artfilm.ch
Nachrichten Juni 2007
SKINHEAD ATTITUDE von Daniel Schweizer
Ein Road-Movie, das einem jungen antirassistischen Skinhead-Musiker folgt. Quer durch Europa und die USA reisend, entsteht ein Bild der aktuellen Skinhead-Szene mit ihren rechts- wie linksextremen Gruppierungen und ihrer Geschichte. Von der Entstehung des Begriffs, geprägt durch schwarze Jamaikaner, bis zu den Rechtsextremen in Skandinavien.
2007-06-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GAMBIT gewinnt Dokumentarfilmpreis in Baden-Württemberg
Der am 21. Juni 2007 zum dritten Mal vergebene Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis ging an die Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger für den 2005 entstandenen Film GAMBIT. Der mit 20'000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre vom Südwestrundfunk (SWR), der Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) und dem Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms ausgerichtet und im Rahmen der Veranstaltung „Dokville“ in Ludwigsburg vergeben. GAMBIT erzählt die Hintergründe der Umweltkatastrophe von Seveso, bei der am 10. Juli 1976 hochgiftiges Dioxin aus einer Chemiefabrik austrat. Gisiger rollt die Geschichte anhand der Aussagen des damals leitenden Technikers Jörg Sambeth auf.
2007-06-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DRS1 Tagesgespräch: Ist Kultur ein Wahlkampfthema?
Am 21. Oktober wählt die Schweiz ein neues Parlament. Vier Jahre haben PolitikerInnen sich bemüht, die Schweiz vorwärts zu bringen. Was haben sie erreicht? Das fragt das Tagesgespräch eine Reihe von markanten, aber parteipolitisch möglichst ungebundenen Persönlichkeiten. Zu Gast bei Emil Lehmann ist diesmal Juri Steiner, Leiter des Klee-Zentrums in Bern. Er hat als Leiter des Arteplage mobile du Jura Salz und Pfeffer in die Expo.02 gebracht. Er hat den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Aichi in Japan mitgestaltet. Und er spürt als Ausstellungsmacher immer wieder den subversiven Entwicklungslinien des Kulturschaffens nach.
2007-06-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BHÜET DI GOTT von Marcel Zwingli mit Pfarrer Sieber
Pfarrer Ernst Sieber, 78, Schweizer, Pionier der Obdachlosenarbeit, reist im Oktober 2005 mit einigen Kisten Medikamenten nach Afghanistan. Seine Mission: Direkthilfe für das Spital von Jaghatu und für die Waisen im Dorf. Pfarrer Sieber im Land der Taliban: ein suggestives Bild, das fasziniert und irritiert. Ein mitreissendes Road Movie über einen fanatischen Helfer, das aufwühlt, in sprachloses Staunen versetzt und ungeahnte Emotionen weckt.
2007-06-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
URSULA ODER DAS UNWERTE LEBEN von Reni Mertens und Walter Marti
Ein ergreifender Kinofilm über die Entwicklung der taubblinden und geistig behinderten Ursula, ergänzt mit vielen Situationen aus dem Rhythmikunterricht und aus Begegnungen mit schwerst geistig- und körperlich behinderten Kindern und Erwachsenen. Ein grosses Dokument der Menschlichkeit. Als der Film 1966 in die Kinos kam, erregte er grosses Aufsehen, weil er nicht nur die Misstände von Behinderten-Betreuung aufzeigte, sondern auch demonstrierte, welche Entwicklungsmöglichkeiten in schwerstbehinderten Menschen angelegt sind. Ueberdies ist der Film ein historisches Dokument, weil er die Einzigartigkeit der Pädagogin Mimi Scheiblauer (1891-1968) bei ihrer Arbeit festhält und Auslöser war für eine schrittweise Verbesserung der Therapien und Behandlungsmethoden, nachdem sich die Wellen des Schocks, ja Skandals, als der Film ins Kino kam, geglättet hatten.
