielen und zusammenleben, auch wenn man verschiedenen, sich bekriegenden Nationalitäten (Ethnien, Sprachen, Religionen, Kulturen) angehört.
2009-06-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ENTRE LES MAINS de Raphaëlle Aellig Régnier le 7 juin sur Arte 2009-06-07 (Französisch)
DANCING WITH THE STORMS von O'Neil Bürgi Premiere am 5. Juni in Dietlikon
"Stormchaser" (Sturmjäger) sind Menschen, welche aus Leidenschaft wilde Wetterphänomene wie Gewitterfronten, Stürme oder auch Tornados abfangen und dokumentieren. Nicht selten setzen sich diese Männer und Frauen gewissen Risiken aus, wenn Sie diese unbändigen Naturkräfte hautnah miterleben wollen.
5. Juni 12h30 Dietikon Pathé
2009-06-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
cinedolcevita: Seniorenkino
Die Lanterne Magique hat Konkurrenz bekommen. cinedolcevita ist das Kino am Nachmittag mit einem Programm für Senioren. Motivation: ältere Menschen wieder ins Kino zu holen und ihnen ein massgeschneidertes Programm zu bieten. Es werden abwechslungsweise qualitativ gute Spiel- und Dokumentarfilme in Originalfassung gezeigt (nicht synchronisiert) und eine abwechslungsreiche Auswahl nach Kultur und Sprache. Gezeigt werden vornehmlich Schweizer Filme in Bern, Biel, Thun, Uster, Solothurn, Zofingen.
http://www.cinedolcevita.ch
2009-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
RSR Les hommes et les femmes: La vie des célibataires 2009-06-04 (Französisch)
FAMILY MUSIC von Pierre-Yves Borgeaud
Seit mehr als 20 Jahren musizieren die beiden österreichischen Brüder Wolfgang und Christian Muthspiel als Duo. Sie kehren an den Ursprung ihrer Berufung zurück und schildern die Beziehung zu ihrem Vater, der 2001 verstorben ist. Mit einem Mix von Konzertbildern und Bildern aus dem Familienarchiv auf Super-8 erzählt der Film eine einfache und starke Geschichte über die intime Beziehung zwischen künstlerischem Schaffen und dem Leben.
2009-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LANDAMMANN STAUFFACHER von Leopold Lindtberg
Am Vorabend der Schlacht von Morgarten 1315: Nach der Vertreibung der Vögte und der Siegelung des ersten Bundes waren den Waldstätten Jahre des Friedens und fruchtbarer Arbeit beschieden. Als aber zu Beginn des 14. Jahrhunderts das Haus Habsburg wieder dringender seinen Anspruch auf den deutschen Thron geltend machte, und als es am Kurfürstentag in Frankfurt zu einer Doppelwahl kam, da zogen sich auch über den Waldstätten die Kriegswolken immer drohender zusammen. Dieser 1941 mitten im Zweiten Weltkrieg produzierte Schweizer Filmklassiker dreht sich um die Frage, wie man sich gegenüber einem übermächtigen Feind verhalten soll: Kämpfen oder sich unterwerfen?
2009-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DUTTI MISTER MIGROS de Martin Witz 2009-06-04 (Französisch)
RÄUBERINNEN von Carla Lia Monti ab 4. Juni im Kino
Vor langer, langer Zeit. Die junge Emily wird von ihrer Mutter an einen Bischof verschachert, der sich an ihr vergreift. Sie flüchtet in ein Bordell, wo sie sich mit den Huren anfreundet. Bedrängt durch die Schergen des Bischofs, beschliessen die Frauen in den Wald zu ziehen und Räuberinnen zu werden. Ein Schauermärchen für starke Nerven.
2009-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BRANDNACHT von Markus Fischer am 4. und 7. Juni auf HD suisse
Nachforschungen über den Mord an einer jungen Frau führen den privaten Ermittler Peter Keller in das idyllische Dorf Schwant im Emmental. Je mehr sich jedoch Keller in den Fäden dieses anfänglich so klaren Falls von Lustmord verheddert, desto deutlicher zeigen sich Risse in der scheinbar so harmlosen Dorfidylle Kellers Reise wird zu einer tödlichen Mission.
4. Juni 20h00 und 23h30 HD suisse
7. Juni 21h30 HD suisse
2009-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CHRONIQUE D'UNE BONNE INTENTION von Alex Mayenfisch als VOD
Ökologie als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit? Als die Arbeitslosigkeit in der Westschweiz ihren Höhepunkt erreicht, wagen elf stellenlose Personen eine berufliche Neuorientierung. Eine sechsmonatige Umschulung in einem innovativen Bereich müsste sich ja eigentlich lohnen… Denkt man.
2009-06-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LISBOA DENTRO von Muriel Jacquerod und Edoardo Saraiva Pereira
n Lissabon sind gemäss Behörden fast 10'000 Gebäude in schlechtem Zustand. Gegenwärtig gibt es 650 Baustellen im Rahmen eines städtischen Wiederaufbauprojekts. Architekten, Juristinnen und Sozialarbeiter besuchen die Wohnungen und begegnen Besitzern, Mieterinnen und Bauunternehmen. Der Film setzt diese verschiedenen Welten in Kontrast zueinander; die Städte sind von Menschen bevölkert und haben Geschichten zu erzählen.
