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Nachrichten September 2006
Roadmovie. Ein Kofferraum voller Schweizer Filme
Roadmovie ist mobiles Kino, Dorfwelten und ein Kofferraum voller Schweizer Filme. Ausgestattet mit ratternden Projektoren, Videobeamer und Leinwand reist das mobile Kino Roadmovie einmal im Jahr über die Regionen und Sprachgrenzen hinweg durch die weissen Flecken der helvetischen Kinolandkarte. Zu sehen sind unter anderem: BANKOMATT von Willi Herrmann, FRAGILE von Laurent Nègre, JEUNE HOMME von Christoph Schaub, JO SIFFERT - LIVE FAST - DIE YOUNG von Men Lareida, MEIN NAME IST EUGEN von Michael Steiner, aber auch Kurzfilme für die Schulen und historische Filmwochenschauen.
http://www.roadmovie.ch
2006-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JEUNE HOMME von Christoph Schaub
Endlich volljährig und frei. Von wegen! Sein Vater sieht ihn als zukünftigen Chef der familieneigenen Druckerei und die Mutter will nur sein Bestes. Sebastian hält das alles nicht mehr aus. An seinem achtzehnten Geburtstag verkündet er, für ein Jahr zu einer Familie nach Genf zu ziehen. Kinder hüten und haushalten. Um sein Französisch zu verbessern, natürlich. Der Vater flippt aus, die Mutter ist verstört. Nur seine Schwester Kathrin findet den kleinen Bruder «ächt cool»... Er wagt ein Abenteuer, dem nur die wenigsten Männer gewachsen sind.
2006-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GROUNDING von Michael Steiner
Der Film erzählt von den letzten Tagen der Schweizer Fluggesellschaft Swissair, vom historischen Grounding ihrer Flotte am 2. Oktober 2001 und davon, wie es überhaupt soweit hat kommen können. Gleichzeitig schildert der Film das mit diesen Ereignissen unzertrennlich verbundene reale Schicksal des Topmanagers Mario A. Corti, dem letzten, glücklosen Chef der traditionsreichen Airline, aber ebenso das tragische Los namenloser Menschen, die im Sog des «Swissair»-Niedergangs beinahe alles verlieren: Job, Haus und ihren Glauben an die bisherige Schweiz.
2006-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DAS BOOT IST VOLL von Markus Imhoof am 1. Oktober auf SF1
Einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Flüchtlingen ist während des letzten Krieges der heimliche Grenzübertritt in die Schweiz gelungen. Sie alle können nicht wissen, dass diese Zuflucht trügerisch ist, dass Flüchtlinge «nur aus Rassengründen» kein Anrecht auf Asyl haben und dass seit einiger Zeit die Grenzen für Fremde verschlossen sind. Halbherzig von Schweizern aufgenommen und halb wieder verraten, sind die Flüchtlinge sogar bereit, sich selber preiszugeben um sich zu retten. SF1 Sonntag 1. Oktober 20h30
2006-09-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JEU – Bester Animationsfilm in Ottawa
Am renommierten Internationalen Festival des Animationsfilms in Ottawa, dessen 30. Ausgabe am 24. September zu Ende ging, wurde JEU von Georges Schwizgebel im Wettbewerb «Independent Short Animation» als Bester Animationsfilm in der Kategorie «Experimental / Abstract Animation» ausgezeichnet. JEU war im Rennen mit zehn anderen kurzen, nicht narrativen Trickfilmen von weniger als fünfunddreizig Minuten. Die Jury bestehend aus Konstantin Bronzit (Russland), Rob Coleman (Kanada) et Jeff Scher (U.S.A .) begeisterte sich für das Zelebrieren der Farben und Bewegungen, was an MCLaren erinnere. Als Vorfilm von DAS FRÄULEIN ist JEU zur Zeit in den Kinos der Westschweiz zu sehen und wird in der Deutschschweiz Mitte November starten. (Swissfilms)
http://ottawa.awn.com
2006-09-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Cinéastes de Versoix au 29 septembre au 1er octobre 2006-09-28 (Französisch)
EXIT. LE DROIT DE MOURIR von Fernand Melgar
Wir kennen weder den Tag noch die Stunde. Wenn uns eine mit Schmerzen und körperlichem Verfall verbundene Krankheit überfällt, blicken wir plötzlich dem Tod ins Auge. Was von unserem Leben übrig bleibt, wirkt furchtbar und beängstigend. Wie kann man sich selber und seinen Angehörigen eine langsame Agonie ersparen? Die Schweiz ist weltweit das einzige Land, wo Vereine wie EXIT sterbenden Menschen völlig legal Selbstmordbeihilfe anbieten. Schweizer Filmpreis 2006: Bester Dokumentarfilm.