2007-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BAUERNKRIEG von Erich Langjahr
Der Film beschäftigt sich mit dem Überleben der Landwirtschaft. Es ist die Zeit der explosiven Liberalisierung des weltweiten Handels. Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft. BAUERNKRIEG beschäftigt sich mit dem Überleben der Landwirtschaft am Übergang von einer staatlich gelenkten Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Die meisten Bauern setzen auf den technischen Fortschritt und die Hochleistungszucht, um in dieser neuen Marktsituation zu überleben. Viele können nicht mithalten und geben auf.
2007-06-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
PRELUDES von Peter Mettler
Drei Frühwerke und Experimentalfilme von Petter Mettler: SCISSERE, EASTERN AVENUE und BALIFILM. "«Ich glaube, Peter ist ein Visionär, ein Poet und Philosoph, dessen Blick über das Unmittelbare, über die physische, fotografische Welt – die der Film einzufangen behauptet – hinaus geht. Ich habe immer den Eindruck, dass sich sein Blick auf ein Jenseits richtet, wo er Wunder erblickt, und er bringt diese in neuer Form zurück. Und dann, Wunder über Wunder, bringt uns das, was er erhascht hat, irgendwie etwas sehr Konkretem näher, einem seltsam vertrauten Ort: Uns selbst …unserem Zuhause.» (Patricia Rozema)
2007-06-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen


artfilm.ch am 25. Juni auf Reflexe Radio DRS 2
Jahrzehntelang waren Schweizer Filme auf Video kaum zu haben und selbst heute haben DVD-Editionen im normalen Laden-Vertrieb kaum eine Chance. Filmcutter Matthias Bürcher ist in die Bresche gesprungen und hat zusammen mit seiner Frau, einer Produzentin, eine auf Schweizer Filme spezialisierte Internet-Handlung aufgebaut. Michael Sennhauser unterhält sich mit dem Pionier über seinen virtuellen Laden «artfilm.ch», neu entdeckte Lieblings-Schweizerfilme und den lokalen Buchladen-Charme, den so eine global zugängliche Filmhandlung mit minimalem Aufwand entwickelt.
Montag, 25. Juni 2007, 11h00 und 22h05, Schweizer Radio DRS 2
Die vorgestellten Filme: SIGNERS KOFFER von Peter Liechti, STEP ACROSS THE BORDER von Nicolas Humbert und Werner Penzel sowie DIE REISE von Markus Imhoof.
2007-06-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CITY WALLS - MY OWN PRIVATE TEHRAN von Afsar Sonia Shafie
Fünfundzwanzig Jahre iranische Revolution. Die Exil-Iranerin Afsar Sonia Shafie kehrt zurück in ihre Heimat und erzählt uns ihre Geschichte: Vom Traum des Märtyrertods bis zur Sehnsucht nach Freiheit. Ein Film über starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.
2007-06-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LE PETIT SOLDAT von Jean-Luc Godard
1958, während des Algerienkriegs, desertiert Bruno und flieht in die Schweiz. Dort verliebt er sich in Véronique, aber eine rechtsextreme Partei beauftragt ihn, einen Journalisten des nationalen Radios zu ermorden. Die Mission misslingt, Bruno wird vom FLN gefangen und gefoltert, kann aber fliehen.
