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Nachrichten September 2007

GEISENDORF de Frédéric Baillif le 1er octobre sur TSR 2007-09-30 (Französisch)

images/t/tell01.jpg NZZ: Tell, ein Trauerspiel
Natürlich ist TELL von Mike Eschmann nicht nur schlecht. Er ist, zwischendurch, fast schon unglaublich schlecht, bar jeglichen Gefühls für filmische Inszenierung. Nun steht nirgends geschrieben, dass der Mensch nicht schlechte Filme machen dürfe. Er darf so viele schlechte Filme machen, wie sein Talent und seine Geldgeber ihm erlauben. Es gibt nur eines im Zusammenhang mit schlechten Filmen: Sie sollten nicht auch noch von der öffentlichen Hand gefördert werden.
Schweizer Film und Schweizer Landwirtschaft mögen einige Gemeinsamkeiten besitzen, deren wichtigste es ist, dass ihre Pflänzchen nur dank Subventionen überhaupt spriessen. Dennoch ist es nicht vorstellbar, dass der Bauer mit den kläglichsten Runkelrüben noch extra subventioniert würde.
Anders beim Film. Hier weist die derzeit geltende Doktrin derlei Produkten sogar noch die Funktion von «Lokomotiven» zu, die, bildlich gesprochen, den Karren mit dem ganzen Rest aus dem Dreck zu ziehen hätten. (Christoph Egger) http://www.nzz.ch
2007-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/wohnenimtransit.jpg WOHNEN IM TRANSIT von Kornelija Naraks und Monika Litscher
Anwohnerinnen und Anwohner der Westtangente in Zürich geben Einblick in ihr alltägliches Leben. Sie erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und Strategien an und mit den verkehrsreichsten Strassen in der Stadt mit der höchsten Lebensqualität.
2007-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/f/feltrinelli01.jpg FELTRINELLI Premiere in Anwesenheit von Alessandro Rossetto am 30. September in Zürich
Der Ausgangspunkt der Geschichte ist Giangiacomo Feltrinelli, legendärer europäischer Verleger und Revolutionär der mit „seinem Kopf in den Wolken und seinen Füssen auf dem Boden steht". 1926 wurde er in eine milanesische Oberschicht-Familie geboren, vierzig Jahre später wird er von Andy Warhol porträtiert. FELTRINELLI ist ein europäisches Abenteuer, das von einem halben Jahrhundert voller Träume und Risiken erzählt.
30. September 12h00 Zürich Kino Xenix
2007-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/secretsforsale.jpg SECRETS FOR SALE von Elodie Pong
Am Eingang teilt eine unpersönliche Stimme dem Besucher mit, dass er unter Videüberwachung steht. Mit dem überschreiten der ersten Türschwelle erklärt dieser sich damit einverstanden, an einem Spiel teilzunehmen, dessen von Elodie Pong aufgestellte Regeln ihm nach und nach dargelegt werden. SECRETS FOR SALE präsentiert eine Reihe von Aussagen, die bei dieser Installation protokolliert wurden. Elodie Pong präsentierte die Installation von 2001 bis 2003 im Arsenic in Lausanne und im Centre Culturel Suisse in Paris. 600 Personen haben am Experiment teilgenommen und 300 Geheimnisse wurden gekauft und aufgezeichnet und bilden eine Sammlung von Geheimnissen von 9 Stunden Dauer.
2007-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/coca.jpg COCA - DIE TAUBE AUS TSCHETSCHENIEN von Eric Bergkraut
«Coca» nannten ihre Eltern Sainap Gaschaie-wa – die Taube. Geboren in der Verbannung in Kasachstan, wurde sie Geschäftsfrau und zog vier Kinder gross. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat täglich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord.
2007-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Ausstellung LUPIPLATZ von Clemens Klopfenstein und Franco Passalacqua in Perugia
Zwei Maler treffen sich. Malereien und Zeichnungen.
Retrospektive Clemens Klopfenstein am Batik Filmfestival Perugia
29. September bis 8.Oktober Perugia, Rocca Paolina http://www.klopfenstein.net
2007-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/chroniquevigneronne2.jpg CHRONIQUE VIGNERONNE von Jacqueline Veuve in neuer Edition
Wie macht man aus Trauben Wein? Im Rhythmus der vier Jahreszeiten eines Weinbaujahres schildert der Film die Arbeit, die Sorgen und Freuden einer Winzer- und Küferfamilie, der Familie Potterat in Lavaux.
2007-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Peter Liechti: Le documentaire de cinéma – le documentaire de télévision 2007-09-27 (Französisch)