2006-09-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FINDING NEVERLAND von Marc Forster mit Johnny Depp und Kate Winslet
Trotz seiner fantasievollen Ideen ist Theaterautor James M. Barrie (Johnny Depp) im London des Jahres 1903 nur mässiger Erfolg beim Publikum vergönnt. Die Zufallsbekanntschaft mit der Witwe Sylvia (Kate Winslet) und ihren vier Kindern entwickelt sich zu einer aussergewöhnlichen Freundschaft. Inspiriert durch die Abenteuerlust der Kinder erschafft Barrie die fantastische Welt "Nimmerland", und so entsteht eines der wagemutigsten und berühmtesten Werke der Epoche: Peter Pan. Doch zunächst will niemand an den Erfolg eines solch unkonventionellen Stückes glauben. Selbst seinem loyalen Produzenten Charles Frohmann (Dustin Hoffman) fällt es schwer, bei so viel Fantasterei auf einen Premierenerfolg zu hoffen.
2006-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Festival des französischen Films in Biel vom 27. September bis 1. Oktober 2006
DIe zweisprachige Stadt Biel präsentiert das Festival des Französischen Films FFFH. In der Auswahl sind die Filme ÇA BRULE von Claire Simon, MON FRERE SE MARIE von Jean-Stéphane Bron (MAIS IM BUNDESHUUS, LA TOURNEUSE DES PAGES von Denis Dercourt, INDIGENES von Rachid Bouchareb, AZUR ET ASMAR von Michel Ocelot, FLANDRES von Bruno Dumont, QUAND J'ETAIS CHANTEUR von Xavier Giannoli, L'HOMME DE SA VIE von Zabou Breitman und als Weltpremiere MICROPOLIS von Philippe Calderon.
http://www.festivaldufilmfrancais.ch
2006-09-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BIENVENUE EN SUISSE von Léa Fazer
Romantische Kömodie mit Vincent Perez, Emmanuelle Devos und Denis Podalydes auf dem Hintergrund französisch-schweizerischer Klischees. Thierry lebt schon lange nicht mehr in der Schweiz, als er mit seiner Partnerin Sophie ans Begräbnis seiner Grossmutter in sein Land zurückreisen muss. Hier erwartet ihn eine unverhoffte grössere Erbschaft, die er unter der Bedingung antreten darf, dass er sie – nach Ansicht seiner Onkel – sinnvoll nutzt. Der Film eröffnete 2004 die Sektion Un Certain Regard in Cannes und hat wegen eines Witzes zur Machtübernahme im Bundesamt des Kulturs geführt.
2006-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Spielfilmpreis für «Fragile» in Moncton (Kanada)
An der 20. Ausgabe des Festival international du cinéma francophone en Acadie, welches am 21. September zu Ende gegangen ist, wurde der Spielfilm FRAGILE mit dem Prix La Vague TV5 des Besten internationalen Spielfilms ausgezeichnet. Der in Moncton anwesende Regisseur des Films, Laurent Nègre, stellte dem Publikum auch seinen vorhergehenden Kurzfilm SCHENGLET vor. (Swissfilms)
http://www.ficfa.com
2006-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
A BOUT DE SOUFFLE von Jean Luc Godard am 26. September auf BR3
BOUT DE SOUFFLE ist Godards unpolitischstes Werk und sein einzig kommerziell erfolgreiches. Es ist unbekümmertes Herbeizitieren all jener Hollywoodroutiniers, die Godard als Kritiker in den Cahiers de Cinéma bauchpinselt. Ray, Preminger, Hawks, Wilder. Belmondos erste grosse Rolle. BR3 Dienstag 26. September 23h20.
2006-09-25 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Weltoffene Schweiz wird zur Fiktion
Ein schwarzer Tag für die Schweiz und ihre Bewohnerinnen. Die Politik der Angst trägt ihre Früchte. Unter dem Einfluss der Lügen einer Regierung, die von einer rechtsextremen Partei vereinnahmt ist, installiert die Schweiz einen institutionellen Rassismus, die Bespitzelung der gemischten Ehepaare, ein generalisiertes Misstrauen und ein Arsenal von repressiven Massnahmen gegen alle Leute, die in der Schweiz flüchten oder arbeiten kommen und gegen die Leute, die ihnen helfen. Damit verschliesst sie auch die Augen von den Realitäten der Welt. Es wird nicht dabei bleiben. Die rechtsextremen Parteien haben bereits ein neues Thema für ihren kulturellen Kreuzzug gefunden: die Minarette. Aufgabe der Opposition ist es jetzt, Widerstand zu leisten und den Opfern im Einzelfall zu helfen und zu zeigen, dass die offizielle Schweiz nicht die ganze Schweiz ist.
