artfilm.ch
Nachrichten März 2009
art-tv: Visions du Réel - Dvortsevoy
Sergey Dvortsevoy hat 1995 in Nyon für seinen ersten Film Paradise (CHASTIE) seinen ersten internationalen Preis gewonnen. Er ist zu Gast in einem Atelier während des Festivals und TULPAN, sein erster abendfüllender Spielfilm wird nach der Preisverleihung die 15. Ausgabe von Visions du Réel beschliessen. In berührenden Bildern erzählt Sergei Dwortsevoj in TULPAN vom anspruchslosen Leben in einer herausfordernden Landschaft.
http://www.art-tv.ch
2009-03-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
"La Famiglia Dimitri" am Broadway in New York
Dimitri, der Schweizer Clown mit dem grossen Lächeln, gastiert mit seiner Familienschau, der "Famiglia Dimitri" in New York. Ein Engagement am Broadway ist auch für einen erfolgreichen Artisten wie Dimitri ein Höhepunkt in seiner Karriere. Der Clown und seine Familie haben das Premieren-Publikum in New York begeistert. Es gab viel spontanen Applaus und nach der Vorstellung hörte man im Foyer Worte wie magisch und wunderbar. "Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen", erklärte Dimitri nach der Premiere.
Siehe auch DIMITRI CLOWN von Friedrich Kappeler
http://www.swissinfo.org
2009-03-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
L’Office fédéral des migrations traite Fahad K. comme un criminel 2009-03-31 (Französisch)
LOS NARRADORES DE JAVE von Eliane Caffé
Als die Bewohnerinnen und Bewohner eines Dorfes im Javé-Tal erfahren, dass der Bau eines Staudamms ihr Land unter Wasser setzen soll, sehen sie nur noch eine Möglichkeit: Sie müssen ihrer Ortschaft eine historische Bedeutung geben.
2009-03-31 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Berner Zeitung: Michael Steiner verteidigt sein SENNENTUNTSCHI
«Dass Filmbudgets bis zu fünf Prozent überzogen werden, ist normal und innerhalb der Richtlinien der Förderer.» Bei MEIN NAME IST EUGEN hätten bis heute fast alle Darlehen zurückbezahlt werden können. «Welcher andere Schweizer Film kann von sich behaupten, institutionelle und private Darlehen zurückbezahlt zu haben?» Besonders empört Steiner, dass er jetzt als Sündenbock für die Schweizer Filmkrise hingestellt wird, nachdem er mit GROUNDING und MEIN NAME IST EUGEN zwei der grössten Hits (1 Million Kinozuschauer) der letzten Jahre gedreht hat. «SENNENTUNTSCHI ist sicher nicht das erste Schweizer Filmprojekt in Schieflage», so Steiner. Dass ausländische Gelder wegen der Finanzkrise weggebrochen sind, sei Berufsrisiko.
http://www.bernerzeitung.ch
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
filmsprung.ch: SENNENTUNTSCHI im Strudel der Finanzkrise
Mein Lösungsvorschlag: Die Banker liefern ihre sowieso unverdienten Boni des letzten Jahres an Kontraproduktion ab, dann hat Steiner auch gleich die Finanzierung seiner zukünftigen Werke gesichert.
http://www.filmsprung.ch
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sonntagszeitung: Produktionsfirma vor der Pleite
Dem Filmprojekt SENNENTUNTSCHI des bekannten Regisseurs Michael Steiner droht das Aus. Seine Zürcher Produktionsfirma Kontraproduktion steht vor dem Konkurs. Nach einem geheimen Prüfbericht, welcher der SonntagsZeitung vorliegt, benötigt Steiner rasch 2,8 Millionen Franken, um seinen Film fertigzustellen. Woher die Mittel kommen sollen, ist unklar. Offen ist auch die Frage, wie es zu dem finanziellen Debakel kommen konnte. Über das endgültige Schicksal des Filmprojekts wollen die Geldgeber entscheiden, wenn ein zweiter Prüfbericht vorliegt. Dieser soll nach den Worten von Nicolas Bideau vom Bundesamt für Kultur klären, «ob es Zweckentfremdungen» von Geldern gegeben habe. Auch Nicolas Bideau selbst gerät in die Kritik. Sein Bundesamt hätte bei der Prüfung des Projekts «genauer hinschauen müssen», sagt Rudolf Santschi vom Filmproduzenten-Verband SFP. Es habe schon früh Hinweise auf Probleme mit der Produktion SENNENTUNTSCHI gegeben.
http://www.sonntagszeitung.ch
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Michael Sennhauser kommentiert das Sennentuntschi-Debakel
Die unangenehme Situation, in der sich Michael Steiner und seine Kontraproduktion befinden, dient niemandem als Argument im schwelenden Streit zwischen Produzenten und Autorenfilmern. Ist Steiner jetzt ein Filmautor, dem der seriöse Produzent gefehlt hat? Oder ist seine Firma eher ein Beispiel für die dynamischen Produzenten, welche die Autoren zu mehr Wirtschaftlichkeit anhalten sollen, wie es Bideau gerne propagiert?
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Visions du Réel | Das Interview
http://www.art-tv.ch
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
THE PUPPETMASTER von Hou Hsiao-hsien
Der Puppenspieler reiste jahrzehntelang durchs Land, führte seine Stücke auf, in denen sich, sei's inhaltlich, sei's formal, sei's in den Puppenfiguren, die da zum Zug kommen konnten, das aktuelle Geschehen widerspiegelt.
2009-03-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VON WERRA de Werner Schweizer le 29 mars sur TSR2 2009-03-29 (Französisch)
Expulsion de Fahad K. retardée 2009-03-28 (Französisch)
Michael Steiner in der Basler Zeitung: «Die Frage ist: Wer spielt Steinbrück?»
Wo bleibt der Film über die Finanzkrise? "Man müsste zeigen, wie sich das Image des Bankers gewandelt hat. Vor 20 Jahren konnte in den Grossbanken nur Karriere machen, wer im Militär war. Alles war topseriös. Vor fünf Jahren war es «posh», als Banker betrunken in den Zürcher Clubs Champagnerpartys zu feiern. Die Funktionsweise der Bank müsste im Zentrum stehen: Was war eine Bank früher? Es ging darum, Unternehmungen zu helfen, ein Produkt herzustellen. Dann begann die Finanzwirtschaft, einem Casino zu gleichen. In GROUNDING 2 wäre die Analogie zu einem Casino herzustellen."
http://bazonline.ch
2009-03-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
L’administration fédérale doit entendre la voix de l’opinion publique 2009-03-28 (Französisch)
Visions du Réel Nyon 2009: Programme en ligne 2009-03-27 (Französisch)
YA SHARR MOUT von Sabine Gisiger
Die abenteuerliche Geschichte eines libanesisch-schweizerischen Musikprojektes, von der Suche nach Zwischentönen in Zeiten des allseits heraufbeschworenen Kulturkampfes zwischen Orient und Okzident. Und er erzählt die bewegte Geschichte des Mannes, der das Projekt initiiert hat: Mahmoud Turkmani, aufgewachsen in Halba im Norden Libanons, musikalisch ausgebildet in der Sowjetunion, heute wohnhaft im Kanton Bern.
2009-03-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NORDWAND von Philip Stölzl
1936, eine deutsche Zweierseilschaft – Toni Kurz, Andi Hinterstoisser – und eine österreichische – Willy Angerer, Edi Rainer – liefern sich einen Wettlauf um die Erstbesteigung der Eigernordwand. Den Siegern winken Ruhm und olympisches Gold.
2009-03-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Erstes Tibet Film Festival am 27. März in Zürich
Erstes Filmfestival für tibetische Kurzfilme in Zürich Aus Anlass des 50. Jahrestages des tibetischen Volksaufstand wird im ersten Teil des Programms der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm UNDERCOVER IN TIBET gezeigt. Tash Tespa wird an einer Diskussion über die Bedeutung des Filmschaffens für die heutige Generation der Tibeter teilnehmen.
27. März 19h00 Zürich Zeughaushof
2009-03-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Les ateliers 2009 de Visions du Réel Nyon 2009-03-26 (Französisch)
Sennhausers Filmblog: WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN von Spike Jones
Es war und ist das Lieblingsbilderbuch von Millionen von Kindern: WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN von Maurice Sendak (im Original: WHERE THE WILD THINGS ARE), die Geschichte vom kleinen Max, der im Wolfsanzug dem Hund nachrennt und dafür zur Strafe ohne Essen ins Bett geschickt wird. Sein Zimmer wird zum Wald und er trifft auf die anderen, die echten wilden Kerle, die ihn schliesslich zu ihrem König machen.
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-03-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Cicero: Die Schwarzgeldmacher
Die größte Bank der Schweiz und eine der größten der Welt, die UBS, musste vom Staat vor dem Absturz gerettet werden. Aber wer hat die Macht über die Milliarden? Einblicke in eine Gesellschaft, bei der das Gesetz des Schweigens gilt.(...)