Peter Liechti: Rencontre Kinodokumentarfilm – Fernsehdokumentarfilm
Der Filmemacher Peter Liechti veröffentlicht auf cine.lemmata.ch einen Essay zum Verhältnis von Fernseh- und Dokumentarfilm und zum Druck, dem Markt zu gefallen: "Ich denke, wir kommen nur dann zu spannenden Erfahrungen und einem aufregenden Leben, wenn wir uns einlassen: auf Risiken, auf im weitesten Sinne Unbekanntes und Neues, auf die Anderen und – mit grösstmöglicher Ehrlichkeit – auch auf uns selber. Genau das Gleiche liesse sich – Kino oder Fernsehen – über unsere Arbeit sagen: Gute Arbeit leisten wir nur dann, wenn wir uns voll einlassen, wenn wir neugierig und risikobereit an unser Thema herangehen." http://cine.lemmata.ch
2007-09-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Le Temps: Zurich Film Festival, le pari du tapis rouge 2007-09-27 (Französisch)

NZZ: Urheberrecht für das Internetzeitalter
Das Urheberrecht wird ans digitale Zeitalter angepasst. Bei der Revision hat der Ständerat am Donnerstag die letzten Differenzen ausgeräumt. Zu den zentralen Punkten gehört, dass das Herunterladen von Werken aus dem Internet zum persönlichen Gebrauch uneingeschränkt zulässig bleibt. (...) Ein Kernelement der Gesetzesvorlage bildet die Anpassung der Schutzbestimmungen an die digitalen Möglichkeiten. So ist zwar vorgesehen, dass technische Massnahmen wie Zugangs- oder Kopiersperren im Prinzip nicht umgangen werden dürfen. Um aber die Rechte der Konsumenten nicht zu stark zu beschränken, gilt das Verbot für den privaten Gebrauch nicht. Konkret bedeutet dies, dass das Herstellen, Anbieten und die Werbung für Produkte, die Kopiersperren und andere Schutzvorrichtungen umgehen, verboten ist. Die Konsumenten dürfen solche Mittel aber verwenden. «Das Umgehungsverbot kann gegenüber denjenigen Personen nicht geltend gemacht werden, welche die Umgehung ausschliesslich zum Zweck einer gesetzlich erlaubten Verwendung vornehmen», heisst es im Gesetz. Damit bleibt beispielsweise der Download von Musik aus dem Internet zum persönlichen Gebrauch uneingeschränkt zulässig. Für Konsumenten wäre es schwierig bis unmöglich, zwischen legalen und illegalen Quellen zu unterscheiden, hiess es http://www.nzz.ch
2007-09-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

CINE-MELANGES d'Alain Tanner 2007-09-27 (Französisch)

A LA RECHERCHE D'ELSE de Sandy Kopitopoulos et Daniel Maurer le 28 septembre sur TSR2 2007-09-27 (Französisch)