2006-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DEUX ETRANGERS EN VALAIS von Ursina Maurer und Miguel Brechet am 25. September in Zürich
Mit nur einem Franken pro Tag und der Videokamera im Rucksack waren die Bündnerin Ursina Maurer und Miguel Brechet aus der Normandie drei Wochen im Wallis unterwegs. Sie klopften an Haustüren, biten Handlangerdienste an für ein Abendessen, ein Bett für eine Nacht. Aus dieser ungewöhnlichen Reise ist eine einstündige Mini-DVD entstanden, ein dokumentarisches Roadmovie über bizarre Begegnungen im Wallis, die mit viel Humor, Leidenschaft und Poesie aus ihrem Leben erzählen. Zürich, Helferei, 25. September 19h30.(WOZ)
2006-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MONSTER'S BALL von Marc Forster am 25. September auf ORF 2
Früher wurde in England Hinrichtungskandidaten am Vorabend ihres Todes eine "Party" ausgerichtet - der sogenannte Monster's Ball. Hank (Billy Bob Thornton) ist der unerbittlich, überaus korrekte Henker im Staatsgefängnis von Georgia. Schon sein Vater (Peter Boyle) hat diesen Beruf mit Stolz und Härte ausgeführt, und auch sein Sohn Sonny (Heath Ledger) soll in Hanks Fussstapfen treten. Sonny hält dem psychischen Druck und der unerträglichen Einsamkeit aber nicht stand. Als er sich vor den Augen seines Vaters erschiesst, ist dies der Wendepunkt im Leben des Staatsbeamten. Halle Berry erhielt einen Oscar als beste Darstellerin. ORF 2, Montag 25. September 00h20.
2006-09-24 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
GLAUSER HAT AUFGEHÖRT ZU SCHREIBEN von Peter Baumgartner als Premiere in Bern am 28.September
Ein abgeklärter, altbackener Schriftsteller, der die Lust am Schreiben verloren hat. Eine abgeklärte, junge Journalistin, welche auf die Lust am Schreiben wartet. Beide treffen eines Abends in Bern aufeinander - und verbringen zusammen die Nacht. Nicht im Bett, sondern auf den Gassen der Hauptstadt. Auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die sie sich noch gar nicht gestellt haben. Dabei zeigt sich Bern von einer untypischen Seite: Melancholisch, trüb und voller skurriler Gestalten. Der Low-Budget Spielfilm ist das erste Werk der jungen Produktionsfirmsa Ipamax, bestehend aus Markus von Känel, Peter Baumgartner
und Anita Blumer. In den Hauptrollen Katrin Blum, Markus von Känel und Jimy Hofer.
Bern, 28. September 2006, 20h00 im Konzertlokal Bierhübeli
http://www.ipamax.ch
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AUX FRONTIERES DE LA NUIT de Nasser Bakhti en salle en Romandie 2006-09-23 (Französisch)
SIAMO ITALIANI und SEPTEMBERWIND von Alexander J. Seiler
1964 hat Alexander J. Seiler SIAMO ITALIANI gemacht und damit einen der Schlüsselfilme des eben keimenden Neuen Schweizer Films. Der Film zeigte Einwanderer aus Süditalien, die in unwürdigenWohnverhältnissen in der Schweiz lebten, hart arbeiteten, sozial ausgegrenzt wurden. 40 Jahre später kehrt Alexander J. Seiler zu den Protagonisten zurück. "Die entwurzelten Helden von Seiler sind die Zeitzeugen einer florierenden Epoche der westeuropäischen Wirtschaft. Ihr kollektives Schicksal situiert sich im Kontext der gegenwärtig rund um den Erdball vor sich gehenden Flucht- und Wanderbewegungen, die stets enttäuschte Erwartungen und zerrissene Identitäten zeitigen." (Jean Perret)
2006-09-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
FLAMMEN IM PARADIES von Markus Imhoof am 24. September auf SF1
Frühling 1912. Georgette, unglücklich verheiratet, befindet sich auf ihrer Hochzeitsreise auf einem Dampfer. Dort trifft sie Esther, eine Missionarsbraut, die sich weigert, in Indien vom Schiff zu steigen, um den ihr unbekannten Missionar zu heiraten. Kurzentschlossen tauscht Georgette mit Esther die Kleider und verlässt das Schiff. Das verheissungsvolle Abenteuer wächst Georgette jedoch schnell über den Kopf, sie ist aber bereits zu weit gegangen, um die Wahrheit zu erzählen. SF1 Sonntag 24. September 20h30.