Wer übt heute die tatsächliche Macht in der Schweiz aus? [Jean-François] Bergier antwortet ohne das Zögern des abwägenden Wissenschaftlers: „die Wirtschaft“. – Auch die politische? „Ja, mehr denn je. Mich beunruhigt das. Der Staat muss den Willen haben, die ihm zustehende Kontrollfunktion auszuüben. Weil in der Schweiz die politische Macht bewusst nicht präzis definiert ist, kann sie auch nicht kontrolliert werden.“ Eine Verschwörung? Noch nicht wirklich. „Aber es kann eine daraus werden, wenn wir nicht aufpassen.“ Einige Bundesräte (Minister) hätten ihm im persönlichen Gespräch gesagt: „Die Warnung ist bei uns angekommen. Wir haben sie verstanden.“
http://www.cicero.de
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L'économie appliquée pour les tout petits 2009-03-26 (Französisch)
Waldstätte und suporting act am 25. April im Sedel
25. April 20h Luzern Sedel
2009-03-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SCHREI AUS STEIN am 26. März auf BR
Reinhold Messner hat einen Berg-Krimi geschrieben: Die Tragödie am Cerro Torre in Patagonien und das Geheimnis seiner Erstbesteigung. Capriccio hat mit Reinhold Messner darüber gesprochen. Mit Bildern aus CERRO TORRE von Thomas Ulrich, Christoph Frutiger, Christine Kopp.
26. März 22h30 BR
http://www.br-online.de
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FROM SOMEWHERE TO NOWHERE (Book) von Andreas Seibert
Das Leben der chinesischen Landarbeiter. Das Buch des Photographen, den Villi Hermann in seinem Film mit dem gleichen Namen begleitet hat.
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Du: Harald Szeemanns Wunderkammer
Harald Szeemann war einer der bedeutendsten Ausstellungsmacher des 20. Jahrhunderts. Sein Archiv im Tessiner Ort Maggia ist eine wuchernde Wunderkammer des Wissens, die ganz eigenen Gesetzen folgt.
http://www.du-magazin.com
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Filmsprung: Daniel Rohr über Kornkreise, Film und Theater
"Ich mache sehr gerne Filme. Film ist eine Kunst, in der man für zwei bis drei Monate zusammen kommt. Film ist für mich daher wie ein Fest. Man hat in diesen drei Monaten ein sehr intensives Leben, kommt sich nahe, und danach wird man wieder in alle Winde versprengt. Für mich als Schauspieler ist Film natürlich auch eine spannende Kunstform, weil die Kamera wirklich gnadenlos ist. Die Kamera sieht alles. Die Kamera geht sehr nahe heran. Man kann im Film sehr viel kleiner spielen als auf der Bühne. Für mich ist das Leben immer dann spannend, wenn es reich ist: Wenn ich auf einer grossen Bühne expressiv spielen kann oder vor einer kleinen Kamera das winzige Augenzucken machen kann. Oder wenn ich sagen kann, ich bin Schauspieler, aber auch Theaterleiter und Produzent. Ich möchte dem Leben alle Facetten abgewinnen."
http://www.filmsprung.ch
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Swissinfo: Christine Anglio, portrait d'une anti-Pénélope à Paris 2009-03-26 (Französisch)
Jean Perret dans Le Temps: «Pour notre anniversaire, 50 cinéastes ont filmé des haïkus» 2009-03-26 (Französisch)
Interdiction d'entrée sur le territoire suisse pour une durée de 3 ans pour Fahad K. 2009-03-25 (Französisch)
Der Bund: Präsident der Filmproduzenten tritt zurück
Die Kritiker von Filmchef Nicolas Bideau setzen sich durch und verweigerte am Wochenende zwei Filmproduzenten die Aufnahme. Das war für Lukas Hobi, der Präsident der Filmproduzenten, zu viel: Er tritt zurück. (...) Laut SFP-Sekretär Thomas Tribolet votierte die Mehrheit der Mitglieder dabei für eine härtere Gangart gegen Bideau und kritisierte die Politik von Hobi und dem Vorstand als zu wenig aggressiv. Die Distanzierung von der Aufsichtsbeschwerde sei ein Fehler gewesen, habe sie doch die Position von Bideau gestärkt.
Es geht beim Richtungskampf im SFP nicht nur um Bideau, sondern auch um die künftige Ausrichtung der Filmpolitik. In diesem Jahr werden die Weichen gestellt für die neuen Filmförderkonzepte 2011 bis 2015. Zentrale Punkte sind dabei die Ausgestaltung der automatischen Filmförderung Succès Cinéma sowie die Rollenverteilung bei der Filmproduktion. Es gibt Bestrebungen einer Gruppe von Produzenten, darunter Spicher und Meier, den Filmproduzenten mehr Macht zu geben. Insbesondere wollen sie die Succès-Cinéma-Gelder, die bisher unter anderem auch an Regisseure und Autoren flossen, auf die Produktionshäuser konzentrieren.
http://www.derbund.ch
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Der Bund: Die angehaltene Zeit
Als Gerhard Meier neunzig wurde, versprach ihm der Zytglogge-Verlag, sein Werk weiterhin mit Sorgfalt zu pflegen. Diese Zusage ist jetzt auf schönste Weise wahr gemacht worden: Die vier Bände der Gesamtausgabe verlocken zum Lesen und Wiederlesen.
http://www.derbund.ch
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MAX FRISCH CITOYEN de Matthias von Gunten dans les cinéma romands 2009-03-25 (Französisch)
LUMUMBA von Raoul Peck
Kongo 1960. Der Traum vom neuen Afrika. Patrice Lumumba, ein junger Nationalist, wird zum ersten Präsidenten im eben unabhängig gewordenen Staat gewählt. Der Kongo war zuvor persönlicher Besitz des belgischen Königs, seit Europa den afrikanischen Kontinent 1885 unter sich geteilt hatte. Doch Patrice Lumumba blieb nur gerade zwei Monate im Amt, dann wurde er mit tatkräftiger Unterstützung aus Europa und den USA verschleppt und niedergemacht.
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MOBUTU ROI DU ZAIRE von Thierry Michel
Ende 1965 errichten General Mobutu und die Armee in der ehemaligen Kolonie Belgisch-Kongo, die von fünf Jahren Unruhen zerrissen und erschöpft war, einen mächtigen Staat, bald bekannt unter dem Namen Zaïre.
2009-03-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DER GRÜNE HEINRICH von Thomas Koerfer am 25. März auf SF1
Der Grüne Heinrich, ein junger Maler, taucht in den Münchner Fasching ein. Vor einem alles entscheidenden Duell, erinnert er sich seiner turbulenten Jugendzeit in der Schweiz. Er denkt an seine geteilte Liebe: die reine Anna, seine Cousine, die an einer unheilbaren Krankheit leidet, und Judith, eine sinnliche Schauspielerin, die ihn seine erste Liebe vergessen lernt... Nach einem Roman von Gottfried Keller.
25. März 0h09 SF1
2009-03-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Vaud généreux, Zurich dur avec les permis humanitaires 2009-03-24 (Französisch)
Anka Schmid in der NZZ über Isa Hesse-Rabinovitch: «Sie brachte mir die Welt nach Zürich»
Die Künstlerin und Filmerin Isa Hesse-Rabinovitch war eine schillernde Persönlichkeit, die faszinierte, aber auch oft aneckte. Die 1961 geborene Filmemacherin Anka Schmid aus Zürich zeigt in einem Film unterschiedliche Facetten von Hesse-Rabinovitchs Leben und Werk auf.
http://www.nzz.ch
2009-03-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Résolution du Grand Conseil vaudois suite à l'arrestation de Fahad K. 2009-03-24 (Französisch)
Réaction du cinéaste Fernand Melgar suite à l'arrestation de Fahad K. 2009-03-24 (Französisch)
LA VALLEE FANTOME von Alain Tanner
Paul ist Filmemacher und um die Fünfzig. Er schreibt ein Drehbuch, als wäre das sein Beruf, und macht sich auf die Suche nach einer Hauptdarstellerin. Dass er sie nicht findet, muss seine Gründe haben. Vielleicht gibt es zu viele Geschichten, zu viele Bilder, zu viele Schauspielerinnen und zu wenig Ruhe oder eine Notwendigkeit dafür. Spontan wirft Paul sein Drehbuch in den
Papierkorb.
2009-03-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Arrestation de Fahad K. aujourd'hui à Zurich 2009-03-23 (Französisch)
Tages Anzeiger: SRG will Sender streichen
Erstmals erwägt der Medienkonzern, ganze Programme aus dem Angebot zu kippen, wie Generaldirektor Armin Walpen sagt. Intern gehen die Gerüchte um, welche Sender es wohl trifft.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ISA HESSE-RABINOVITCH - DAS GROSSE SPIEL FILM von Anka Schmid ab 22. März in Zürich
Die Schweizer Filmpionierin Isa Hesse-Rabinovitch (1917-2003) ging Zeit ihres Lebens auf unkonventionellen Pfaden. Anka Schmid nähert sich der Persönlichkeit Isa Hesse-Rabinovitch auch künstlerisch- formal: Spielerisch verwebt sie Archivmaterial, Werkausschnitte und Interviews mit Weggefährtinnen und Zeitzeugen zu einem schillernden und faszinierenden Porträt dieser aussergewöhnlichen Künstlerin.