2009-06-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FRAU MERCEDES von David Fonjallaz, Simon Jäggi und Louis Mataré
Frau Mercedes arbeitet seit 35 Jahren auf dem Autostrich in Bern. Ein intimes Porträt über das Altwerden als Prostituierte – ein Dokumentarfilm über ein untergehendes Stück Schweizer Sittengeschichte.
2009-06-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PAUSENLOS von Dieter Gränicher
Der Zeitdruck sitzt uns im Nacken. Neben der Arbeit verplanen Erlebniskonsum und vielfältige Aktivitäten die scheinbar freie Zeit. PAUSENLOS porträtiert Menschen mit unterschiedlichem Zeitbewusstsein: Ohne Unterbruch und gleichzeitig an verschiedensten Projekten arbeitet eine Informatikerin; erst zuhause in den Armen ihres Mannes kann sie abschalten. In klösterlicher Abgeschiedenheit findet eine berufstätige Mutter Ruhe vor der alltäglichen Betriebsamkeit. Geplagt von Schlafstörungen und hoher Arbeitsbelastung erleidet eine junge Angestellte einen Zusammenbruch; nur langsam fasst sie wieder Boden unter den Füssen. Der Skitrainer Didier Plaschy – ehemaliger Weltcupsieger im Slalom - weiss vom Nutzen der Erholung für seine Jungtalente und denkt über die Wirkung von Verlangsamung und Beschleunigung nach. Die existenzielle Notwendigkeit von Pausen betont der Zeitforscher Karlheinz Geissler; pointiert und humorvoll äussert er sich zur pausenlosen Gesellschaft von heute.
2009-06-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Akademie übernimmt Jurierung des Schweizer Filmpreises
Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der Schweizer Filmakademie hat am Freitag in Bern einstimmig dem Antrag des Vorstandes zugestimmt, ab dem nächsten Jahr das Nominierungs- und Jurierungsverfahren des Schweizer Filmpreises eigenverantwortlich zu übernehmen. Dies entspricht den von Anfang an geäusserten Intentionen der Akademie wie auch denen des BAK. Einstimmig abgelehnt hat die Akademie hingegen, die Organisation und Durchführung des Schweizer Filmpreises zu übernehmen, wie es das Bundesamt für Kultur (BAK) vorgeschlagen hatte. Dies widerspricht dem Grundauftrag der Akademie – nämlich die Jurierung für den Schweizer Filmpreis durchzuführen - der im Zweckartikel des Vereins festgelegt ist und ein unabhängiges Nominierungs- und Jurierungsverfahren für den Schweizer Filmpreis vorsieht. Gleichzeitig erwartet die Akademie Perspektiven von mindestens 5 Jahren, die Sicherung der Nominationsgelder für diese Frist im bisherigen Umfang sowie eine Anschubfinanzierung.
http://www.filmakademie.ch
2009-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BÄCKEREI ZÜRRER von Kurt Früh am 1. Juni auf 3sat
BÄCKEREI ZÜRRER spielt in den 50er Jahren rund ums Zürcher Langstrassenquartier, wo schon damals fremde Kulturen aufeinander prallten. So kann der alteingesessene Bäcker Zürrer sich nicht damit abfinden, dass einer seiner beiden Söhne eine Affäre mit der Tochter des benachbarten italienischen Gemüsehändlers hat. Doch auch mit seinen beiden anderen erwachsenen Kindern überwirft sich der alte Starrkopf.
1. Juni 3h25 3sat
2009-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
POLIZISCHT WÄCKERLI von Kurt Früh am 1. Juni auf 3sat
Der fünfzigjährige Allenwiler Polizist Wäckerli hat Familiensorgen: sein Sohn Ruedi ist in der Lehre unglücklich und lebt über seine Mittel, und jetzt sind Fr. 10000.- aus der Gemeindekasse verschwunden... Wäckerlis Tochter Marty liebt Bader, den Gehilfen des Milchmanns, der verdächtigt wird, Fr. 50.- aus der Kasse seines Meisters gestohlen zu haben.
1. Juni 0h45 3sat
2009-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMASS von Erich Schmid am 1. Juni auf 3sat
Der Film über Max Bill (1908-1994) bewegt sich durch und durch im Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik. Max Bill war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorgegangen war. Er war ein Antifaschist der ersten Stunde, und sein ganzes avantgardistisches Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Typograf trägt bis zum Schluss Züge von einer sozialer Verantwortung und einem Umweltbewusstsein, das inzwischen eine geradezu unheimliche Aktualität erhalten hat.
1. Juni 21h45 3sat
2009-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
REISE DER HOFFNUNG von Xavier Koller am 1. Juni auf SF1
Der Film erzählt eine wahre Geschichte: Im September 1988 tritt das türkische Ehepaar Haydar und Meryem, zusammen mit dem siebenjährigen Sohn Mehmet Ali, dem aufgewecktesten seiner acht Kinder, in einem kleinen Dorf in den Bergen im Südosten der Türkei die «Reise der Hoffnung» an, die sie aus der armen Heimat in die reiche Schweiz führen soll. Die Familie hat Haus und Hof verkauft, um die Reise ins vermeintliche Paradies finanzieren zu können. Die lange Reise führt sie zunächst nach Izmir, wo sie sich als blinde Passagiere auf einem Frachtschiff nach Genua einschiffen. In Italien werden sie von Schleppern zum Splügenpass gefahren und trotz Schneefall und Kälte auf den Weg in die Schweiz geschickt. Oscar bester fremdsprachiger Film 1991
1. Juni 20h05 SF1
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