cover80/herbstzeitlosen.jpg Swiss Films: Zwei Schweizer Filme im Rennen für die Oscarnominationen 2008
Die Komödie DIE HERBSTZEITLOSEN von Bettina Oberli, der grösste Publikumserfolg der letzten 25 Jahre, trägt die Schweizer Farben ins Rennen für die Oscar-Nominationen des „Besten nicht-englischsprachigen Films". In der Kategorie „Bester abendfüllender Dokumentarfilm“ hat Peter Entell mit seinem in Locarno uraufgeführten Film SHAKE THE DEVIL OFF eine Chance für eine Nomination.
DIE HEBRSTZEITLOSEN sind unterdesen mit 580'000 Zuschauern der zweitgrösste Erfolg der Schweizer Filme aller Zeiten geworden (nach DIE SCHWEIZERMACHER) und läuft weiterhin im Kino. http://www.swissfilms.ch
2007-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Swissinfo: Das Filmfestival Zürich greift nach den Sternen
Das noch junge Zürcher Filmfestival setzt bereits mit der dritten Ausgabe Akzente in der Schweizer Filmlandschaft. Gast ist der amerikanische Regisseur Oliver Stone. Organisiert wird das Festival von einer jungen Generation von Filmbegeisterten, die ihre Affinität mit der glamourösen Seite der Filmwelt nicht verstecken. http://www.swissinfo.ch
2007-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/keinzurueck.jpg KEIN ZURÜCK - STUDERS NEUSTER FALL von Sabine Boss
In einem abgelegenen Waldstück nahe Zürich wird im Unterholz die Leiche eines Kindes gefunden. Die Kommissare Claudia Studer und Stefan Huber werden mit der Ermittlung des Mordfalles beauftragt. Einziger Hinweis auf den Täter ist ein Auto, das in der Nähe der Leiche aufgefunden wurde. Die Art und Weise, wie der Junge vermutlich ermordet wurde, erinnert stark an einen ungelösten Kindermord, welcher ein Jahr zuvor auf Kantonsgebiet verübt wurde.
2007-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Zurich Film Festival vom 27. September bis 7. Oktober
Das junge Züricher Filmfestival mit Glamour und Nachwuchsfilmen geht dieses Jahr in die dritte Runde. Ein internationaler Wettbewerb "Das Goldene Auge" mit 7 Nachwuchsfilmen, eine Reihe "Neue Welt Sicht" und eine Masterclass mit OIiver Stones sind die Highlights. http://www.zurichfilmfestival.org
2007-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/todinderlochmatt.jpg TOD IN DER LOCHMATT von Daniel Helfer
Polizeifahnderin Bettina Käser ermittelt in Langenthal zum Mordfall Gottfried Rösli. Dessen Tochter Käthi Güdel hat den Altbauer tot auf dem Lochmatthof aufgefunden, erschossen mit einer Chüngelipistole. Alles deutet darauf hin, dass Käthis Ehemann Sämi die Nerven verloren hat: Er stand in einem bösen Streit mit seinem Schwiegervater.
2007-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/gamblinggodsandlsd.jpg GAMBLING, GODS AND LSD von Peter Mettler am 26. September auf 3sat
Ein dreistündiger Gegenwartstraum, unsichtbaren Strömen folgend, die Menschen in Toronto, Nevada, der Schweiz und Südindien quer durch die Kulturen verbinden. Eine Suchbewegung um die Frage, wofür wir leben, wie wir die Welt und wo wir den Himmel sehen. Die Entdeckungsreise eines Filmemachers, der sich mit offenen Sinnen zu den pulsierenden Bilderquellen, vor und hinter die Kulissen treiben lässt, um die kleinen Wunder des Alltags zu belauschen.
Mittwoch 26. September 22h25 3sat
2007-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Le Temps: Marceau, un silencieux s'est tu 2007-09-24 (Französisch)

Swissinfo: Schweizer Künstler verliert US-Gerichtsfall
Ein US-Museum kann eine Installation des Schweizer Künstlers Christoph Büchels ausstellen – obwohl sein Werk noch nicht beendet ist. Zuerst sorgten die verspätete Lieferung und zu hohe Kosten zwischen Büchel und dem Massachusetts Museum of Contemporary Art für Unmut. Jetzt geht es um einen Streit um Künstlerrechte. http://www.swissinfo.ch
2007-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/kaesereiindervehfreude.jpg DIE KÄSEREI IN DER VEHFREUDE von Franz Schnyder
Die Bauern von Vehfreude beschliessen zum Zorn ihrer Frauen, vorerst auf die neue Schule zu verzichten und stattdessen wie die Nachbargemeinden eine Gemeindekäserei zu bauen. Einige werden in ihrem "Käsefieber" nun so habherzig, dass sie Wasser in die Milch mengen, oder gar Milch kranker Kühe der Genossenschaft abliefern.
2007-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Films d'autre part du 25 septembre au 2 octobre à Lausanne 2007-09-24 (Französisch)