22. März 12h00 Zürich Filmpodium Premiere und DVD-Taufe (Reservation: 044 211 66 66, ab 17 Uhr)
26.,28.,29.,31. März St. Gallen Kinok
5. April Basel kult.kino atelier
26. April Brugg Cinema Odeon
3.+10. Mai Männedorf Kino Wildenmann
4. Mai Biel Filmpodium
12.+17. Mai Bern Kino Kunstmuseum
25. Mai Zug FLIZ
21 -24. Mai, 26. Mai Luzern stattkino
2009-03-22 Permalink 1 Kommentar Tweet Weiterempfehlen
WILFRIED MOSER: TREPPEN - EIN LEBENSLAUF von Adriano Kestenholz
Der Film stellt Werk und Lebenslauf von Wilfrid Moser (1914 - 1997) in fünf thematischen Sequenzen dar: Das Erschrecken vor der Welt; Das Labyrinth; Der offene Körper; Wegzeichen; Die Eitelkeit der Idole. Er fokussiert das immer wiederkehrende Motiv der Treppe verstanden als Metapher und Allegorie, aber auch als malerische Innovation (gestisch abstraktes Zeichen), mit welcher der Künstler in den 50er Jahren einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des europäischen Action Painting geleistet hat.
2009-03-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: Der Schwarzgeld-Test: Welche Bank will 2,5 Millionen?
In Erwartung eines guten Drehbuchs, dass sich der Finanzkrise annimmt hier schon ein grossartig geschriebener Artikel von Constantin Seibt: "Was tun, wenn man entdeckt, dass der Vater 2,5 Millionen Schwarzgeld in Vaduz hat? Und noch einmal eine halbe Million in Deutschland – in bar? Und nun in Panik ist, weil in Liechtenstein wie in der Schweiz das Bankgeheimnis bröckelt? Dies war das Testszenario für einen gehetzten Tag in Zürich, wo man als fiktiver Sohn das Geld seines alten Herrn an die Bank bringen wollte."
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MAGIC RADIO de Luc Peter et Stéphane Barbey au cinéma à Lausanne et Genève 2009-03-18 (Französisch)
SONIC MIRROR von Mika Kaurismäki am 18. März auf SF1
Mika Kaurismäki entführt uns in die Welt des Rhythmus und entschlüsselt ihn bis zu dessen eigentlichen Wurzeln. Mit der Drummer-Legende Billy Cobham erweitert er die Grenzen des Jazz und begibt sich in die Welt der Autisten in der Schweiz und in die Welt der Kinder in einer brasilianischen Favela. Alles ist Rhythmus: Herzschlag, Bewegung, Atmung, Musik. Entschlüsselter Rhythmus, Musik ist Kommunikation. Musik ist Identität. Musik ist Gefühl. Musik: die einzige wahre universelle Sprache, um Hoffnung, Liebe, Sehnsucht und Freude auszudrücken.
18. Müärz 0h09 SF1
2009-03-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DIE FRAU IN DEN DÜNEN von Hiroshi Teshigahara
«Eines Tages im August verschwand ein Mann. Er war mit der Bahn zu einem Ausflug an die Küste aufgebrochen, kaum eine halbe Tagesreise entfernt, und seitdem fehlt jede Spur von ihm.». Ein Roman von Kobo Abe und ein wunderschöner Schwarzweissfilm vonHiroshi Teshigahara.
2009-03-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: CLAUDE PAHUD-VEILLARD - RENE HENNY 2009-03-17 (Französisch)
Radio DRS: Die lustigste Standesbeamtin der Schweiz
Micha Lewinsky schrieb die Drehbücher von STERNENBERG (2004) und DER FREUND (Schweizer Filmpreis 2008). Mit seiner neuen Dialektkomödie DIE STANDESBEAMTIN empfiehlt er sich nun definitiv als bester Komödienschreiber der Schweiz.
http://www.drs.ch
2009-03-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Erfolgreiche Aussenseiter im Filmbulletin
Regisseur Hans Haldimann über den erfolgreichsten Schweizer Film im Kinojahr 2008: BERGAUF, BERGAB - der Dokumentarfilm über eine Urner Bergbauernfamilie war der erfolgreichste Schweizer Kinofilm des letzten Jahres und das, obwohl der Film von keiner der offiziellen Schweizer Filmförderungsstellen Unterstützung erhielt und auch von den Solothurner Filmtagen übergangen wurde. Der Regisseur Hans Haldimann erzählt in der Kolumne der neuesten Ausgabe von «Filmbulletin – Kino in Augenhöhe» von den Nöten und Freuden des unabhängigen Filmemachens und von den nutzlosen Ratschlägen all jener, die angeblich ganz genau wissen, wie man erfolgreiches Kino macht.
http://www.filmbulletin.ch
2009-03-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: PIERRE ALAIN TACHE - ANDRE CHARLET 2009-03-16 (Französisch)
RETOUR A GOREE von Pierre-Yves Borgeaud am 15. März auf SF1
Der Film schildert die Reise des afrikanischen Sängers Youssou N'Dour auf den Spuren der schwarzen Sklaven und der von ihnen erfundenen Musik: dem Jazz. Es ist sein Ziel, sich ein Jazz-Repertoire anzueignen und es zu Ehren der Opfer der Sklaverei auf der Insel Gorée, die als Symbol des Sklavenhandels gilt, zu interpretieren. Der blinde Pianist Moncef Genoud leitet Youssou N'Dour auf seiner Spurensuche durch die Vereinigten Staaten und Europa. Sie werden von aussergewöhnlichen Musikern begleitet, begegnen zahlreichen Persönlichkeiten, und aus diesen Begegnungen ergeben sich Konzerte und Diskussionen über die Sklaverei sowie eine Musik, die quer durch die Kulturen reicht.
15. März 23h20 SF1
21. März 04h42 SF1
2009-03-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
RAJAS REISE von Karl Saurer am 15. März auf 3sat
Der Film spürt der geheimnisvollen Geschichte des indischen Elefanten Raja nach, der um 1550 von den Wäldern Keralas über Lissabon bis nach Wien auf eine abenteuerliche Reise geschickt wurde. Die Erkundungen des Gandhi-Aktivisten P.V. Rajagopal entlang der Wegstrecke fördern Überraschendes zutage und wecken spannende Assoziationen. Wir erleben die Gefangennahme des kleinen Elefanten, die Schulung, Arbeit im Wald und Auftritte bei Tempelfesten – bis er als Statussymbol europäischer Herrscher auserkoren wird. Eine Geschichte von Bemächtigung und Aneignung, die bis heute andauert.
15. März 21h45 3sat
2009-03-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Jugendfilmtage 11. bis 15. März 2009 in Zürich
Über 200 Kurzfilme von Jugendlichen werden jedes Jahr aus der ganzen Schweiz eingeschickt für den Wettbewerb der Jugendfilmtage - aus 20 Kantonen, rund 20% davon aus der lateinischen Schweiz! Am fünftägigen Festival im Frühjahr werden rund sechzig Filme in fünf Kategorien gezeigt, von einer kompetenten Fachjury beurteilt und ausgezeichnet. Viel Wert legen die Festivalmacher auf die professionelle Präsentation der Filme - die grosse Leinwand, die fast fehlerfreie Technik und eine zweisprachige Moderation. Die Filmemacher/innen kommen nach der Präsentation ihres Filmes zu einem Gespräch auf die Bühne.
http://www.jugendfilmtage.ch
2009-03-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: L’inéluctable passage du cinéma au numérique 2009-03-14 (Französisch)
Adoilf Muschg in der NZZ: Fremd-Sprache
Unser Verständnis der Welt und unser Zugang zu den Dingen wird weitgehend von der Sprache geregelt. Wer eine andere Sprache lernt, kann auch die Welt noch einmal mit ganz anderen Augen sehen und wird auch zur Muttersprache ein neues Verhältnis finden.
http://www.nzz.ch
2009-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMASS von Erich Schmid
Der Film über Max Bill (1908-1994) bewegt sich durch und durch im Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik. Max Bill war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorgegangen war. Er war ein Antifaschist der ersten Stunde, und sein ganzes avantgardistisches Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Typograf trägt bis zum Schluss Züge von einer sozialer Verantwortung und einem Umweltbewusstsein, das inzwischen eine geradezu unheimliche Aktualität erhalten hat.
2009-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MUSIKLIEBE von Yusuf Yesilöz am 14. März auf 3sat
Zwei Musikerinnen und ein Musiker, deren Lebensgeschichten unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch verbindet sie nicht nur eine musikalische Leidenschaft, die sie mit ihren Lebenspartner/innen teilen. Alle drei brachen in ihrer Heimat erfolgreiche Karrieren ab und müssen sich in der Schweiz neu zurechtfinden. Die Pianistin Tamriko Kordzaia aus Georgien unterrichtet neben ihren Konzerten an einer Musikschule, der Komponist und Sänger Samir Essahbi aus Marrokko tritt mit seiner Band regelmässig auf und die Sängerin Ülkü Fazilet Bozkurt aus der Türkei beginnt nun wieder öffentlich aufzutreten.