2007-06-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MAX & CO Publikumsliebling in Annecy
Am 31. internationalen Animationsfilmfestival in Annecy, das am 16. Juni 2007 zu Ende ging, ist der lange Schweizer Animationsfilm MAX & CO mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden. Der von den Freiburgern Regisseuren Samuel und Frédéric Guillaume und von Schweizer Produzenten (Max-Lefilm, Lausanne) initiierte Film feierte in Annecy seine Uraufführung und lief zusammen mit acht anderen Filmen im Wettbewerb der abendfüllenden Trickfilme. Der langen Puppentrickfilm MAX & CO, der im freiburgischen Romont gedreht wurde, erzählt die Abenteuer von Max, eines fünfzehnjährigen Fuchses, der aufbricht, um seinen Vater im Dorf Saint-Hilaire wiederzufinden. Max wird schliesslich Musikant in der Fliegenklatschenfirma „Bzzz & Co“, die von ihrem Direktor auf sehr ungewöhnliche Weise wieder auf Vordermann gebracht werden soll. (Swiss Films)
http://www.annecy.org
2007-06-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MASSAKER von Monika Borgman, Lokman Slim und Hermann Theissen
Vom 16.-18. September 1982, während zwei Nächten und drei Tagen, wurden in den libanesischen Palästinenserlagern Sabra und Shatila zwischen 1'000 und 3'000 palästinensische Zivilisten ermordet, zumeist Frauen, Kinder und Alte. Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute nicht bekannt. MASSAKER ist inhaltlich wie ästhetisch eine psychopolitische Studie über sechs Täter, die sowohl auf Befehl wie auch aus eigenem Antrieb teilgenommen haben. Der Film verknüpft die psychischen Dispositionen der Täter mit ihrem politischen Umfeld und nähert sich über ihre Erzählungen auch dem Phänomen der kollektiven Gewalt.
2007-06-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Le souvenir de Nicolas Bouvier honoré à Saint-Malo 2007-06-19 (Französisch)
DRS2 Reflexe: Kein Jubel für Gesetz zur Kulturförderung
Steinig und unendlich lang war der Weg, aber seit gut einer Woche liegt das Kulturförderungsgesetz vor. Allerdings löst dieses KFG keinen Jubel aus, im Gegenteil. Der Kulturverband «Suisseculture» spricht von einem Rückschritt und niemand zeigt sich so wirklich zufrieden, dass sich der Bund aus der direkten Kulturförderung herausschleichen will.
2007-06-18 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Sortie du numéro 10 de DECADRAGES 2007-06-15 (Französisch)
ANUK von Luke Gasser
2300 v. Chr.: Fremde Reiterhorden überfallen Anuks Dorf und entführen die Frauen seines Volkes. Anuk überlebt das Massaker und macht sich auf, seine Schwestern zu suchen und sich dem Feind zu stellen.
2007-06-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Flüchtlingstag 16.Juni 2007
Solidarité sans frontières ruft auf zu einer Demonstration am Flüchtlingstag in Bern:"Wir lassen uns durch die Abstimmungsresultate zum Asyl- und Ausländergesetz nicht entmutigen und kämpfen weiter für die Respektierung der Grundrechte. Jetzt erst recht. Stopp der Sündenbock-Politik von rechts. Kommt alle zahlreich, von der politischen Mitsprache ausgeschlossene MigrantInnen, Flüchtlinge und Sans-Papiers aber auch solidarische SchweizerInnen am Flüchtlingstag nach Bern. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Ausgrenzung!" 16. Juni 2007 13h30 Waisenhausplatz Bern
http://www.sosf.ch
2007-06-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
THE TOP OF HIS HEAD von Peter Mettler
Verglichen mit seinen bisherigen Filmen war TOP OF HIS HEAD für Peter Mettler eine Grossproduktion. Nicht nur kostete der Film mit 1.2 Millionen Kanadischen Dollars etwa das 120fache von SCISSERE, Mettler arbeitete erstmalig für und mit der kommerziellen Filmindustrie. Nach einem Drehbuch des Filmemachers erzählt Top of his Head die Geschichte des Satellitenantennen-Verkäufers Gus Victor. Victor ist ein ziemlich «straighter» Typ, angekommen in der Welt der Anzüge, Krawatten, Autos, schicken Büros und Karrierepläne. Doch eine Begegnung mit der Performance-Künstlerin Lucy wirft ihn aus der Bahn, denn kaum ist er der attraktiven Frau begegnet, ist sie wieder verschwunden und hinterlässt ihm eine kryptische Nachricht, eine ausgerissenen Seite aus einer Fernsehprogrammzeitschrift: WHERE EAST MEETS WEST heisst der angekündigte Film dort und in der Inhaltsangabe heisst es: «Eine rätselhafte Frau verschwindet und hinterlässt ihrem neugierigen jungen Freund eine kryptische Botschaft. Er muss das Rätsel lösen oder sein Leben riskieren.» Mit der Musik von Fred Frith.