Talk and Film: Werkstattgespräch mit Stina Werenfels und Andrea Staka am 25. September
In der CoalMine in Wintherthur finden an drei Abenden Werkgespräche organisiert von art-tv statt. Moderiert werden die Talks von Catherine Ann Berger, Filmkritikerin Schweizer Fernsehen.
11. September 20h00 Winterthur CoalMine http://www.coalmine.ch
2007-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Le Temps: Cinémathèque: L'heure des choix 2007-09-22 (Französisch)

cover80/allesbleibtanders.jpg ALLES BLEIBT ANDERS von Güzin Kar am 23. September auf SF1
Lisa (16, beste Schülerin ihres Jahrgangs): "Ich bin schwanger."
Osman (18, Lisas Freund): "Wir treiben ab. Ich will kein frustrierter Papa werden, der alles verpasst hat."
Werner (43, Lisas Vater): "Du treibst ab. Oder willst du so werden wie deine Mutter?"
Adele (38, Lisas Mutter): "Werner sieht mich gar nicht mehr als Frau. Für ihn bin ich einfach die Mutter seiner Kinder."
Fatma (42, Osmans Mutter): "Männer sind nicht so schlecht wie wir meinen. Sie brauchen manchmal einfach ein bisschen länger."
Ali (42, Osmans Vater): "Egal, wie schlecht wir von Frauen denken, sie sind noch schlimmer."
Luca (5, Lisas Bruder): "Juhui, ich bekomme einen Enkel...oder einen Schwager?"
Sonntag 23. September 20h00 SF1
2007-09-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/geisendorf.jpg GEISENDORF von Frédéric Baillif
Geisendorf ist der Name eines berüchtigten Parks im Herzen der Stadt Genf. Die Passanten zu belästigen scheint das einzige Ziel der dort herumlungernden Jugendlichen zu sein, die sich zu einer Bande zusammengeschlossen haben. Geisendorf bietet einem die Chance, den Alltag eines gewissen Teils der Schweiz aus einer wenig bekannten Perspektive zu entdecken.
2007-09-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/marmorera.jpg MARMORERA von Markus Fischer
Eine fantasy Film aus der Schweiz. Anfang der Fünfzigerjahre wurd in den Schweizer Alpen das Dorf Marmorera und das gesamte Tal für ein Staudammprojekt geflutet und bis heute kommt das versunkene Dorf nicht zur Ruhe… Eine unbekannte, verwirrte junge Frau, die eines Tages aus dem Marmorerasee gerettet wird, gibt der Psychiatrie in Zürich grosse Rätsel auf. Der junge Psychiater Simon Cavegn, selber heimatberechtigt in Marmorera, therapiert die junge Patientin und kommt so hinter das dunkle Geheimnis von Marmorera.
2007-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/drumbun.jpg DRUM BUN - GUTE REISE von Robert Ralston
Einmal Drakula und zurück! Der junge Deutsche Martin erfährt, dass in Rumänien sein ungeliebter Vater gestorben ist. Etwas naiv und voller Vorurteile begibt er sich auf die Reise nach Transylvanien."Der Film von Regisseur Robert Ralston hat so viel irrwitzigen Charme, als hätten Jim Jarmusch, Aki Kaurismäki und Woody Allen in jungen Jahren zusammen ihren Debütfilm gemacht," (Bayerischer Rundfunk)
2007-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Radio DRS2 Reflexe: Paul Klee und seine TUNISREISE
Die Tunesienreise des Malers Paul Klee von 1914 ist zu einem Topos seines künstlerischen Schaffens geworden. Zusammen mit dem tunesischen Künstler und Filmemacher Nacer Khemir hat sich Bruno Moll auf die Suche nach den Spuren dieser Reise gemacht, in Tunesien und im Werk von Klee. Michael Sennhauser unterhält sich mit Bruno Moll über seinen Dokumentarfilm DIE TUNISREISE.
2007-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/utopiablues.jpg Tagblatt der Stadt Zürich: Die 15 besten Zürcher Filme auf DVD: UTOPIA BLUES
"UTOPIA BLUES ist in unserer DVD Reihe der erste Film, der mit sehr modernen Mitteln eine aktuelle Geschichte erzählt. Er ist auch der bisher radikalste, verstörendste und emotionalste. (...) UTOPIA BLUES beginnt sehr temporeich, angetrieben von einer Art Zürich-Rap, der mit Popelementen und eindringlichen Texten durch setzt ist, die Rafaels Inneres wider spiegeln. Im zweiten Teil ändert sich die Tonlage, und die Kamera kreist um Rafael, der wie ein verwundetes Tier durch die Gegend rennt. Der Film vermeidet es, ein Schwarzweissbild zwischen der guten Jugend- und der bösen Erwachsenen welt zu zeichnen. Die Welt ist nun mal, wie sie ist. Für schwierige Charaktere ist sie nicht vorbereitet. Die Hauptrolle spielt Michael Finger. Für sein Debüt wurde er gleich mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. Auch Babett Arens als seine Mutter überzeugt. Und in einer seiner letzten Rolle ist der grosse Schauspieler Ettore Cella zu sehen. (Markus Hegglin) http://www.tagblattzuerich.ch
2007-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/breakout.jpg BREAKOUT von Mike Eschmann
Trostloser Zürcher Agglo-Sumpf: Nia,19 hängt mit seinem Kumpel Pulpo in der Disco ab. Wer hierher kommt, hat nicht viel. Nia flirtet mit Foxy, 17. Sex auf der Toilette. Auf dem Nachhauseweg werden Nia und Pulpo von Spirit, 22, Ex-Freund von Foxy, abgefangen. Pulpo wird von Spirit übel zugerichtet. Die Polizei greift ein. Nia schweigt = Arbeitserziehungsanstalt. Der Film spart nicht an Clichés und Bildgewalt, die filmische Umsetzung des Breakdance und der Subkultur ist jedoch überzeugend.
2007-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Swissinfo: Kino in Dörfern und auf den Bergen
Das mobile Kino Roadmovie fährt in entlegene Dörfer und zeigt in Schulhäusern und Turnhallen "einen Kofferraum voller Schweizer Filme". Zum Auftakt am 15. September in den Bündner Bergen. Ziel des Kino-Busses sind Dörfer wie Jussy im Kanton Genf, Bedigliora im Tessin oder Binn im Wallis, die kein eigenes Kino haben. Ob VITUS von Fredi Murer, DIE HERBSTZEITLOSEn von Bettina Oberli oder MON FRERE SE MARIE von Jean-Stephane Bron – diese und andere Filme aus der Schweiz reisen jetzt aufs Land, oft begleitet von ihren Regisseuren oder Schauspielern. http://www.swissinfo.ch
2007-09-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Radio Suisse Romande: Mort de Jean Balissat, compositeur des fêtes des vignerons 2007-09-18 (Französisch)