2006-09-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Abstimmung am 24. September
Abstimmen nicht vergessen
http://www.doppelreferendum.ch
2006-09-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BLAU von Norbert Wiedmer und Stefan Kälin mit Hösli und Ricardo
"Du schreibst einfach mal den Text und ich komponiere die Musik", meint Ricardo Regidor. "Aber was ich definitiv nicht mehr will, sind klebrige Liebeslieder." Ein Arbeitsgespräch auf dem Vierwaldstättersee. Und Troubadour Hösli singt etwas später: "Du bist nicht die Erste, du musst schon verzeihn, aber meine Letzte, die könntest du sein..." Zwei kreative Geister haben sich gefunden. Das filmische Doppelporträt erzählt von der Geschichte einer Freundschaft und musikalischer Annäherung. "Die satirische Beschäftigung mit dem Lokalen und Banalen sowie die Persiflage gängiger Musikstile ist auch eine Fortsetzung von Punk mit anderen Mitteln." (Marcy Goldberg)
2006-09-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LE FILMEUR de Alain Cavalier sur TSR2 le 22 septembre 2006-09-21 (Französisch)
Solothurner Filmtage 2007
Die 42. Solothurner Filmtage finden vom 22. bis 28. Januar 2007 statt. Die Anmeldefrist für Filme läuft bis zum 23. Oktober.
http://www.solothurnerfilmtage.ch
2006-09-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
VON WERRA von Werner Schweizer am 21. September auf SWR3
Franz von Werra: Jagdpilot der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, Gentleman, Liebling der Nazi-Medien und einziger Deutscher, der je aus britischer Kriegsgefangenschaft flüchten konnte. Mitte der fünfziger Jahre wurde die spektakuläre Flucht über Kanada und die USA mit Hardy Krüger in der Hauptrolle verfilmt. Wiederum wurde von Werra zu einer wichtigen Identifikationsfigur des jungen Deutschlands: ein mutiger Kerl, der allein auf sich gestellt um sein Glück kämpft – aber ohne das nationalsozialistische Gedankengut zu vertreten. 1941 kam von Werra bei einem mysteriösen Absturz ums Leben. Zahlreiche Gerüchte ranken sich darum, wie auch um seine Herkunft – denn er war Schweizer. SWR3 Donnerstag 21. September 23h45.
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STILLE LIEBE von Christoph Schaub
Die gehörlose Nonne Antonia arbeitet in einem Obdachlosenheim und fährt jeden Tag mit dem Zug vom Kloster in die Stadt. Eines Tages trifft sie Mikas. Durch Mikas öffnet sich für Antonia eine neue, spannende Welt, denn Mikas ist wie sie gehörlos und sie können sich in Gebärdensprache unterhalten. Antonia und Mikas verlieben sich. Antonia weiss jedoch nicht, dass Mikas als Taschendieb sein Geld verdient. ""Wenn sich Christoph Schaubs vierter Langspielfilm zunächst durch seine klare, aufs Essenzielle reduzierte Erzählstruktur auszeichnet, erlangt STILLE LIEBE seine Tiefe zweifellos aus Emmanuelle Laborits Fähigkeit, ihre Darstellung Antonias zu sublimieren. Schaub stützt sich hierbei optimal auf ihre bewegende, zwischen Wild- und Sanftheit oszillierende Interpretation, um seiner Figur jene Tragik zu verleihen, die einst auch Fassbinders grosse Frauenporträts auszeichnete. Selten hat ein Schweizer Film mit ähnlicher Präzision die Grenzen und Möglichkeiten einer weiblichen Hauptfigur nachempfunden." (Patrick Straumann, CINEMA)
2006-09-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BATTLES OF TROY de Krassimir Terziev (Suisse, Bulgarie) au Zinéma à Lausanne 2006-09-19 (Französisch)
DER BERG von Markus Imhoof am 19. September auf SF1
Auf einem einsamen Gipfel des Berges ist ein Wetterbeobachter stationiert, der täglich seine Messungen ins Tal telegraphiert, von wo sie nach Rom, Paris, Berlin und Wien weitergeleitet werden. Während des langen Winters ist er abgeschnitten vom Rest der Welt. Nach einem tragischen Unfall will man die einsame Station erstmals mit einem Ehepaar besetzen. SF1 Mittwoch 20. September 23h55.
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Trois court-métrages en salle à Vevey 2006-09-19 (Französisch)
Le Montelly Film Festival cherche des court-métrages 2006-09-18 (Französisch)
LES AMANTS DE LA DENT BLANCHE von Raymond Vouillamoz
Eine Liebesgeschichte, die aus Gründen der Inszenierung ins Jahr 1803 in ein Walliser Tal verlegt wird, das in jener Zeit unter Napoleons Herrschaft stand. Vor dem historischen Hintergrund erzählt der Film von der unmöglichen und verbotenen Liebe zwischen zwei jungen Bauersleuten, der schönen und scheuen Marthe und ihrem Cousin Théophile, einem unehelichen Kind, dessen Mutter vergewaltigt worden war. Marthe sollte eigentlich dessen älteren Bruder heiraten, und sie gerät mit ihrem Geliebten in einen Strudel von Betrug, Verrat, Eifersucht und Verzweiflung. Die ungestüme Liebe ist dem Untergang geweiht, in einem Jahrhundert, in dem Strenge herrscht und nach wie vor die Schlossherren das Sagen haben. Als DVD und als Fernsehfilm am 23. September 20h30 auf TSR1.