2007-06-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LA DIGNIDAD DE LOS NADIES von Fernando Solanas
Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft ausverkauft und zerstört haben, widmet er sich in seinem neusten Dokument den betroffenen Menschen und zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen geschlossene Firmen, Bauern verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. Ein starkes, ein bewegendes Stück Kino, das voll ins Leben eintaucht, dort, wo die Kameras sonst kaum hinkommen.
2007-06-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VOLER EST UN ART de Pierre-André Thiébaud sort en Suisse Romande le 13 juin 2007-06-11 (Französisch)
artfilm.ch und der Schweizer Film zu Gast in Berlin
In den Ferienmonaten steht bei den Berliner Bibliotheken die Schweiz im Fokus des Interesses. Einen besonderen Leckerbissen für Filmfreunde hält die Philipp-Schaeffer-Bibliothek in der Brunnenstraße 181 bereit. die im Rahmen eines Sommerprogramms zum Thema Schweiz vom 02.07.07 bis 31.08.07 die ambitionierte Internetfilmbuchhandlung und Plattform für den Schweizer Film artfilm.ch vorstellt und eine Ausstellung von Schweizer Autorenfilmen auf DVD zeigt. Die Präsentation umfasst rund hundert Filme aus dem artfilm.ch-Programm, die dem Berliner Publikum einen Einblick in das Schweizerische Filmschaffen vermitteln und den Facettenreichtum des Schweizer Films in Vergangenheit und Gegenwart zeigen. Das Spektrum reicht vom Spielfilm über den Dokumentarfilm bis zum Experimentalfilm und umfasst sowohl bekanntere Schweizer Regisseurinnen und Regisseure als auch hierzulande bis jetzt eher unbekannte Produzenten. Wichtige Beispiele des alten Schweizer Films wie ULI DER KNECHT (1954) von Franz Schnyder und BÄCKEREI ZÜRRER (1957) von Kurt Früh sind ebenso vertreten wie Schlüsselfilme des Neuen Schweizer Films wie zum Beispiel SIAMO ITALIANI von Alexander J. Seiler (1964) oder LA SALAMANDRE (1971) von Alain Tanner. Clemens Klopfenstein als „Urgestein des Schweizer Underground-Films“ ist mit zahlreichen Werken dabei, und dass auch der junge Schweizer Film viel Interessantes zu bieten hat, zeigen nicht nur die Beispiele der Schweizer Filmpreisträger aus den letzten Jahren. Die DVDs gehen in den umfangreichen Filmbestand der Philipp-Schaeffer- Bibliothek über und stehen dem Berliner Publikum nach Ausstellungsende zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung. Sie können über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins http://www.voebb.de jederzeit recherchiert und von den Bibliothekskundinnen und -kunden in jede beliebige Berliner Bibliothek oder sogar nach Hause bestellt werden, so dass die Berlinerinnen und Berliner auch weiterhin die Möglichkeit haben, sich über das Filmland Schweiz und den Schweizer Blick auf die Welt zu informieren.
Philipp-Schaeffer-Bibliothek, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Tel. 0049 30 2009-24411
Schweizer Gegenwartsliteratur für Erwachsene und Kinder des Verlags Nagel & Kimche lässt sich in der Bibliothek am Luisenbad erlesen. Neue Schweizer Filme gibt es in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in einer Ausstellung zu sehen. Die Jerusalem-Jugendbibliothek bringt Kinderbücher unseres Nachbarlandes zu Gehör.