TOUT UN HIVER SANS FEU de Greg Greg Zglinski le 19 septembre sur TSR1 2007-09-18 (Französisch)

images/w/wirwerdenunswiedersehn01.jpg WIR WERDEN UNS WIEDERSEH'N am 19. September auf SWR 3
Der Altenpfleger Holger (42) versucht seinen ungeklärten Beziehungswirren zu entfliehen, indem er in eine neue Stadt zieht. Aber auch hier verfällt er alsbald der 49-jährigen Babs, die als Küchenhilfe im selben Pflegeheim arbeitet. Die Zuneigung der beiden gerät arg ins Wanken, als auch die Pflegedienstleiterin Petra Opels ihrer Hingezogenheit zu Holger Ausdruck verleiht.
Mittwoch 19. September 23h00 SWR 3
2007-09-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/fraeulein.jpg DAS FRÄULEIN im Rennen für den Europäischen Filmpreis
Der mehrfach preisgekrönte Schweizer Spielfilm DAS FRÄULEIN von Andrea Staka ist auf der Auswahlliste für den Europäischen Filmpreis 2007. Die Liste umfasst 42 europäische Produktionen, die den Mitgliedern der Europäischen Film Akademie (EFA) für die Nominationen unterbreitet werden. (Swiss Films)
2007-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Talk and Film: Werkstattgespräch mit Bettina Oberli und Michael Steiner am 18. September
In der CoalMine in Wintherthur finden an drei Abenden Werkgespräche organisiert von art-tv statt. Moderiert werden die Talks von Catherine Ann Berger, Filmkritikerin Schweizer Fernsehen.
11. September 20h00 Winterthur CoalMine http://www.coalmine.ch
2007-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