14. März 3h20 3sat
2009-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
TELLING STRINGS von Anne-Marie Haller am 14. März auf 3sat
Nach der Vertreibung der Palästinenser und der Errichtung des Staates Israel 1948, bleibt der junge Palästinenser Elias Jubran in seinem Geburtsort. Doch aufgrund der politischen Situation lebt er mit seiner Familie sehr isoliert. Die Musik hilft ihm dabei, diese Isolation zu überwinden und wird zu einem Ausweg. Der Film zeigt seine Familie heute, beinahe 60 Jahre später. Seine Kinder, alle vier in dieser politisch und musikalisch geprägten Umgebung aufgewachsen, bleiben auf die unterschiedlichste Art und Weise mit der Musik verbunden.
14. März 2h20 3sat
2009-03-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Festival international de films de Fribourg du 14 au 21 mars 2009 2009-03-14 (Französisch)
art-tv: DIE STANDESBEAMTIN - Interview mit Micha Lewinsky
Micha Lewinsky bringt mit DIE STANDESBEAMTIN einen äusserst charmanten und gelungenen Schweizer Film in unsere Kinos. art-tv.ch hat anlässlich der Premiere im Kultur- und Kongresszentrum Trafo in Baden mit dem Regisseur gesprochen.
http://www.art-tv.ch
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Das Magazin: Das Glück, das kommen musste
Arvo Pärt ist einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. Er hat die klassische Musik auf Diät gesetzt, denn manchmal kann ein einzelner Ton alles bedeuten.
http://dasmagazin.ch
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Deutscher Filmpreis 2009: Drei Nominationen für NORDWAND
Der von der Zürcher Firma Triluna Film koproduzierte und zu grossen Teilen im Berner Oberland gedrehte Spielfilm NORDWAND von Philipp Stölzl ist dreifach für den Deutschen Filmpreis LOLA 2009 nominiert worden. Kolja Brandt ist einer der drei Anwärter in der Kategorie «Beste Kamera / Bildgestaltung», Udo Kramer ist nominiert für das «Beste Szenenbild» während Tschangis Chahrokh, Heinz Ebner und Guido Zettier in der Kategorie «Beste Tongestaltung» für eine LOLA im Rennen sind. (Swiss Films)
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Richard Dindo zu Swissinfo: «Ich habe die Spanienkämpfer immer bewundert»
Es sei eine Schande, dass die Schweizer, die im spanischen Bürgerkrieg gekämpft haben, erst jetzt rehabilitiert werden, sagt der Zürcher Filmemacher Richard Dindo im Gespräch mit swissinfo. Dindo widmete den Spanienkämpfern bereits 1974 einen Film.
Mehr als 70 Jahre nach dem Spanischen Bürgerkrieg werden die Strafurteile gegen die Schweizerinnen und Schweizer, die im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Franco-Diktatur gekämpft haben, aufgehoben. Das hat das Parlament am Donnerstag beschlossen.
http://www.swissinfo.org
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: Sennentuntschis letztes Hemd
Regisseur Michael Steiner steht mit seinem neuen Film SENNENTUNTSCHI vor der Pleite. Schauspieler warten auf ihre Gage, andere sollen ihr Geld unrechtmässig bezogen haben. Jetzt soll eine Revision Klarheit schaffen.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BANSHUN von Yasujiro Ozu
Die 27jährige Noriko lebt mit ihrem verwitweten Vater, einem Universitätsprofessor, in einem kleinen Haus im Norden Kamakuras. Er arbeitet an der Fertigstellung eines wissenschaftlichen Manuskripts, wobei ihm sein Assistent Hattori hilft. Professor Soniyama macht sich Gedanken um das Wohlbefinden seiner Tochter und schlägt ihr eines Tages vor, Hattori zu heiraten
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VANEN - LES PLUMES DU PARADIS von Miguel Angel Garcia und Loïc Degen
Ein doppeltes Portrait eines indonesischen Paradiesvogels und dessen Photographen Loïc Degen.
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: PIERRE BATAILLARD - PIERRE ESTOPPEY 2009-03-13 (Französisch)
Tages Anzeiger: Happy Birthday, Internet
Am 13. März 1989 entwickelt Tim Berners-Lee in Genf die Grundlagen für das World Wide Web. Als Tim Berners-Lee 1989 «Informationsmanagement: Ein Vorschlag» schrieb, konnte er nicht ahnen, dass dieser Entwurf später mit der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg verglichen werden sollte. Der britische Informatiker arbeitete damals am Kernforschungszentrum Cern in Genf und wollte das Informationschaos am Institut in den Griff bekommen. (...) Der Entwurf für das World Wide Web (WWW) enthielt drei Kernpunkte: Zum einen entwickelte Berners-Lee die Hypertext Markup Language (HTML), die beschreibt, wie Seiten mit Links auf unterschiedlichsten Rechnerplattformen formatiert werden. Mit dem Hypertext Transfer Protocol (HTTP) definierte er die Sprache, die Computer benützen würden, um über das Internet zu kommunizieren. Ausserdem legte er mit dem Universal Resource Identifier (URI) das Schema fest, nach dem Dokumentenadressen erstellt und aufgefunden werden können.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
SCHNEEWEISSE SCHWARZNASEN von Sylviane Neuenschwander-Gindrat
Bergbauern sind sie keine mehr, Reinhold und seine Schafzuchtkollegen aus dem Walliser Dorf Eggerberg in den Schweizer Alpen. Sie arbeiten im Tal in der Industrie, im Schichtbetrieb. Die Schwarznasenzucht betreiben sie in ihrer Freizeit. Dabei geht es nicht um Fleisch oder Wolle, sondern um die Schönheit der Tiere und das Prestige ihrer Besitzer. Schwarznasen sind Teil der Obertwalliser Identität. Was bewegt die Züchter, diese anstrengende Beschäftigung an den steilen Hängen auf sich zu nehmen?
2009-03-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Regula Bähler in Medienheft: Sterben vor laufender Kamera - Eine Frage der menschlichen Würde
So unterschiedlich die Medienkritik die Ausstrahlung eines Dokumentarfilmes in verschiedenen Ländern aufnahm, in dem ein schwerstkranker Mann mit der Sterbehilfeorganisation «Dignitas» aus dem Leben schied, so kontrovers bleibt der Bruch des Tabus: einen sterbenden Menschen vor laufender Kamera zu zeigen.
http://www.medienheft.ch
2009-03-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JORGE L'ARMAILLI PORTUGAIS von André und Jack Béday als VOD
Der Portugiese Jorge kommt mit 18 Jahren in die Westschweiz und integriert sich als Landarbeiter.
2009-03-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BESHKEMPIR von Aktan Abdikalikow
Der abenteuerlustige Junge Beshkempir erfährt, dass seine Eltern seine Adoptiveltern sind. Abdikalikow beginnt mit der Fahrt über einen gewobenen farbenfrohen Teppich, und mit ihm vergleichbar webt er sein stimmungsbetontes Bild des Dorfes, der Jugend und der in ihr keimenden Liebe. Sinnlich ist sein Film in jeder erdenklichen Beziehung.
2009-03-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: JEAN-PIERRE JELMINI - ANDRE RAMSEYER 2009-03-12 (Französisch)
Plans-Fixes: Suzanne Chapuis-Rollier et Edith Naef le 12 mars à la Cinémathèque 2009-03-12 (Französisch)
Plans-Fixes: Tibor Varga et Pierre Gerber le 12 mars à la Cinémathèque 2009-03-12 (Französisch)
LA FORTERESSE von Fernand Melgar ab 12. März in den deutschschweizer Kinos
In einem Empfangszentrum im waadtländischen Vallorbe begleitet der Dokumentarfilmer Fernand Melgar Asylbewerber während des Verfahrens, bei dem innert 60 Tagen ihr Flüchtlingsstatus anerkannt oder abgelehnt wird. Hier kommt etwa ein Armenier nachts in einem LKW an, erhält ein paar Toilettenartikel und trifft im Schlafraum einen anderen Russischsprachigen, der ihn auf einen Rundgang durchs Haus mitnimmt. Während zweier Anhörungen durch einen Bundesbeamten müssen die Bewerber ihre Anwesenheit in der Schweiz mit den Gefahren begründen, denen eine Rückkehr in ihr Ursprungsland sie aussetzen würde.
2009-03-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Peter Studhalter im Tages Anzeiger: «Das grösste Defizit liegt klar bei den Drehbüchern»
In der Nachfolge von Madeleine Hirsiger ist Peter Studhalter der neue Chef über die Spielfilme des Schweizer Fernsehens. Was bringt er von RTL mit ausser Quotendenken? "Überrascht hat mich vor allem, wie konfektioniert und wie schweizerisch diese Filme offenbar sein müssen, damit sie erfolgreich sind. (...) Wir müssen schweizerisch bleiben, aber das Spektrum lässt sich stark erweitern. Einfach nur liebe, nette Filme machen – das wollen wir auch in Zukunft nicht. Ein Film muss eine gewisse Grundgefährlichkeit, eine gewisse Relevanz ausstrahlen."