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JE SUIS TON PERE von Michel Rodde
Luc beherbergt für einige Tage seinen Vater André, dessen Verhalten unvorhersehbar ist und zwischen Konfrontation und Komplizenschaft schwankt. Wird Lucs Freundin Milena die Spannung zwischen den beiden Männern lösen können?
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ASHAKARA von Gérard Louvin
Ein modernes afrikanisches Märchen und ein Thriller: Ein Arzt in Togo möchte ein neuartiges Medikament auf den Markt bringen. Ein Pharmamulti möchte ihn daran hindern.
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THE VIRTUAL MANDALA
The Virtual Mandala ist die weltweit erste vollständige bildliche und textliche Darstellung des berühmten Tibetischen Totenbuchs. Der von tibetischen Künstlern eigens für das Völkerkundemuseum der Universität Zürich gebaute Mandala-Palast und seine 100 Gottheiten lassen sich darin einzeln interaktiv erkunden. Im Bardo-Film erscheinen nacheinander die 42 friedvollen und 58 zornvollen Gottheiten zum Originalton des Totenbuchs.
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ADRIAN SCHIESS
Die Malerei von Adrian Schiess ist geprägt durch Ausdehnung, Sichtbarkeit, Farbigkeit, Veränderlichkeit, Einbettung in eine auch den Betrachter umfassende Umgebung, Landschaftlichkeit. Es vermischt sich in seiner Malerei die Sichtbarkeit farbiger Flächen mit der Sichtbarkeit der Umgebung
2006-09-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Films au festival IMAGES à Vevey le lundi 18 septembre 2006-09-17 (Französisch)
HEIDI BUCHER
Die schweizerische Anvantgarde-Künstlerin Heidi Bucher (1926-1993) zeichnete sich vor allem durch ihre eigenwillig-legendären "Abhäutungen" aus. Von zentraler Bedeutung in ihrem Gesamtwerk ist die Beschäftigung mit Architektur(fragmenten), welche fast alle ausnahmslos aus der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts stammen. Bei den entstandenen "Abhäutungen" von Wänden, Fenstern oder ganzen Zimmern, inklusive dem Parkettfussboden, handelt es sich um Erinnerungsfetzen an denen auch das letzte Staubkorn haftet. Ihre Arbeit ist gleichzeitig ein radikal-visionäres Zeugnis, als auch eine konzeptionelle Befreiung von einer alten, patriarchalisch geprägten Welt.
2006-09-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Films au festival IMAGES à Vevey le dimanche 17 septembre 2006-09-16 (Französisch)


Kurt Früh im Ortsmuseum Wiedikon
Kurt Früh – RegisseurLeben und Werk mit Filmvorführungen im Obergeschoss. Zürich, Museum Wiedikon, 7. September bis 5. Oktober. Von Kurt Früh sind fast alle Filme bei artfilm.ch erhältlich: DER FALL, DÄLLEBACH KARI, DER 42. HIMMEL, ES DACH ÜBEREM CHOPF, CAFE ODEON, HINTER DEN SIEBEN GLEISEN, BÄCKEREI ZÜRRER und OBERSTADTGASS.
http://www.wiedikon.ch
2006-09-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
MISSIONS CHEZ TITO + 60 ANS APRES de Daniel Künzi à Genève 2006-09-15 (Französisch)
FRISCHE FILME aus Zürich
Die Diplomfilme 2005 der HGKZ Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. 11 Kurzspielfilme, darunter FROHE OSTERN und STAILA CRUDANTA, die für den diesjährigen Schweizer Filmpreis nominiert wurden.
2006-09-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
BLUE TANGO IN BUENOS AIRES von Alexandra Prusa
Das filmische Tagebuch von Alexandra Prusa über ihre Tango-Stadt- Buenos Aires - aufgezeichnet im pulsierenden Stil einer echten "Tanguera": bewegt, facettenreich, rastlos. "Tango verschafft der Seele Bewegung, und das ist es, was mir fehlt, wenn ich nicht tanze. Und immer wieder frage ich mich, was diese Langzeit-Sucht eigentlich ist. Dieses Verlangen nach Transzendenz im Tanz. Vielleicht einfach Sehnsucht-nach der Sehnsucht."
2006-09-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Films au festival IMAGES à Vevey le samedi 16 septembre 2006-09-15 (Französisch)
DAS FRÄULEIN von Andrea Staka au cinéma à partir du 20 septembre 2006-09-15 (Französisch)
Films au festival IMAGES à Vevey le vendredi 15 septembre 2006-09-14 (Französisch)
FELICE VARINI 7 droites pour 5 triangles
Dokumentarfilm über die Ausstellung von Felice Varini auf der Place de l'Odéon in Paris 2003: Eine Linie sieben mal gebogen ergibt fünf Dreiecke über einen architektonischen Raum.