LA LISTE DE CARLA de Marcel Schüpbach le 16 septembre sur TSR2 2007-09-15 (Französisch)

cover80/weltuntergangimwelttheater.jpg WELTUNTERGANG IM WELTTHEATER von Marianne Pletscher
Das «Einsiedler Welttheater» war das Theaterereignis des Jahres 2000 in der Schweiz. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann schrieb eine radikale Neufassung von Calderons «grossem Welttheater», eingebettet in lokale Verhältnisse.
2007-09-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DIE PLÖTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER de Kurt Gloor à Lausanne 2007-09-14 (Französisch)

HISTOIRE C'EST MOI du 15 septembre au 20 janvier à Payerne 2007-09-14 (Französisch)

cover80/meinfuehrer.jpg MEIN FÜHRER von Dani Levy
Berlin 1944: Die Deutschen sind schon seit langer Zeit daran, den Krieg zu verlieren. Goebbels hält mit Propagandafilmen weiterhin das Volk munter. Nur beim Führer kommt er nicht mehr weiter.
2007-09-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

MISSION EN ENFER de Frédéric Gonseth le 14 septembre sur TSR 2 2007-09-13 (Französisch)

Hommage à Claude Goretta à la Cinémathèque à Lausanne 2007-09-12 (Französisch)

NZZ: Hollywood auf dem Rütli
Wie sich die amerikanischen Verleiher in der Schweiz vom einheimischen Filmkuchen ihr Stück abschneiden – als Nächstes mit dem TELL. So richtig begann es mit Charlie. ACHTUNG, FERTIG, CHARLIE geriet vor drei Jahren zum munteren Schlachtruf für ein neues Selbstbewusstsein im Schweizer Film, und in der Folge hatten etliche Produzenten an der Kinokasse Grund zum Frohlocken. Mit ihnen natürlich einige der hiesigen Verleiher wie Frenetic (VITUS, MEIN NAME IST EUGEN), Filmcoopi (GROUNDING) oder zuvor bereits Vega (ERNSTFALL IN HAVANNA). Am meisten aber strahlte man in den Büros des Disney-Konzerns am Zürcher Schanzengraben, beim Verleih Buena Vista – und tut es noch immer... http://www.nzz.ch
2007-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DRS2 Reflexe: Filme über Paul Burkhard und Gottlieb Duttweiler
Unmittelbar hintereinander werden zwei Schweizer Figuren des 20. Jahrhunderts mit dokumentarischen Mitteln kritisch auf der Leinwand porträtiert: der Komponist Paul Burkhard in O MEIN PAPA und der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler in DUTTI DER RIESE. Mit den beiden Filmemachern Felice Zenoni und Martin Witz unterhält sich Pierre Lachat über die Schweiz jener Epoche, zwischen 1930 und 1970, die den Schritt von einem armen in ein wohlhabendes Land vollzog.
Donnerstag 13. September 11h00 Radio DRS 2 Reflexe, Zweitausstrahlung 22h05
2007-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Der neue Kulturminister heisst Dominik Riedo
http://wahl07.kulturministerium.ch
2007-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DEJEUNER SUR L’EAU d'Isabelle Blanc le 13 september à Lausanne 2007-09-12 (Französisch)