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: LA FORTERESSE
Was diesen Film so stark macht, ist sein Verdienst den Zuschauer inmitten eines kargen und gleichwohl mit menschlichen Schicksalen gefüllten, hochstrategischen Ortes zu versetzen. Die schlichte Präsentation des Themas öffnet den Blick dafür, wie Intransparenz und Not zur Selektion das Personal mehr schlecht als recht über die Flüchtlingsschicksale entscheiden lässt.
http://www.art-tv.ch
2009-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
HISTOIRE DE SCIERIE, HISTOIRE DE FAMILLE de André et Jack Béday auf VOD
Die Geschichte einer ländlichen Sägerei über ein Jahrhundert hinweg.
2009-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PLANS-FIXES: ROGER GIVEL - PIERRE ARNOLD 2009-03-11 (Französisch)
Rencontre: La mort prochaine des bandes vidéo...Quel support de diffusion à l’avenir? 2009-03-11 (Französisch)
DRS2 Reflexe: Traumwelten von Pipilotti Rist
Nach der äusserst erfolgreichen Ausstellung von Pipilotti Rist im Museum of Modern Art in New York widmet nun auch das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam der Schweizer Videokünstlerin eine grosse Ausstellung auf 1500 Quadratmetern mit Werken aus den letzten Jahren. Die Künstlerin im Gespräch.
2009-03-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Pierre-Louis Chante dans papier thema SSA: La culture, la bonne affaire des villes 2009-03-10 (Französisch)
LA ROUE DU CHARRON von André und Jack Béday als VOD
Daniel Bornet weiss noch, wie man ein Holzrad herstellt.
2009-03-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NIGHT TRAIN von Yinan Diao
Die 30-jährige Wu Hongyan arbeitet am Gericht der Provinz Shaanxi in China, wo sie als Henkerin zum Tode verurteilte Frauen hinrichten muss. Trotz der makaberen Arbeit steigt Wu Hongyan jedes Wochenende in den Zug und fährt in eine Stadt, wo sie am organisierten Abendprogramm einer Partnervermittlungsagentur teilnimmt. Ihre Liebesabenteuer sind mittelprächtig, bis sie den hübschen Li Jun trifft.
2009-03-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
UNFINISHED STORIES de Abel Davoine le 10 mars à Lausanne 2009-03-10 (Französisch)
art-tv: FIFF | Filmfestival Freiburg
Auch die 23. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Freiburg (FIFF) präsentiert Filmperlen aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Nebst dem Wettbewerb bilden sechs Spezialprogramme den Schwerpunkt des diesjährigen Festivals.
http://www.art-tv.ch
2009-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LE GESTE RETROUVE DU TAVILLONNEUR von André und Jack Béday auf VOD
Philippe Lenoir findet wieder zum Beruf des Schindelmachers, den er von seinem Vater vor 25 Jahren gelernt hatte.
2009-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Premiere von THE SOUND OF INSECTS von Peter Liechti in Nyon
"...eine sehr persönliche Annäherung an einen fiktionalen Text, welcher wiederum auf
einer wahren Begebenheit beruht. Ein filmisches Manifest für das Leben, herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf."
Freitag 24. April 2009. Festival International de Cinéma "Visions du Réel", Nyon, Compétition Internationale.
2009-03-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Lettre ouverte de Fernand Melgar à Eveline Widmer Schlumpf 2009-03-09 (Französisch)
24 Heures: Héros de La forteresse, Fahad retrouve la liberté 2009-03-09 (Französisch)
Swissinfo: Jahrestag für einen historischen Streik
Vor einem Jahr hatten die Arbeiter im SBB-Industriewerk Bellinzona ihren 33-tägigen Streik begonnen. Die Arbeitsniederlegung sorgte landesweit für Aufsehen und führte fast zu einer institutionellen Krise. Die SBB haben ihre Lehren gezogen. "Wenn wir nicht gestreikt hätten, wären wir heute sicher nicht hier", sagten die Vertreter des damaligen Streikkomitees. Und Streikführer Gianni Frizzo bilanzierte kurz und knapp: "Der Kampf hat sich gelohnt – wir haben bewiesen, dass die Manager nicht immer Recht haben."
Siehe auch GIU LE MANI von Danilo Catti.
http://www.swissinfo.org
2009-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
OutNow.ch: Schweizer Filmpreis
Eine Brass-Formation spielt auf, der Teppich ist breiter und es sind keine Sponsorenwände in Sichtweite. Es gibt einige Unterschiede beim neuerdings aufgemotzten Schweizer Filmpreis im Vergleich zum bisherigen Glamourgipfel in Sachen Filmsause, dem Zurich Film Festival. Doch damit nicht genug: viel mehr Leute, eine massiv geräumigere Lokalität, schöneres Panorama, hochklassigere Medienvertreter vor Ort, weniger Ex-Missen im Getümmel (Sogar Stress kam alleine), fast keine Deutschen, alle Schweizer Filmemacher kommen vorbei (zum Beispiel auch aus dem Welschland nicht nur Carlos Leal). In Sachen Vorgeplänkel zum eigentlichen Hauptevent schlägt QUARTZ das Zurich Film Festival in etwa 13:1.
http://outnow.ch
2009-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Schweizer Filmpreis | Radikaler Teppich
Glamourös ging der erstmals in Luzern veranstaltete Schweizer Filmpreis über die Bühne. art-tv.ch wollte von den Akteuren der Filmszene - notabene auf dem Roten Teppich - wissen, ob der Schweizer Film nicht radikaler werden muss, will er international Erfolg haben.
http://www.art-tv.ch
2009-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
NZZ: Wo die Opfer der Globalisierung auf die Zukunft warten
Fernand Melgars ausserordentlicher Film LA FORTERESSE zeigt den Flüchtlingsalltag in einer Empfangsstation für Asylsuchende an der Schweizer Grenze. (...) Die komplexe Wirklichkeit eines surreal anmutenden Transitalltags in der «Festung» schlägt uns aus dem Film in ihrer ganzen Wucht entgegen: Wann ist das Boot voll? Was ist Not und wie definiert sie sich? «Nur» ökonomisch? Oder politisch wie im Fall des jungen, an Leib und Leben bedrohten Irakers, dessen Ausschaffung in diesen Tagen über eine superprovisorische Verfügung verhindert werden konnte? Oder genügte psychische Not? Was ist während der vierstündigen (und von Melgar stets vollumfänglich gefilmten) Befragungen Erfindung wie vielleicht beim Jungen, der von Kannibalismus auf einem Boot erzählt und bei der Befragerin diffuse, aber hartnäckige Zweifel wachruft? Wo wird vielleicht abgebrüht eine Show durchgezogen wie von der fahrenden Sippenmutter, deren Tochter urplötzlich auf einen Rollstuhl angewiesen ist?
http://www.nzz.ch
2009-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
La France raccourcit le délai de sortie de DVD et VOD à quatre mois 2009-03-08 (Französisch)
Le coin de l'écran: Quartz 2009: la classe 2009-03-08 (Französisch)
LETTER TO ANNA von Eric Berkraut am 8. März auf 3sat
Am 7. Oktober 2006 wird Anna Politkovskaja im Aufzug ihres Moskauer Wohnhauses erschossen. Ihr Tod ist ein persönliches Drama, aber auch ein politischer Akt. Wie konnte es so weit kommen, dass diese elegante Frau, die stets auf der Seite der Schwachen und Rechtlosen stand, kaltblütig erschossen wurde? LETTER TO ANNA ist eine persönliche Spurensuche und zugleich ein politischer Film.
8. März 11h30 3sat
2009-03-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sennhausers Filmblog: So ein Quartz! Immerhin: Alles ist Home, was glänzt
Als grosses Fest des Schweizer Films hat die Gala in Luzern wahrscheinlich ihren Zweck erfüllt, auch wenn die eigentliche Preisvergabe zwischen nett und ein klein wenig peinlich schwankte. Der vorangegange Empfang mit dem roten Teppich hat nicht zuletzt auch den geladenen Politikern eine angenehme Gelegenheit geboten, sich ernst genommen zu fühlen, und in Tuchfühlung mit den Kreativen des Schweizer Films. Und mittelfristig ist es ja genau dieses politische Heimatgefühl, das bei Budgetdebatten in Bern den nötigen Ausschlag geben kann.
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Fernand Melgar: Free Fahad! 2009-03-07 (Französisch)
Ursula Meier et Antoine Jaccoud: Est-ce que les Suisses peuvent raconter des histoires? 2009-03-07 (Französisch)
Schweizer Filmpreis: HOME räumt ab
Bester Spielfilm: HOME von Ursula Meier (einstimmig)
Bester Dokumentarfilm: NO MORE SMOKE SIGNALS von Fanny Bräuning
Bester Kurzfilm: UN DIA Y NADA von Lorenz Merz
Bester Animationsfilm: TÔT OU TARD von Jadwiga Kosalska
Beste Darstellerin: Celine Bolomay für DU BRUIT DANS LA TETE (einstimmig)
Bester Darsteller: Domninique Jann für LUFTBUSINESS
Beste Schauspielhoffnung: Kacey Klein Mottet für HOME
Bestes Drehbuch: HOME (einstimmig)
Beste Musik: Marcel Vaid für ZARA
Spezialpreis der Jury: GIU LE MANI von Danilo Catti
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Le film HOME triomphe à Lucerne 2009-03-07 (Französisch)
Tages Anzeiger: HOME als bester Schweizer Film – Bolomey zur besten Darstellerin gekürt
Bei der Verleihung der Schweizer Filmpreise 2009 wurde der Film HOME von Ursula Meier zum besten Film des Jahres (TV) gekürt. Céline Bolomey gewann den Quartz als beste Schauspielerin. Ursula Meiers Spielfilm «Home» gewann die Konkurrenz, deren Gewinner heute am Abend im Kultur- und Kongresszentrum (KKL) in Luzern präsentiert wurden. Daneben wurde sie auch für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Sie zeigte sich über die Ehrungen glücklich, zumal das Schreiben des Familiendramas nicht einfach gewesen sei. Céline Bolomey setzte sich mit ihrer Rolle im Film DU BRUIT DANS LA TETE gegen Natacha Koutchoumov (UN AUTRE HOMME) und Alexandra Prusa (RÄUBERINNEN) durch. Sie rief die Schweizer Filmschaffenden bei der Verleihungszeremonie im KKL dazu auf, auch in Zeiten, in denen die Finanzierung eines Filmes schwieriger werde, ihre Projekte weiter zu verfolgen.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Beat Schlatter: Ich freue mich über den roten Teppich
Weil es so schwierig ist einen Film zu machen, man sollte aber nicht die Leute hinter der Kamera vergessen, meint Beat Schlatter gegenüber SF2.
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Jean-Luc Bideau: Il y a deux festivals dans le monde 2009-03-07 (Französisch)
Reto Caffi: Was bringt der Schweizer Filmpreis?
Ein Preis ist keine Garantie für einen nächsten guten Film, meint der Oscar-nominierte und Schweizer Filmpreisgewinner Reto Caffi gegenüber SF1.
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Filmpreis: HOME räumt schon ab
Zwischenresultate:
Beste Schauspielhoffnung: Kacey Klein Mottet für HOME
Bestes Drehbuch: HOME
Beste Darstellerin: Celine Bolomay für DU BRUIT DANS LA TETE
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Basler Zeitung: Kommentar: Der Schweizer Film feiert, obwohl es wenig zu feiern gibt
Der Witz ist unfreiwillig, amtlich und darum umso lustiger: Der Schweizer Film, so bilanziert das Bundesamt für Kultur, habe im Jahr 2008 beim Publikum eine «gute Sichtbarkeit» erzielt. Bei einem Marktanteil von 4 Prozent ist das nicht verwunderlich, denn jeder Kinogänger weiss: je leerer der Saal, umso besser die Sicht auf die Leinwand. (...) Hat der Schweizer Film auch wirklich genug preiswürdigen Stoff auf Lager, um den einheimischen Oscar namens Quartz in nicht weniger als 9 Kategorien zu rechtfertigen? So wurden in den letzten zwei Jahren gleich drei neue Preise geschaffen. Klar, der deutsche Filmpreis wird in 15 Kategorien vergeben; beim französischen César gibt es sogar 21 Kategorien. Aber das Produktionsvolumen in der Schweiz lässt sich nicht vergleichen mit dem Output der Nachbarn.
http://bazonline.ch
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Sennhausers Filmblog: Unerträgliche Spannung. Die Quartz-Uhr läuft.
Heute Abend werden im KKL Luzern zum 12. Mal die Schweizer Filmpreise vergeben, zum ersten Mal als Solo-Event mit massiver TV-Begleitung. In diesem Blog haben wie die Entwicklung der Filmpreise schon eine Weile verfolgt, jetzt werfen wir einen (sehr eingeschränkten) kleinen Blick auf die mediale Vorbereitung des grossen Events.
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: Kubrick: Der Meister, der aus der Bronx kam
Er war akribisch. Er war besessen. Und in seinem Perfektionismus war er ohne Gnade für sich selbst oder andere. Es ist immer dieselbe Litanei, wenn irgendwo von Stanley Kubrick (1928–1999) die Rede ist. Das mag eintönig sein, aber deswegen ist es nicht falsch. Daran, dass Kubrick am Samstag, immer noch auf den kühlen Perfektionisten reduziert wird, ist der Meister ja nicht ganz unschuldig. Um das Kerzenlicht in «Barry Lyndon» (1975) zu filmen, benutzte er eine Linse, die für die Bilder der Apollo von der Mondlandung entwickelt worden war. Und mit dem dunkel schillernden Fetisch in «2001: A Space Odyssey» (1968) lieferte er selbst das prägnanteste Sinnbild, das immer dann zur Hand ist, wenn es um den Versuch geht, den singulären Status seines Werks auf einen Begriff zu bringen: Kubrick, der Monolith des Kinos.
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Gilles Marchand «Nous saluons le film suisse en le montrant» 2009-03-07 (Französisch)
NZZ: Eine Flaschenpost aus dem Jahr 1959
Vor fünfzig Jahren erschien Otto F. Walters Roman «Der Stumme» – er ist aktueller denn je. Im Mittelpunkt des Romans steht eine stumme Figur, was nun allerdings eine besondere Erzählhaltung erforderlich machte. Es mag in dem Buch dann noch immer einiges an Handlung und Dialog geben, doch als Hauptschauplatz des Geschehens erweist sich die Sprache selbst und das innere, also das stumme Sprechen als der Ort dieses Sprachgeschehens. Die Sprachlosigkeit der Figuren – nicht nur des Stummen – ist darum das eigentliche Signum des Romans und dieses wiederum einer literarischen Kunstsprache aufgeprägt, die ihre eigene Unartikuliertheit immer wieder manifest werden lässt. (...) Heute (...), da sich die Geschichte zu wiederholen scheint und auch das auf Verschwiegenheit und Diskretion beruhende Geschäftsmodell der Schweiz AG in Bedrängnis gerät, erreichen uns «Der Stumme» oder «Die verlorene Geschichte» wie eine Flaschenpost aus einer anderen Zeit: Als wären ihre «sprachgehemmten» Figuren in einer Gegenwart angekommen, der sie von ihrem Urheber einst – wie ahnungslos auch immer – als Sinnbilder zugedacht gewesen waren.
http://www.nzz.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Swissinfo: Stars turn out for revamped Swiss Oscar ceremony 2009-03-07 (Englisch)
Swissinfo: Das Lampenfieber des Jungstars vor der Quartz-Nacht
Am Samstagabend steigt in Luzern die Nacht des Schweizer Films. Dem Höhepunkt mit der Vergabe der Filmpreise Quartz fiebert auch Kacey Mottet Klein entgegen: Der 10-Jährige ist nominiert in der Kategorie bester Nachwuchsschauspieler. (...) Mit seinem Talent und seiner Präsenz beherrscht er in HOME die Leinwand, die er zusammen mit Isabelle Huppert und Olivier Gourmet teilt. Er spielt mit einer erfrischenden, stupenden Natürlichkeit den kleinen mutigen Jungen, der hilflos zuschauen muss, wie seine Familie am Rande der höllischen Autobahn in unheilvolle Turbulenzen gerät und daran zu ersticken droht - und mit ihr das Kinopublikum.
http://www.swissinfo.org
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Filmpreis Quartz 2009 - Die lange Nacht des Schweizer Films
Der Schweizer Filmpreis QUARTZ wird dieses Jahr erstmals anlässlich eines Galaabends in Luzern verliehen. Am 7. März 2009 wird Susanne Kunz im KKL Luzern 1'300 Gäste durch die von der SRG SSR idée suisse sowie dem Bundesamt für Kultur und SWISS FILMS organisierte
Preisverleihung führen. Im Mittelpunkt stehen dann die Schweizer Filmstars, welche in zehn Kategorien ihre Jahresbesten feiern werden. Den festlichen Rahmen der Gala bildet das Luzerner Sinfonieorchester.
Den einheimischen Film zu fördern ist eine wesentliche Aufgabe für den Service public, nicht zuletztdeshalb, weil die SRG-SSR-Sender beim Film nicht nur über Kultur berichten, sondern eigenständige Kultur schaffen. Aus Anlass der Gala «Verleihung Schweizer Filmpreis QUARTZ 2009» widmen deshalb die Fernsehprogramme der SRG SSR auf SF zwei, TSR 1 und TSI 1 den Samstagabend, 7. März 2009 dem Schweizer Filmschaffen.
10h00 SF1 FREDDY BUACHE, PASSEUR DU 7EME ART de Michael van Zele
16h30 SF2 PANE E TULIPANIO von Silvio Soldini
19h15 SF2 AUF DER STRECKE von Reto Caffi
20h00 SF2 GROUNDING von Michael Steiner
20h00 HD Suisse FUORI DALLE CORDE von Fulvio Bernasconi
20h20 TSR1 MON FRERE SE MARIE von Jean-Stéphane Bron
21h10 TSI1 GIORNI E NUVOLE von Silvio Soldini
21h30 HD Suisse MON FRERE SE MARIE von Jean-Stéphane Bron
22h25 TSR1 VITUS von Fredi M. Murer
23h00 HD Suisse MEIN NAME IST EUGEN von Michael Steiner
23h05 SF2 SNOW WHITE von Samir
23h30 TSR2 HEIMATKLÄNGE von Stefan Schwietert
23h55 TSI1 MEIN NAME IST EUGEN von Michael Steiner
0h00 TSR1 BIG SUR von P.A. Irlé und V. Rotelli
0h30 TSR1 MEIN NAME IST EUGEN von Michael Steiner
0h40 HD Suisse VITUS von Fredi M. Murer
0h50 TSR2 EXIT von Fernand Melgar
1h00 SF2 HEIMATKLÄNGE von Stefan Schwietert
1h32 TSI1 UN ALTRA CITTA von Carlo Ippolito
1h42 TSI1 WAALO FENDO von Mohamed Soudani
2h00 TSR1 LE CRENEAU von Frédéric Mermoud
2h05 TSR2 ACCORDION TRIBE von Stefan Schwietert
2h10 TSR1 TOUT UN HIVER SANS FEU von Greg Zglinski
2h20 SF2 FUORI DALLE CORDE von Fulvio Bernasconi
2h50 TSI1 CHYENNE von Alexander Meier
2h55 TSI1 MAIS IM BUNDESHUUS von Jean-Stephane Bron
3h35 TSR1 IL NEIGE A MARRAKECH von Hicham Alhayat
3h35 TSR2 MAIS IM BUNDESHUUS von Jean-Stephane Bron
3h45 TSR1 MEIN NAME IST BACH von Dominique de Rivaz
3h45 SF2 GARÇON STUPIDE von Lionel Baier
4h20 TSI1 L'HOMME SANS OMBRE von Georges Schwizgebel
http://www.schweizerfilmpreis.ch
2009-03-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BILLONNAGE A L'ANCIENNE von André und Jack Béday als Video on Demand VOD)
Claude Yersin ist einer der letzten Fuhrmänner, die Holzstämme auf einem von einem Pferd gezogenen Schlitteln anlieferen
2009-03-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Filmpreis 2009: Die Stunde der Wahrheit
In ein paar Stunden wird bekannt, wer dieses Jahr den Schweizer Filmpreis bekommen wird. Es kann noch gewettet werden. Beim Spielfilm sind drei Filme favorisiert (HOME, UN AUTRE HOMME, HAPPY NEW YEAR), aber HOME wird es vorraussichtlich schaffen, es ist der einzige Film, der in beiden Landesteilen sowohl die Kritik wie das Publikum begeistert hat. Diese erste Hauptentscheidung hat Konsequenzen für die anderen Kategorien, denn wie in Cannes entscheidet die Jury nicht nur nach qualitativen, sondern auch nach politischen Kriterien. Der Dokumentarfilmpreis wird dann wohl in die deutsche Schweiz zu NO MORE SMOKE SIGNALS, ein verdienter Preis, wenn auch LA FORTERESSE ihm das Wasser reichen kann, aber Fernand Melgar hat schon einmal gewonnen. Die beiden anderen favorisierten Spiefilme teilen sich dann die weiteren Preise (Drehbuch an HAPPY NEW YEAR für die innovative Struktur, Darstellerin an die omnipräsente Natacha Koutchoumov für UN AUTRE HOMME gegen die starke Konkurrenz von Céline Bolomay und Alexandra Prusa). Offener wird es bei der männlichen Hauptrolle: Nils Althaus (HAPPY NEW YEAR) hätte es verdient, aber ich tippe auf Dominique Jann (LUFTBUSINESS), auch verdient, denn HAPPY NEW YEAR wird noch den Musikpreis für die schöne Stadtatmosphäre abholen. Dies lässt den Raum für einen zweiten Preis an HOME mit der ganz jungen aber sehr überzeugenden Schauspielhoffnung Kacey Klein Mottet. Bei der Nominierung hat er gesagt, er freue sich Schauspieler zu werden, wenn es aber nicht klappen würde, dann könne er auch Pilot werden. Verdient hätte es aber auch Joel Basman, nicht nur für seinen Auftritt bei LUFTBUSINESS, aber auch bei HAPPY NEW YEAR. Bei den Kurzfilmen tippe ich auf ICH TRÄUME NICHT AUF DEUTSCH und bei den Animationsfilmen schliesslich auf das Bijou TÔT OU TARD. (mb)
http://www.schweizerfilmpreis.ch
2009-03-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Tages Anzeiger: «Mich nervte der Rummel um meine Rolle im Bond-Film»
Alexandra Prusa – eine Künstlerin, die mit 50 Jahren noch entdeckt wird, James Bond sei Dank. Ihre Rollen als Gegenspielerin von 007 und als böse Mutter in RÄUBERINNEN sollen ihr den Schweizer Filmpreis einbringen. "Als die Nominationen bekannt gegeben wurden, sagte der Laudator zu mir: Der Film ist sehr umstritten, umso mehr muss ich Ihnen zu Ihrer Glanzleistung gratulieren. Es war etwas frech, aber mich freute es natürlich. Vor allem, da ich die Rolle ziemlich selbstständig gestaltet habe."
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Courrier: Expulsion de M. Khammas suspendu 2009-03-05 (Französisch)
CLOSED ZONE von Yoni Goodman
Yoni Goodman, einer der Macher von WALTZ WITH BASHIR, hat mit CLOSED ZONE einen Animationsfilm über die Situation der Menschen im Gazastreifen produziert und auf Youtube veröffentlicht.
http://www.youtube.com
2009-03-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le Temps: Le Musée de l’Elysée cherche un directeur 2009-03-05 (Französisch)
Tages Anzeiger: Geradlinig, konsequent, vom Kino besessen
Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, dann wird Ursula Meier am Samstag mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. Wer ist die Regisseurin von HOME? Geradlinig und konsequent wie der Film wirkt auch Ursula Meier, die mit ihren 37 Jahren aussieht, als wäre sie erst gestern erwachsen geworden. Diese Frau scheint geradezu besessen von ihrer Leidenschaft fürs Kino, und sie lässt sich so leicht nicht bremsen. Erschöpft sind nach den Interviews offenbar nur die Journalisten, die einer Filmverrückten begegnet sind, die nicht nur von sich selbst absolute Aufmerksamkeit verlangt. Wer Ursula Meier nach ihrer Arbeit fragt, wird augenblicklich mit einem Stakkato druckreifer Sätze eingedeckt. Dabei sei sie als Kind eher schüchtern gewesen: «Ich hatte Mühe, die richtigen Worte zu finden, also sagte ich lieber gar nichts.»
Das allerdings passt. Auch ihre Filme sind genau überlegte Kompositionen aus Bild und Ton, ein geradezu musikalisches Zusammenspiel, das ebenso wichtig ist wie die schrägen Geschichten, die sie erzählt. Als jüngstes von vier Kindern einer Französin und eines zum ABB-Direktor aufgestiegenen Zürcher Arbeitersohns ist Ursula Meier in Besançon geboren. «Die Geburtsstadt des Kinos!», wie sie festhält: «Von dort stammten auch die Brüder Lumière, die Erfinder des ersten Kinematografen.»
http://www.tagesanzeiger.ch
2009-03-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LANDSCHAFT IN BEWEGUNG von Barbara Seiler mit Hans Danuser
Ein Film über das neueste fotografische Projekt von Hans Danuser: eine Reise in die Wüste Gobi. In Nordchina breitet sich die Wüste unaufhaltsam aus. Über 4000 Dörfer und Teile der Chinesischen Mauer hat der "Gelbe Drache" in den letzten Jahr verschluckt.
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Retrospective Alain Tanner à la Cinémathèque de Lausanne 2009-03-05 (Französisch)
SWISS SANS PAPIERS von Andreas Hoessli
90’000 Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung leben und arbeiten laut einer Studie des Bundesamts für Migration in der Schweiz. Andreas Hoessli hat eine Reise in diesen seltsamen «Untergrund» unternommen. In der Deutschschweiz will es niemand riskieren, offen vor der Kamera zu sprechen. In der französischen Schweiz ist die Stimmung toleranter, Sans Papiers sprechen zum ersten Mal über ihr Leben als «Illegale», über die Gründe, warum sie in die Schweiz gekommen sind – und über ihre Versuche, ihre Situation zu legalisieren.
2009-03-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DEVILS DON'T DREAM von Andreas Hoessli
Über den Schweizer Jacobo Arbenz Guzmán, 1954 zum Präsidenten von Guatemala gewählt, vier Jahre später durch einen von der CIA organisierten Putsch aus dem Lande verjagt.
2009-03-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ERNST BEYELER - MARCHAND D'ART von Thomas Isler und Philippe Piguet
Seit 1947 handelt Ernst Beyeler mit Kunst und hat im Laufe der Jahre eine eindrucksvolle Sammlung zusammengetragen, für die er in der Fondation Beyeler einen öffentlichen Raum schuf. Beyeler erzählt von trickreichen Deals mit Werken der grössten Künstler der Moderne und führt uns zu Bildern seiner Sammlung, die er trotz Gewinnaussichten dem Markt entzogen hat.