2006-09-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LES VILLAGEOIS von Raphaëlle Aellig Régnier
Aigues-vertes ist ein Dorf fast wie die anderen. Fast. Alle seine Einwohner sind geistig behindert. Es wäre einfacher, eine Mauer zwischen ihrer und unserer Welt zu errichten. Dieser Film wählt den umgekehrten Weg.
2006-09-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LOVE MADE EASY von Peter Luisi ab 14. September im Kino
Fünf Freunde im ewigen Sommer Kaliforniens - aber nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Gus ist ein Versager, der noch bei der Mutter wohnt, Pellini klein gewachsen, Mobo querschnittgelähmt, Gilbert ein Tollpatsch sondergleichen, Bowman ein Stotterer weit jenseits von 100 Kilos. Als Gus jedoch der Frau seiner Träume begegnet, soll das Unmögliche möglich werden. Verlierer unter sich, mit einer Mission: Die Liebe muss siegen. Peter Luisi hat den erfolgreichen Film VERFLIXT VERLIEBT gemacht.
http://www.lovemadeeasy.ch
2006-09-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Toronto ehrt Peter Mettler
Das 31. Toronto International Film Festival, welches vom 7. bis 16. September 2006 stattfindet, zeigt eine umfassende Werkschau des kanadisch-schweizerischen Regisseurs Peter Mettler. Neben der Retrospektive mit neun Filmen, die zwischen 1980 und 2002 entstanden sind, wird in Toronto auch eine Auswahl aus seinen fotografischen Arbeiten gezeigt. Aus Anlass dieser Hommage gibt das Festival das Buch «Of this Place and Elsewhere: The films and Photography of Peter Mettler» von Jerry White, Professor für Filmwissenschaft an der Universität von Alberta, heraus.
http://www.swissfilms.ch
2006-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
WITSCHI GEHT von Paolo Poloni
«Jemand hat ein Selbstbildnis von mir gesehen und gesagt: «Ah, so siehst du also aus!» «Nein», habe ich geantwortet, «das ist ein Bild von mir, ich weiss nicht wie ich aussehe!» Hans Witschi ist ein irritierender Maler: Seine Bildermenschen, die seltsam deformierten, verletzten und verletzlichen Figuren, fordern uns heraus, unser Menschenbild zu hinterfragen. Die neuesten Werke von Hans Witschi "Neue alte Menschen" sind vom 15. September bis 28. Oktober in der Galerie Stephan Witschi in Zürich ausgestellt .
2006-09-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Festival IMAGES 06 du 14 au 17 septembre 2006-09-12 (Französisch)
MAIGRET A PEUR von Claude Goretta
Zwei Episoden aus der Serie der berühmten Kriminalromane von Georges Simenon mit dem Kommissar Maigret.
2006-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
THERESE ET LEON von Claude Goretta
Mitten in der Wahlkampagne von 1936 wird Léon Blum von einer rechtsextremen antisemitischen Gruppe angegriffen. Unter dem Schock zieht er in Erwägung, aus der Politik auszusteigen. Aber seine Frau, politisch engagiert, überzeugt ihn vom Gegenteil.
2006-09-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
OESCHENEN von Bernhard Giger am 10. September auf SF1
Als seine Mutter stirbt, kehrt ein erfolgreicher Anwalt in seine Heimat zurück. Seinem Vater, einem Bergbauern, wird Sterbehilfe vorgeworfen. Drama im Berner Oberland. Christian Aellig ist ein typischer Stadtmensch. Er führt mit seiner Geschäftspartnerin Daniela von Arx eine erfolgreiche Anwaltskanzlei in Bern und lebt mit seiner Freundin Anna Graber in getrennten Wohnungen. Mit Martin Rapold, Walo Lüönd, Linda Geiser, Bettina Stucky. SF1, Sonntag, 10. September 20h30.
2006-09-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
QUE VIVA MAURICE DEMIERRE de Stéphane Goël en salle à partir du 9 septembre 2006-09-08 (Französisch)
WERANGSTWOLF von Clemens Klopfenstein mit Bruno Ganz, Tina Engel, Mathias Gnädinger
Schauspieler fahren nach Rom, doch wegen Nebel, Nacht, Eis und eigener Schuld kommen sie vom Wege ab und geraten in die sibillinischen Berge. WERANGSTWOLF läßt sich, auch wenn man wollte, nicht erzählen. Das ist die Stärke: in einem offenen Raum ein offenes Geschehen in der Schwebe einer ausgekugelten Zeit. Die Theater-Texte bekommen eine eigene unmittelbare Gegenwärtigkeit. Lüge, Freiheit, der Mensch im Mahlwerk: Der Trinker im NACHTASYL sieht klar und ist Gefangener dennoch. WER HAT ANGST... spiegelt Selbstzerstörung. PROMETHEUS erinnert an den Aufbruch des Mensch-Seins, ist immer noch Utopie. Sprache reißt in einer befreienden Landschaft die Zeit auf.
2006-09-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
CANNABIS - PROBIEREN GEHT ÜBER REGIEREN von Niklaus Hilber ab 7. September in den Kinos
Politiker sein ist ein harter Job. Das weiss auch Bundesrat Alois Mumenthaler (Hanspeter Müller) und schlägt sich als mürrischer und altmodischer Vertreter dieser Gattung durch die Sessionen. Er ist so ziemlich gegen alles und legt eine rigorose Anti-Drogen-Kampagne auf den Tisch, die sich als Flop herausstellt. Seine Partei will ihn nicht mehr und seine Frau erst recht nicht. Ausserdem hat man bei ihm den grünen Star diagnostiziert. Der Mann wird langsam blind. Bei einem Arztbesuch stellt sich heraus, dass ausgerechnet Cannabis eine heilende Wirkung hat und der Krankheit den Kampf ansagen könnte. Die Komödie ist ab 7. September in Aarau, Baden, Basel, Bern, Biel, Chur, Dietlikon, Emmenbrücke, Luzern, Olten, Rapperswil, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Thun, Winterthur, Zug und Zürich in den Kinos.
http://www.cannabis-derfilm.ch
2006-09-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen


Filme von Jacqueline Veuve mit deutschen Untertiteln
Ein Teil der Filme von Jacqueline Veuve ist jetzt mit deutschen Untertiteln erhältlich: L'HOMME DES CASERNES, CHRONIQUE PAYSANNE EN GRUYERE, JOUR DE MARCHE, JOURNAL DE RIVESALTES, CHRONIQUE VIGNERONNE und SALAIRE DE L'ARTISTE
2006-09-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Coffret Kieslowski
Die Filme, die Kieslowski im Westen gemacht hat: Eine Box mit LA DOUBLE VIE DE VERONIQUE und der Trilogie TROIS COLEURS BLEU / BLANC / ROUGE.
2006-09-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
LE DERNIER ETE von Claude Goretta mit Jacques Villeret
1934 wird Georges Mandel Postminister in Frankreich. Dies wird seine Gelegenheit zu handeln. Zu handeln insbesondere gegen den Aufstieg der Nazis in Deutschland. Ein Engagement, das er mit den Leben bezahlt. Der Film wurde nach einem Buch vom heutigen Präsidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy gedreht.
2006-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
JO SIFFERT von Hugo Carpotaux
Nach dem Film von Men Lareida präsentieren wir auch einen zeitgenössischen Film über Jo Siffert. Wie kaum ein anderes Schweizer Sportidol steht Jo Siffert für den Traum vom Aufstieg ins Rampenlicht der Welt-Stars. Hugo Corpataux hat diesen Film von 1969- bis 1971 realisiert. Er schildert Jo Sifferts Aufstieg und lässt an besonderen Momenten und einmaligen persönlichen Aussagen teilhaben.
2006-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ZUM ABSCHIED MOZART von Christian Labhard im Kino
Zum Ende ihrer Schulzeit werden 100 Jugendliche der Rudolf Steiner Schule Zürcher Oberland das Requiem von W. A. Mozart aufführen. Kids von heute, die mit iPod und Skateboards aufwachsen – ihnen eröffnen diese Chor-Proben und die Arbeit am musikalischen Ausdruck eine Welt, die sie aus ihrem Alltag kaum kennen. Ein Film über ein Musikprojekt wider den Zeitgeist und ein feinfühliges Dokument einer Jugend von heute, die geprägt ist von der Ambivalenz zwischen Wehmut und Freude über den bevorstehenden Schritt in eine neue, unbekannte Welt. Zur Zeit in Luzern, ab 11. September in Zug, dann in Ins, Solothurn, Lenk, Biel und Rapperswil
http://www.looknow.ch
2006-09-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Yves Yersin dreht einen Dokumentarfilm in einer Bergschule - Polemik
Yves Yersin hat mit den einjährigen Dreharbeiten in einer Bergschule in Neuenburg begonnen. Der Lehrer von Derrière-Pertuis wendet hier mit Erfolg in einer Mehrstufen-Primarklasse Methoden an, die auf Gruppenarbeit, Experimentieren und empirischen Versuchen basiert. Das Thema des Dokumentarfilms ist das Weitergeben von Wissen. In der gegenwärtigen emotionsgeladenen Schuldiskussion soll der Film zeigen, was innerhalb des öffentlicheen Schulsystems möglich ist. Aber gerade mit dem Drehanfang steht die starke Persönlichkeit des Lehrers in Mitten einer Polemik, die von vielerart Gerüchten genährt wird. Eltern, die wegen des Konflikts mit dem Lehrer ihre Kinder aus der Klasse genommen haben, wollen jetzt den Bundesrat Couchepin bitten, den Film zu stoppen. Wir meinen, dass die Dreharbeiten wohl das beste Mittel sind, die Fakten ans Licht zu bringen.
http://www.lematin.ch
2006-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Kulturschaffende sagen Nein zum Asylgesetz
«Die Schweiz hat wesentlich zur Schaffung des neuen Menschenrechtsrats der UNO beigetragen. Gleichzeitig will sie die Menschenrechte an ihren Grenzen abschaffen. Diese Groteske kann sich unser Land nicht leisten», heisst es im von Franz Hohler verfassten Manifest gegen das Asylgesetz. Damit rufen 700 Kulturschaffende auf, das menschenverachtende Asylgesetz am 24. September abzulehnen. In einer „Tour de Suisse“ durch zahlreiche Schweizer Städte wird das Manifest unter die Leute gebracht, der bewegende Dokumentarfilm AUSGESCHAFFT von Irene Marty präsentiert und die Skulptur VERSTEINERT von Carl Bucher an belebten Plätzen ausgestellt. Schweizer Filme haben sich übrigens immer wieder mit der Flucht beschäftigt: Mit Spielfilmen in REISE DER HOFFNUNG von Xavier Koller, DAS BOOT IST VOLL von Markus Imhoof, WAALO FENDO von Mohammed Soudani, ESCAPE TO PARADISE von Nino Jacusso und OLTRE IL CONFINE von Rolando Colla, sowie mit zahlreichen Dokumentarfilmen wie JOURNAL DE RIVESALTES 1941-42 von Jacqueline Veuve, WANAKAM von Thomas Isler, INA, AMER & ELVIS von Daniel von Aarburg, CLASSE D'ACCEUIL von Fernand Melgar und PROFIL BAS von Nathalie Flückiger.
http://www.doppelreferendum.ch
2006-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
ZÜRI BRÄNNT
Der legendäre Film der Zürcher Bewegung von 1980 ist ein wortgewaltiges Pamphlet und Dokumentation zugleich des Befreiungsschlages einer ganzen Generation. Strassenschlachten, Nacktdemonstrationen, Punk-Musik, gelebte Autonomie: Die Zürcher Bewegung sagte sich los von den Zwängen des zwinglianischen Zürichs und forderte Leben, Raum, Geld, Alles und Subito. Die Bewegung setzte ein beträchtliches kreatives Potential frei und hat Zürich tiefgreifend verändert. In der heutigen multikulturellen und event-orientierten Stadt kann man sich dies fast nicht mehr vorstellen.
2006-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
DER ERFINDER von Kurt Gloor mit Bruno Ganz
Die Geschichte eines Erfinders, der der eine Erfindung macht, aber nicht weiss, dass es seine Erfindung schon gibt. Zürcher Oberland, 1916. Jakob Nüssli, Fabrikarbeiter, Immerbastler und Pazifist, erfindet einen Wagen, der nicht mehr im Dreck einsinkt und baut ein Fahrzeug mit „künstlicher Strasse“. Gleichzeitig tobt in Europa der Krieg. Als Nüssli einen Patentanwalt aufsucht, sieht er zufälligerweise in einem Kino eine Wochenschau mit Kriegsbildern.
2006-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
IM NORDWIND von Bettina Oberli
Der Film spielt in einer Zeit, in der das rauhe Klima der New Economy auch die Schweiz – dieses einst so sichere und wohlbehütete Land – heimsucht. Erwin Graf, 50, führt ein bürgerliches Leben in einer bürgerlichen Stadt mit Frau und Tochter und Job. Doch dann verliert er plötzlich seine Stelle bei der Firma, für die er seit beinahe zwanzig Jahren arbeitete. Neustrukturierungen machen seine Arbeit als Personalleiter überflüssig. Aus der Kaeser AG wird jetzt die Firma Swissafe. Erwin ist erschüttert. Zu Hause hält er die Kündigung geheim, schliesslich sind die Grafs gerade dabei, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Jeden Morgen verlässt er im Anzug die Wohnung, überzeugt, dass er bald eine neue Stelle finden wird. Bettina Oberli zeigte dieses Jahr am Filmfestival Locarno mit grossem Erfolg auf dedr Piazza Grande ihren Film DIE HERBSTZEITLOSEN, der im Oktober ins Kino kommen wird.
2006-09-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
Schweizer Animationsfilme in Hiroshima ausgezeichnet
Am 11. Hiroshima International Animation Festival, welches am 28. August 2006 zu Ende gegangen ist, wurden gleich zwei Schweizer Trickfilme preisgekrönt: TARTE AUX POMMES von Isabelle Favez hat den Special Prize gewonnen, während JEU von Georges Schwizgebel den Special International Jury Prize erhielt. Drei Schweizer Filme waren im internationalen Wettbewerb dieses Festivals, das für den Animationsfilm zu den weltweit wichtigsten Veranstaltungen gehört. Dem Animationsfilmschaffen «made in Switzerland» war in Hiroshima ein Spezialprogramm mit insgesamt 90 (kurzen) Filmen gewidmet.
http://www.urban.ne.jp
2006-09-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen
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