cover80/samgabai.jpg SAM GABAI. PRESENZE von Villi Hermann
Als Filmer sollte man gleich das Atelier eines Malers besuchen, wo er lebt und malt. Samuele Gabai’s Studio ist in Vacallo, oberhalb Chiasso, er lebt aber am Ende des Muggiotals und zwar auf der Schattenseite.
2007-09-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/downtownswitzerland.jpgcover80/vueduperchoir.jpgcover80/blochers.jpg Rechtsextremismus und Wahlkampf
Der Wahlkampf wird dieses Jahr wieder von den populistischen Provokationen der SVP überschattet. Offenbar wird sich das wieder auszahlen wie 2003. Drei Dokumentarfilme haben sich damals schon mit dem Aufstieg der SVP beschäftigt: DOWNTOWN SWITZERLAND ist ein Kollektivwerk (Fredi M.Murer, Kaspar Kasisc, Stefan Haupt und Christian Davi) über die Veränderung der Stadt Zürich und blickt hinter die Kulissen der Jungen SVP. VU(E) DU PERCHOIRvon Daniel Bovard andererseits begleitet den Nationalratspräsidenten Yves Christen im Jahre 2003 bis zur Wahl Blochers in den Bundesrat. Schliesslich das Portrait von Roger Huber über die Familie Blocher: DIE BLOCHERS.
2007-09-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/walker.jpg WALKER. RENZO FERRARI von Villi Hermann
Eine Reise direkt in das Werk des Malers Renzo Ferrari, gemalt zwischen 2000 und 2003. Der Film entdeckt den Mann hinter den Bildern durch eine Assoziation von Bildern, Objekten, Formen, Schatten und Zeichen.
2007-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Wahl zum Kulturminister noch bis morgen
http://wahl07.kulturministerium.ch
2007-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

MARMORERA: interview de Markus Fischer, réalisateur 2007-09-10 (Französisch)

cover80/katzendiebe.jpg Tagblatt der Stadt Zürich: Die 15 besten Zürcher Filme auf DVD: KATZENDIEBE
Beat Schlatter und Patrick Frey: Sie gehören inzwischen zur Unterhaltungselite des Landes. Der Durch bruch gelang den damaligen Mit gliedern des Cabaret Götterspass Mitte der Neunzigerjahre. Auch dank ihrem ersten gemeinsamen Film KATZENDIEBE, mit dem etwas gesuchten Untertitel «Pussylover made in Switzerland». Schlatter und Frey schrieben das Drehbuch und spielten auch gleich ihre Paraderollen, diejenige der ewi gen Verlierer. Während der eine (Schlatter) die Unbill des Lebens ge radezu stoisch erträgt, lügt sich der andere (Frey) in hochstaplerischer Art selber was vor. http://www.tagblattzuerich.ch
2007-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Internationales Festival für Animationsfilm 11. bis 16. September in Baden
Fantoche ist offen für alle Facetten des Animationsfilms. Doch besonders liegen dem Festival dessen künstlerische Erscheinungsformen am Herzen. Folgerichtig konzentriert sich der «Internationale Wettbewerb» auf Filme, die in innovativer Weise die ästhetischen Möglichkeiten der Animation ausloten und demonstrieren. In seiner Jubiläumsausgabe zeigt Fantoche diesen Herbst über 515 Kurz- und Langfilme aus 37 Ländern http://www.fantoche.ch
2007-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Talk and Film: Werkstattgespräch mit Fredi M. Murer und Rolf Lyssy am 11. September
In der CoalMine in Wintherthur finden an drei Abenden Werkgespräche organisiert von art-tv statt. Moderiert werden die Talks von Catherine Ann Berger, Filmkritikerin Schweizer Fernsehen.
11. September 20h00 Winterthur CoalMine http://www.coalmine.ch
2007-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DIE UNTERBROCHENE SPUR von Mathias Knauer am 9. September in Zürich
"Das ist eine Geschichtslektion, die gegenwärtig und nah werden läßt, was sich üblicherweise in der bequemen Ferne des heroischen Mythos verliert: Das Asylland Schweiz, wie es wirklich war oder auch war. So viele Schicksale, so viele Heimlichkeiten: DIE UNTERBROCHENE SPUR weist schlüssig nach, daß es in der Schweiz einen demokratischen Untergrund gegeben hat, dessen größter Gegner die Fremdenpolizei war. Und er zeigt, wer die linken Antifaschisten wirklich schützte." (Martin Schaub, Tages-Anzeiger)
Sonntag 9. September 18h30 Zürich Rote Fabrik http://mathiasknauer.lemmata.ch
2007-09-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

DVD, VOD, PODCAST & CO: Was bleibt? Was kommt?
Präsentation artfilm.ch am der Tagung der Dokumentarfilmintiative vom 6. September in Köln.
2007-09-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/utopiablues.jpg UTOPIA BLUES von Stefan Haupt
Der Film erzählt von Rafael, einem verspielten Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, der versucht seinen Drang nach Freiheit total auszuleben. Er ist wild entschlossen mit seiner Utopia Blues Band die Welt zu erobern. «Das Leben ist ein Spiel», sagt er, doch unverhofft wird daraus bitterer Ernst. Wieviel Freiheit ist erlaubt?
2007-09-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