2009-03-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LE RETOUR D'AFRIQUE et CHARLES MORT OU VIF d'Alain Tanner le 4 mars à la Cinémathèque 2009-03-04 (Französisch)
Sennhausers Filmblog: Das FIFF und die Rache der Frauen
Heute bat das Festival de Fribourg (14.- 21. März 2009) zur Pressekonferenz im ancien gare, und man darf sagen: Das line up im zweiten Jahr der künstlerischen Leitung von Edouard Waintrop kann sich sehen lassen. Waintrop setzt den Kurs der Öffnung vom letzten Jahr fort. Das einstige “3. Welt-Film-Festival” ist nun in aller Bescheidenheit ein Weltfilmfestival, ein Ort, wo man Filme zu sehen bekommt, die uns das kommerzielle Kino kaum mehr bieten kann.
http://sennhausersfilmblog.ch
2009-03-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
art-tv: Ernst Scheidegger | Fotograf
Er fotografierte Alberto Giacometti und die Pariser Künstlerszene. Zusammen mit seinem besten Freund Werner Bischof arbeitete er für die Agentur "Magnum". Seine Arbeiten als Reportagefotograf führten ihn in die arabische Welt, nach Indien und Fernost. Er gründet den Verlag Scheidegger & Spiess, arbeitet für Presse und Fernsehen. Der Film BILDERWELT - WELTBILDER von Franziska Wirz und Otmar Schmid portraitiert den bekannten Schweizer Fotografen, Verleger, Maler und Cinéasten Ernst Scheidegger.
http://www.art-tv.ch
2009-03-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Suisseculture zur Nationalratsdebatte zum Kulturförderungsgesetz: Kulturförderung statt Kulturve
Nachdem der Bundesrat den eidgenössischen Räten anstelle eines Kulturförderungsgesetzes ein Kulturverwaltungsgesetz vorgelegt hatte, erfuhr diese schwache Vorlage in der WBK des Nationalrates einige Verbesserungen, die im Sinne der Kulturschaffenden sind. Die meisten davon fanden nun im Nationalrat an den Debatten in der Herbstsession 2008 und an der gestrigen Eröffnung der Frühlingssession eine Mehrheit. Mit Genugtung nimmt die Suisseculture Kenntnis davon, dass die Stiftung Pro Helvetia nach dem Willen des Nationalrates ihre Unabhängigkeit beibehalten und der Stiftungsrat, nicht der Bundesrat, für deren strategische Führung zuständig sein wird. Ebenso erfreulich ist, dass die Pro Helvetia nun weiterhin umfassende Kulturförderung unabhängig betreiben kann und, im Gegensatz zur Absicht des Bundesrates, Werkbeiträge an Kulturschaffende ausrichten kann. Mit Bedauern nehmen die Kulturschaffenden Kenntnis davon, dass eine Mehrheit des Nationalrates keinen Kulturrat wünscht. Dieses Gremium, das den Bundesrat und die Verwaltung in Kulturfragen beraten sollte, war eines der zentralen Anliegen aus den Kulturkreisen. Dass dieses Anliegen abgelehnt wurde, ist für die Suisseculture nicht nachvollziehbar und wir hoffen, dass der Ständerat hier eine Korrektur anbringen wird.
Dass der Nationalrat die Motion der WBK ablehnte, in welcher diese Verbesserungen für Freischaffende im Bereich der sozialen Sicherheit verlangt, ist ein Wermutstropfen. Erfreulich hingegen ist, dass der Nationalrat bereits in der Herbstsession einem Antrag von Nationalrat Bortoluzzi zustimmte, gemäss welcher den Kulturschaffenden, die eine Unterstützung vom Bund erhalten, ein Beitrag an die Vorsorge einbezahlt werden soll und dass Bundesrat Couchepin die Ablehnung der Motion damit begründete, dass das Problem erkannt sei und Verbesserungen bereits geplant bezugsweise in Bearbeitung seien. In der Tat finden Verhandlungen zwischen einer Vertretung der Verbände der Kulturschaffenden, des Gewerkschaftsbundes und dem BSV statt. So ist zu hoffen, dass das Versprechen des Bundesrates schon am 20. März in die Tat umgesetzt werden kann und dass die Kantone, Gemeinden und private Förderer, dem Beispiel des Bundes folgen und ebenfalls einen Beitrag an die Vorsorge derjenigen Künstlerinnen und Künstler leisten, die von ihnen gefördert werden.
http://www.suisseculture.ch
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EPOCA - THE MAKING OF HISTORY von Andreas Hoessli und Isabella Huser
Was wird zu Geschichte? Was geht in die Erinnerung ein, was prägt die Konturen einer Epoche? Das 20. Jahrhundert. Bilder, wiedergefunden im Abfall der Geschichte. Historische Ereignisse, für die Zukunft inszeniert. Die Fragmente, Erinnerungen, unveröffentlichten Dokumente verschachteln sich, prallen aufeinander, widersprechen sich. Sie ergeben eine neue Darstellung, eine Dimension authentischer Nähe. Die Reise durch die Zeit streift die Entstehungsgeschichte der Atombombe, Militärprozesse am Ende des Krieges, die Funktionsweise des Lügendetektors, die Entdeckung des Todeslagers Majdanek. Sie gibt Einstein das Wort, dem Einbalsamierer von Lenin, dem KGB-Agenten, dem mutmasslichen US-Spion, der in der Sowjetunion eine neue Lebensgeschichte erfand. Ein Bericht im Dialog mit F., Soldat im Krieg in Jugoslawien.
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Réduction de prix Plans-Fixes 2009-03-03 (Französisch)
Tages Anzeiger: Bedrohte Schweizer TV-Filmer fliehen aus Kolumbien
Ein Filmteam der Sender TSR und Arte hat nach schweren Drohungen seine Dreharbeiten in Kolumbien abgebrochen und ist abgereist.Die Sicherheit der Equipe war nicht mehr gewährleistet, wie das Westschweizer Fernsehens TSR und der französisch-deutsche Kultursender Arte am Montag mitteilten. Das Filmteam arbeitete seit drei Wochen am Dokumentarfilm IMPUNITY, einer Koproduktion von TSR und Arte. Im Film geht es um einen Prozess gegen kolumbische Militärchefs, die im Zusammenhang mit der Ermordung von tausenden von Zivilisten derzeit vor Gericht stehen. Der schweizerisch-kolumbische Regisseur Juan Lozano und die in Genf ansässige Produktionsfirma Intermezzo Films seien in der Folge bedroht worden, teilten TSR und Arte mit. Die von «Echten Kolumbiern» unterzeichneten Drohschreiben seien auf elektronischem Weg eingegangen, sagte Juan Lozano gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Die Urheber vermutet er in Kreisen paramilitärischer Gruppierungen.
http://www.tagesanzeiger.ch
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LA SALAMANDRE d'Alain Tanner le 3 mars à la CInémathèque de Lausanne 2009-03-03 (Französisch)
L'ARCHITECTURE DU CINEMA von Véronique Goël
Véronique Goël hinterfragt die ideologischen Aspekte der Architektur und des Urbanismus. Die beiden Filme HANS SCHMIDT, ARCHITECTE und AGBAR setzen Kontraste zum Umgang mit der Architektur im 20. Jahrhundert.
2009-03-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
L'AUTRE MOITIE von Rolando Colla
Zwei Brüder treffen sich mit 40 zum ersten Mal an der Beerdigung ihrer Mutter. Sie sind getrennt aufgewachsen, der eine in Algerien, der andere in Frankreich. Weil der eine radikal islamistischen Kreisen nahesteht und kurz nach der Beerdigung verhaftet wird, hält er den anderen für einen Polizisten. Der Film erzählt die schwierige Annäherung dieser beiden Brüder in einem Klima von Misstrauen und Paranoia.
2009-03-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
UNE VILLE A CHANDIGARH d'Alain Tanner le 2 mars à la Cinémathèque de Lausanne 2009-03-02 (Französisch)
SCHWARZE SCHAFE von Oliver Rihs am 2. März auf SF2
Wir erleben in rasantem Tempo während zwei Sommertagen randständige «Losers», die mit allem Einfallsreichtum an Geld und Profit kommen wollen. Dies ist in der von Armut gezeichneten Metropole Berlin leider kein Zuckerschleck. Mit abstrusen Betrügereien, Lotterie-Spielen oder gar satanischen Ritualen versuchen sie ihr Glück – und entdecken letztendlich, dass Reichtum auch anderes bedeuten kann als bloss Geld.
2. März 23h30 SF2.
Wiederholung 5. März 1h05 SF2
2009-03-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DRS2 Reflexe: Die Dauerkrise der Musikwirtschaft
Innert zehn Jahren ist der Schweizer Musikmarkt auf die Hälfte geschrumpft. Die Umsätze sind dramatisch eingebrochen. Wie begegnet die Branche der Dauerkrise? Welche Auswege sehen Gross- und Kleinfirmen aus dem kommerziellen Desaster?
2009-03-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CHARLES MORT OU VIF d'Alain Tanner le 1er mars à la Cinémathèque de Lausanne 2009-03-01 (Französisch)
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