http://www.citybibliothek.berlin.de
2007-06-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
IXIEME von Pierre-Yves Borgeaud und Stéphane Blok
Xième ist ein poetisches Videojournal zwischen wahrer Fiktion und erfundenem Dokumentarfilm, das von einem Gefangenen zurückgelassen wird, der nach über 200 Tagen Haft auf mysteriöse Art verschwindet. Internationales Filmfestival Locarno 2003: Goldener Leopard Videowettbewerb
2007-06-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MERCI POUR LE CHOCOLAT von Claude Chabrol am 7. Juni auf ZDF
Schokoladefabrikantin entledigt sich ihrer Rivalinnen mit zuckersüßen Methoden. – Leichthändig inszenierter Thriller voll bissigem Humor. "Diese Täterin ist vom Typ, der Chabrol schon in anderen Filmen interessiert hat: hinter der bourgeoisen Höflichkeitsfratze und permanent bekundeten Gastfreundschaft lauert ein klaffender Abgrund von Eifersucht, Missgunst und Habgier." (Stefanie Maeck, filmtext) Donnerstag 7. Juni, 0h15 ZDF
2007-06-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
La musique d’avenir de la VOD 2007-06-05 (Französisch)
VOD: Blick in die Zukunft
Die noch unausgereifte Frucht der voranschreitenden digitalen Revolution, das Video on Demand (VOD), wirft zahlreiche Fragen zur Zukunft der Audiovision auf. Im April wurden sie im Rahmen eines gut besuchten Seminars am Festival Visions du Réel in Nyon erörtert. Dort bestätigte die SRG die Lancierung ihres Angebots von Schweizer Filmen im Internet ab kommendem August. Das Ciné-Bulletin gibt einen Überblick über das aufkommende VOD – von der Wahrnehmung der Rechte bis hin zur Finanzierung des Kinofilms.
http://www.artfilm.ch
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Fischli/Weiss im Zürcher Kunsthaus vom 6. Juni bis 9. September
«Fragen & Blumen» heisst die Retrospektive von Peter Fischli (*1952) und David Weiss (*1946), die seit 1979 zusammenarbeiten, und seither wesentlich das internationale Renommee der zeitgenössischen Schweizer Kunst geprägt haben. Diese Ausstellung bietet den bisher umfassendsten Überblick über das so vielfältige wie hintergründige Werk, das Skulpturen, Fotografien, Filme und Videos einschliesst und sich einfacher Klassifizierung entzieht. Das Augenmerk von Fischli / Weiss gilt dem Unspektakulären, dem Alltäglichen und scheinbar Banalen. Es ist ein betont unzynischer Blick, der in die Grauzonen unserer aufs Funktionieren angelegte Welt führt . Es ist eine Kunst, die in den vergangenen Jahrzehnten sowohl ernsthaft zur Diskussion einer Postavantgarde beitrug, wie zugleich auch ein breites Publikum anzusprechen vermochte. artfilm.ch führt drei DVDs von Fischli/Weiss: DER LAUF DER DINGE, DER RECHTE WEG und DER GERINGSTE WIDERSTAND
http://www.kunsthaus.ch
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Radio DRS Tagesgespräch: Fischli/Weiss: Fragen und Blumen
Peter Fischli und David Weiss gehören zu den Stars der internationalen Kunstszene. Das Zürcher Kunsthaus zeigt die Produkte der bald 30-jährigen Zusammenarbeit des Künstler-Duos in einer umfassenden Ausstellung. Die Beziehung des Schauspielers und Autors Patrick Frey zum Duo Fischli und Weiss dauert fast ebenso lang. Immer wieder hat er sie besucht, hat ihr Arbeiten in Videos festgehalten und über sie geschrieben. Er hat sich zusammen mit Emil Lehmann die Ausstellung im Zürcher Kunsthaus angeschaut. Siehe auch die DVD DER LAUF DER DINGE.
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Le rôle précurseur du festival de Locarno 2007-06-02 (Französisch)
SWEEPING ADDIS von Corinne Künzli und Peter Liechti am 3.Juni auf SF1
Addis Abeba, die Hauptstadt Äthiopiens mit vier Millionen Einwohnern, zeigt sich im Regen. Der
Blick aus dem fahrenden Auto bleibt an vermummten Arbeiterinnen hängen. Mit Behutsamkeit und Respekt gelingt es der Filmerin Corinne Kuenzli, das Vertrauen dieser Frauen zu gewinnen und mit ihnen zu drehen.
Sonntag 3. Juni ca. 15h00 SF1 Horizonte
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