MÜETIS KAPITAL von Karoline Arn und Martina Rieder
Ruth Seiler Schwab, Bauerntochter aus dem Berner Seeland, ist heute 89 Jahre alt. Mutter war sie für ihre eigenen Kinder, aber auch für Hunderte Heimkinder im Schlössli Ins. In den Augen der offiziellen Schweiz war sie jedoch viel mehr: Im Bundesarchiv ist sie als aktive Kommunistin fichiert. Das erstaunt sie, denn eigentlich hat sie aus ihrer Sicht einziemlich normales Leben geführt. Eigenständig zwar und immer mit Blick auf diejenigen, denen es schlechter ging. Der Film zeigt ein Stück Schweizer Geschichte und eine Lebensgeschichte, die beweist, dass Selbstverwirklichung kein Privileg der heutigen Zeit ist. Ab 10. Mai im Kellerkino in Bern, 17h (am Donnerstag 10. Mai sind die Regiesseurinnen anwesend) http://www.dschointventschr.ch
2007-09-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

ONE DAY IN SEPTEMBER am Mittwoch 5. September auf ZDF
Dokudrama über die terroristische Geiselnahme bei den Olympischen Spielen 1972 in München, von Kevin MacDonald, eine Kproduktion von Arthur Cohn.
Mittwoch 5. September 0h35 ZDF
2007-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/961.jpg 961 von Pierre-Adrian Irlé und Valentin Rotelli
Der Film schildert zwei Extreme von Liebe und Sexualität: Besessenheit und Gleichgültigkeit. Die Collage von Bildern und Stimmen, die sich in Flashbacks vermischen, führt uns diese Dysfunktionen vor Augen und weist auf die konfliktbelasteten Emotionen hin, die sich aus den gelegentlichen Treffen ergeben, bei denen Alice und Raphaël ihre junge und unkontrollierte Liebe leben. Der Kurzfilm wurde diesen Frühling in Hollywood ausgezeichnet.
2007-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/alphaville.jpg ALPHAVILLE von Jean-Luc Godard am 3. September in Zürich
Die Welt heisst Alphaville, liegt irgendwo in der Milchstraße und ist den totalitären Überwachungsstaaten aus den Utopien unserer Literatur nicht unähnlich. Die Menschheit wird hier von einem Computer namens Alpha 60 reguliert.
Montag 3. September 21h00 Zürich Xenix im EWZ Unterwerk Selnau (SIA Sektion Zürich
2007-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

images/z/zuoz01.jpg ZUOZ von Daniella Marxer am 3. September auf Arte
Der Dokumentarfilm ZUOZ führt in ein kleines, von der Außenwelt hermetisch abgeschirmtes Reich: ein Eliteinternat in den Schweizer Bergen. Filmemacherin Daniella Marxer - früher selbst Schülerin des "Lyzeum Alpinum Zuoz" - unternimmt eine Reise durch ein Labyrinth aus Zimmern und Korridoren und ermöglicht Einblicke in das Leben der Bewohner - Schüler und Lehrer. ilmemacherin Daniella Marxer hat einen Teil ihrer Jugend im "Lyzeum Alpinum Zuoz" verbracht. Ihr geht es in ihrem Dokumentarfilm, der einen Einblick in das Leben von Schülern und Lehrern des Eliteinternats gibt, nicht um Sensationshascherei. Das Klischee der "Jeunesse dorée" meidet sie. Sie zeigt vielmehr den Alltag junger Menschen in einer Schule, die seit ihrer Gründung die Sprösslinge der reichsten und mächtigsten Familien aus aller Welt anzieht. In dem exklusiven Internat ist Kontrolle wichtiger als freies Denken, Regeln wichtiger als Gefühle. Ein strenger Verhaltenskodex, der nie in Frage gestellt wird, bestimmt das tägliche Leben der Schüler und der Erzieher. Ausnahmen gibt es nicht.
Montag, 3. September 23h35 Arte http://www.zeugma-films.fr
2007-09-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen