De En Fr It
iPhone Classic

Nachrichten Juni 2006

cover80/allesaufzucker.jpg ALLES AUF ZUCKER! von Dani Levy
Jakob Zuckermann (Henry Hübchen) ein Jude? "Mit dem Club habe ich nichts zu tun", verkündet Jaeckie Zucker voller Inbrunst. Doch da irrt er sich. Denn dem zu DDR-Zeiten beliebten Sportreporter und Lebemann steht das Wasser bis zum Hals: Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau Marlene (Hannelore Elsner) mit Scheidung. Für den gewitzten Billardspieler gibt es nur noch eine Hoffnung: Das mit 100.000 Euro dotierte European Pool Turnier. Ausgezeichnet mit dem deutschen Filmpreis 2005: Bester Film, bester Hauptdarsteller, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Musik, beste Kostüme.
2006-06-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/iletaitunefoislasuisse.jpgcover80/suissedanslesairs.jpgcover80/paysanneautravail.jpgcover80/suissependantlaguerre.jpgcover80/expo64.jpg Archive der Cinémathèque Suisse auf DVD
Die Cinémathèque Suisse hat in den letzten zwei Jahren begonnen, Filme aus ihrem Archiv thematisch als DVD herauszugeben. IL ETAIT UNE FOIS LA SUISSE zeigt die ersten Filme, die überhaupt in der Schweiz gedreht wurden. LA SUISSE DANS LES AIRS, LA SUISSE PENDANT LA GUERRE und EXPO 64 zeigen Filme der Schweizer Filmwochenschau während LA PAYSANNE AU TRAVAIL Raritäten-Auftragsfilme zum Alltag der Bäuerinnen und Bauern zeigt.
2006-06-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/mercipourlechocolat.jpgcover80/riennevaplus.jpg Zwei Filme von Claude Chabrol
Zwei französisch-schweizerische Koproduktionen des Regisseurs Claude Chabrol mit Isabelle Huppert, einer davon auch in der Schweiz gedreht. MERCI POUR LE CHOCOLAT: Mit der eiskalten, fast behäbigen Ruhe eines Gerichtsmediziners seziert Chabrol die wohlhabend-bürgerliche Familie der Mullers, um ihr schwarzes, von Bösem triefendes Herz zu finden. Und kann sich dabei auf eine fantastische Isabelle Huppert verlassen, die atemberaubend präzise Mikas lächelnde Fassade Stück für Stück bröckeln lässt. Bis darunter eine komplexe, perverse Frau sichtbar wird, die zu spät merkt, dass sie sich in ihrem eigenen Netz verfangen hat. RIEN NE VA PLUS: Victor und Betty, ein ziemlich ungleiches Paar, schwindeln sich mit kleinen Gaunereien durchs Leben. Er ist sechzig, sie dreissig Jahre alt. Maliziös könnte man sagen, ihre einzige richtige Beziehung sei die einer Gemeinschaft von Uebeltätern.
2006-06-28 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/heritier.jpg L'HERITIER von Christian Karcher
Vico, ein junger Afrikaner, erbt eine Alp im Greyerzerland. Er reist in die Schweiz mit dem Vorsatz, sein Erbe zu verkaufen. Amüsiert wird er Zeuge von Geschäften mit «schwarzem» Käse und durchkreuzt die Pläne eines einheimischen Potentaten, der sich seiner Überlegenheit als Weisser allzu sicher ist. Er wird schliesslich auf seine eigene Art ein «armailli», ein Bergbauer, und rettet das Dorf davor, auf Abwege zu geraten.
2006-06-27 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Debatte: Genrefilm und Schweizer Kulturpolitik in Neuenburg
Das Festival International du Film Fantastique von Neuenburg (3.-9. Juli 2006) lädt zu einer Debatte ein zum Thema Genrefilm und Schweizer Kulturpolitik. Es nehmen Teil die Regisseure Claude Barras, Cédric Louis, Stéphane Bianchi, Ivan Engler, Markus Fischer, Michael Steiner (MEIN NAME IST EUGEN, SPITAL IN ANGST), Xavier Ruiz (NEUTRE), Dominique Othenin-Girard, Andreas Blanke, David Moreau et Xavier Palud, sowie Thomas Krempke von Swisseffects und Nicolas Bideau vom BAK. Neuenburg, Tente NIFFF / Jardin Anglais, 7 juillet 2006, 15h30. http://www.nifff.ch
2006-06-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/viaggioamisterbianco.jpg VIAGGIO A MISTERBIANCO von Paolo Poloni
"Ich bin am Brenner, an der Grenze. Hier beginnt meine Reise durch Italien. Am Zoll zeige ich meinen italienischen Pass. Denn, ich bin Italiener. Aber ich habe nie in Italien gelebt. Es ist der erste November. Allerheiligen. Ognissanti.» Das filmische Tagebuch einer Winterreise durch ein anderes Italien, gefilmt von einem Italiener, der Italien nicht kennt, wie Millionen andere von der Emigration verstreute Italiener. Zwischen Entdeckung und Reflexion, zwischen Heiterkeit und Melancholie, zwischen Brenner und Sizilien. Kennen wir Italien im Winter? Und: Wo ist Misterbianco?"
2006-06-26 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/venedigsollsehrschoensein.jpg VENEDIG SOLL SEHR SCHÖN SEIN von Bruno Moll
Venedig ist zugleich wirklich und unwirklich. Ein immerwährendes Theater, ausgestattet mit einem grandiosen Bühnenbild. Über Venedig zu reden ist schwierig, will man sich nicht in den zu Klischees erstarrten Bildern verlieren. Der ewig proklamierte Untergang. Endstation Vergangenheit. Der Dokumentarfilmer Bruno Moll hat sechs Schweizer Kunstschaffende porträtiert: den Musiker Pierre Favre, den Filmemacher Peter von Gunten, die Schriftsteller Hugo Lötscher, Klaus Merz und Erica Pedretti und den Maler Gian Pedretti.
2006-06-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Chaplin im Museum für Photographie Elysée, Lausanne
Die Ausstellung, die Dank des Archivs der Familie Chaplin entstehen konnte, erzählt die Geschichte dieses genialen Schauspielers und Regisseurs sowie die Konstruktion des Mythos rund um seine Person. Die Ausstellung umfasst über 250 Fotografien (Set-Fotografien, Film- oder Studioaufnahmen) in einer originellen Gliederung. Historische Fotografien sind gerahmt und werden von einer Serie kleinformatiger moderner Abzüge begleitet, die sich wie filmische Sequenzen betrachten lassen. Die mehrschichtigen Leseebenen bilden Einheiten, die die zahlreichen Facetten von Charles Chaplin in einen Zusammenhang setzen. Musée de l'Elyséé, 22. Juni bis 24. September 2006. http://www.elysee.ch
2006-06-22 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/erinnern.jpg ERINNERN von Bruno Moll
Die Natur der Erinnerung gleicht einem breiten Fluss voller Treibgut. Was wir sind, ist Erinnerung. Ein unfassbarer Strom individueller und kollektiver Zeugnisse bestimmt unser aktuelles und zukünftiges Leben. Sie bilden das Fundament unserer Existenz. Der Film beschäftigt sich mit dem Phänomen Erinnerung. Wie ist Erinnerung beschaffen? An was erinnern wir uns? Wie erinnern wir uns? Welche Bedeutung hat diese Erinnerung für unser Leben? Was lernen wir aus unseren Erinnerungen? Welche Bedeutung hat das Vergessen?
2006-06-21 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Retrospective Jacqueline Veuve à Paris 2006-06-20 (Französisch)

cover80/geschichtedernacht.jpgcover80/schweigendermaenner.jpgcover80/vogelpredigt.jpg GESCHICHTE DER NACHT der erste Ambient-Film der Filmgeschichte
In einer ausführlichen Kritik in der taz tageszeitung bezeichnet Filmkritiker Ekkehard Knörer den Film DIE GESCHICHTE DER NACHT von Clemens Klopfenstein als den "ersten Ambient-Film der Filmgeschichte" und die DVD als eine der DVD des Jahres. "Wie kleine Sonnen gleißen Lampen hinter Fenstern in Wohnungen und das Licht der Laternen auf der Straße in den Bildern. Jede genauere zeitliche Zuordnung, frühe Nacht oder späte, später Abend oder früher Morgen, wird so beinahe unmöglich. Und darum geht es auch nicht. Eher geht es darum, den Blick einzulassen ins Bild und das Geschehen im Bild, das allerdings fern jeden Spektakel- oder Ereignischarakters bleibt. Die Kamera, nicht statisch, aber doch recht wenig bewegt, bezeugt im Grunde nichts, und beinahe zeigt sie auch nichts. Vielmehr verweilt sie einfach, und das Einzige, was sich über die Zeit, den Raum und die Art des Aufenthalts des Betrachters im Geschehen sagen lässt, ist: Wir sind in der Nacht, und wir verlassen sie nicht."
2006-06-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/mutter.jpg MUTTER von Miklos Gimes
Der Film erzählt die emotionale Geschichte einer Frau, die nach dem Ungarnaufstand von 1956 mit ihrem 6-jährigen Sohn in die Schweiz flüchtet, während ihr Mann vom kommunistischen Regime in Ungarn als führender «Konterrevolutionär» hingerichtet wird. In der Schweiz führt sie ein Emigrantendasein. Eine erneut dramatische Konfrontation mit der Geschichte erlebt sie, als sie besuchsweise in die alte Heimat zurückkehrt, wo ihr Mann nach dem Ende des Kalten Krieges posthum zum Helden geworden ist. Es ist das bewegte Leben der Mutter des Regisseurs, zwischen Liebe und Politik.
2006-06-20 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Vernissage coffret MON PERE CET ANGE MAUDIT 2006-06-20 (Französisch)

BIENVENUE EN SUISSE von Léa Fazer auf TSR1
Thierry ist ein Schweizer, gibt es aber nicht zu. Er lebt in Paris. Als er seine Grossmutter in der Schweiz beerdigen muss, sieht er sich mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine Gelegenheit, sich diesen Film voller Kitsch anzusehen, der als corpus delicti den Bundesrat Pascal Couchepin aufgeschreckt und schliesslich zur Machtübernahme im Bundesamt der Kultur geführt hat. TSR1 19.6.6 20h15.
2006-06-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

FAIM DE VIE de Benjamin Tobler dans les salles romandes 2006-06-18 (Französisch)

Troisième concours D'AUTRES REGARDS de courts métrages sur le dialogue interculturel 2006-06-18 (Französisch)

cover80/oneplusone.jpg ONE PLUS ONE - SYMPATHY FOR THE DEVIL Godard - Rolling Stones
Jean-Luc Godard wollte Revolution. Sowohl im Politischen, wie im Film. Das "Ende des Kinos", das war sein letzter Film, den er WEEK END nannte. Auf den Schrottplatz mit dem bürgerlichen Film also. Völlig abgewandt und voller "Verachtung" für das bourgeoise Kino, wollte Godard nun viel radikalere Ideen für seine Werke umsetzen. Als ersten Film jenseits seiner romantischen Phase sollte er einen Protestfilm über die restriktiven Abtreibungsgesetze in Englang drehen. Doch kaum auf der Insel angekommen, wurden jene Gesetze gelockert und sein Film wurde unnötig. Seinen Auftraggebern schlug Godard vor, dennoch in Großbritannien zu bleiben und zu drehen, wenn er die Möglichkeit bekäme, einen Film entweder mit den Beatles oder mit den Rolling Stones drehen zu dürfen. Die Beatles lehnten ab, die Rolling Stones, die sich als Fans Godards bekannten, sagten zu.
2006-06-17 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/inland.jpg Premier cri, dernier souffle: Stimmhorn und Pierre-Yves Borgeaud in Lausanne und Bern
Das Duo Stimmhorn tritt diese Woche in Lausanne am Vidy und am 14.Juli in Bern im Zentrum Paul Klee mit ihrem neuen Programm auf. Die Musik wird begleitet vom Videasten Pierre-Yves Borgeaud. Stimmhorn machte mit ihm auch den Musikfilm INLAND und zeichnet zum Teil für die Musik vom Spielfilm AU SUD DES NUAGES von Jean-François Amiguet http://www.vidy.ch
2006-06-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/meinnameisteugen.jpg MEIN NAME IST EUGEN als Lesung auf CD
"Und als ich dann gross war, dünkte es mich oft schade, dass es viel zu wenig lustige Bücher gibt. Denn alle die Buben und Mädchen, die viel Angst haben und traurig sind, die brauchen dann nicht auch noch traurige Bücher!" (Klaus Schädelin). Vom erfolgreichen Film MEIN NAME IST EUGEN wurde jetzt auch wieder das Buch von Klaus Schädelin aufgelegt, sowie die Radiolesung von Radio DRS 1980, gelesen von Bruno Kaspar auf 4 CD. Die unspektakuläre Lesung betont die leisen Töne und den feinen Humor des Romans. Theologischer Verlag. ISBN 3-290-17389-5 http://www.tvz.ref.ch
2006-06-15 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/campocasablanca.jpg CAMP CASABLANCA von Michele Andreoli
Seit 1999 sind Schweizer Soldaten im Kosovo im Einsatz. Die Situation im Kosovo ist komplex und schwierig. Ethnische und religiöse Spannungen mit weit in die Vergangenheit reichenden Wurzeln, erbitterter Nationalismus, grauenvolle Auswüchse von Intoleranz, machen die Anwendung von gesundem Menschenverstand unmöglich. Die Schweizer Freiwilligen der Swisscoy-Truppe sind keine Berufssoldaten oder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen mit internationaler Erfahrung. Sie sind Arbeiter und Angestellte, die sich für sechs Monate in einer Realität zurechtfinden müssen, die nichts mit derjenigen gemein hat, die sie kennen.
CAMPO CASABLANCA ist ein Film über den Alltag der Soldaten und Offiziere der Schweizer Armee, die bei den internationalen Friedenstruppen KFOR im Kosovo Dienst leisten.
2006-06-14 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

CHACUN CHERCHE SON CHAMAN de Roland Pellarin 2006-06-13 (Französisch)

OPERATION SHAKESPEARE de Anne Cuneo dans les cinémas romands 2006-06-12 (Französisch)

cover80/heidi.jpgcover80/heidiundpeter.jpg HEIDI
Kontrastprogramm zur WM: Das Kinderbuch, das alle gelesen haben und vermutlich der erste Film im Kino: HEIDI und HEIDI UND PETER. Ein kleines Schweizermädchen lebt bei seinem Grossvater, dem Alpöhi, in einer kleinen Hütte irgendwo in den Schweizer Bergen. Jeden Morgen holt der Geissenpeter, der die Ziegenherde des Dorfes zu hüten hat, Heidi ab, um mit ihr und den Geissen auf die Alp hinauf zu gehen. Diesem Leben in ungebundener Freiheit ist indessen ein Ende gesetzt, denn im Herbst soll Heidi zum ersten Mal die Schule besuchen. 2 DVDs, jeweils entweder Schweizerdeutsch oder fünfsprachig synchronisiert (ja, auch japanisch).
2006-06-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/42himmel.jpg DER 42. HIMMEL von Kurt Früh
Musikalische Komödie von Kurt Früh mit Walter Roderer, Ruedi Walter, Heinrich Gretler, Margrit Reiner. Wendelin Pfannenstiel, Auskunftsbeamter im Zürcher Stadthaus, wird zum Trauungsbeamten ernannt. Bei einer seiner ersten Trauungen bleibt der Bräutigam stumm. Wendelin kümmert sich privat um die Braut Julia. Sie erhört ihn erst, als bekannt wird, dass er ein Millionenvermögen erben soll. Doch jetzt will er sie nicht mehr heiraten.
2006-06-10 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/truempi.jpg TRÜMPI von Iwan Schumacher mit Anton Bruhin
TRÜMPI ist ein exotischer ‚road-movie’ mit dem Maultrommel-Virtuosen Anton Bruhin. Der Film folgt dem Klang dieses uralten und winzigen Instruments auf eine musikalische Reise ohne Worte: von Bruhins Wohnung an der Zollstrasse im Zürcher Industriequartier geht’s auf den Stoos im Kanton Schwyz und von dort über die Steppen Sibiriens bis nach Japan ins pulsierende Grosstadtleben von Tokio.
2006-06-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/shortcross03.jpgcover80/shortcross04.jpgcover80/esba2002.jpgcover80/esba2003.jpgcover80/esba2004.jpg Kurzfilme Kurzfilme Kurzfilme
Über 50 Kurzfilme auf zwei Sammlungen. Die Serie SHORTCROSS 03 und SHORTCROSS 04 von Swissfilms mit den besten Kurzfilmen 2003 und 2004, unter anderem SWAPPED von Pierre Monnard (Schweizer Filmpreis 2003), L'ESCALIER von Frédéric Mermoud (Schweizer Filmpreis 2004), LES TARTINES von Tania Zambarano Ovalle und Anthony Vouardoux, GOAL von Claudia Lorenz, MEYERS von Steven Hayes, NOSFERATU TANGO von Zoltan Horvath, EINSPRUCH III von Rolando Colla, EXIT von Benjamin Kempf, SUITE 705 von Michael Steiner (MEIN NAME IST EUGEN, SPITAL IN ANGST). Dann drei Jahre Filmproduktion der Genfer Schule ESBA ESBA 2002, ESBA 2003, ESBA 2004) , mit unter anderem: GENEVA AND ME von Bernie Forster, LA MORT EN EXIL von Ayten Mutlu und SCHENGLET von Laurent Nègre.
2006-06-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/steinschlag.jpg STEINSCHLAG von Judith Kennel nach dem Roman von Emil Zopfi
Kaum aus Amerika in ihr Heimatdorf mitten in der herrlichen Bergwelt zurückgekehrt, wird die junge Bergführerin Andrea Stamm zu einem Bergungseinsatz gerufen. Der sie begleitende Arzt kann nur noch den Tod der Verunfallten feststellen. Offensichtlich wurde die Frau von einem Steinschlag getroffen. Das ganze Dorf trauert um die Gattin des Bauunternehmers Werner Baumberger. Nur Andreas Vater Robert Stamm kann nicht daran glauben.
2006-06-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/sonjasrueckkehr.jpg SONJAS RÜCKKEHR von Tobias Ineichen mit Melanie Winiger
Es war ein Unfall, sagt Sonja Knecht. Für den Mord an ihrem Mann war sie 6 Jahre im Gefängnis. Jetzt ist sie 28, wieder draussen und fährt auf direktem Weg zu ihrem Sohn. Aber Tim lebt bei ihren Schwiegereltern, die ihn im Glauben lassen, seine Mutter sei tot.
2006-06-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/urmusig.jpg Elektro-akustische Installation von Cyrill Schläpfer
Vor 10 Jahren hat Cyrill Schläpfer (URMUSIG) mit den Aufnahmen von Klängen und Tönen des Vierwaldstättersees und seinen 5 Dampfschiffen begonnen und diese zu einem umfangreichen akustischen Portrait und einer Komposition verarbeitet. Im Rahmen Ausstellung "Bilder vom Vierwaldstättersee" wird der Ausschnitt “Kreutztrichter" (Satz Nr.9) aus der Symphonie mit dem Titel “Die Waldstätte" in Form einer elektro-akustischen Klanginstallation (5.1 Surround) erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. Freitag, 9. Juni 2006, 18.30 Uhr im Kunstmuseum Luzern (KKL). http://www.kunstmuseumluzern.ch
2006-06-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

PASSAGES von Ulrich Fischer in Zürich
Videoinstallation in 5 Städten (Zürich, Berlin, Genf, Paris, Tokyo) mit einem Videokünstler und einem Musiker aus der Stadt improvisierend mit Tönen und Bildern aus dem öffentlichen Raum. Vernissage 8. Juni 2006 19h Galerie Walcheturm, Zürich, Ausstellung bis 2. Juli jeweils Mittwoch bis Samstag 15-18h. http://www.c-sideprod.ch
2006-06-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

FLUCHEN UND FLÜSTERN von Frédéric Gonseth und Catherine Azad im Kino in Zürich
FLUCHEN UND FLÜSTERN (GROS MOTS, PETITS SABOTS) von Frédéric Gonseth und Catherine Azad läuft von Donnerstag 8 Juni bis Mittwoch 14 Juni jeweils um 12h15 im Lunchkino in Zürich (Samstag in Anweseineheit von Frédéric Gonseth & Pferden). Der Film ist ein Fussgänger-Roadmovie über Autorität, Gewalt und das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier, der die Wanderung von vier Jugendlichen erzählt, die in einem Heim für Problem-Kinder wohnen, und die mit der heiklen Aufgabe, sich mit einem Pferd zu verstehen, konfrontiert werden. Siehe auch die Filme von Gonseth: MISSION EN ENFER, HISTOIRE C'EST MOI, LA CITE ANIMALE und LA FACTURE D'ORGUE.
2006-06-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/negra.jpgcover80/societeanonyme.jpgcover80/petitedameducapitole.jpg frog Festival du film romand in Genf
Vom 8. bis 11. Juni feiert die Romandie das Festival du film romand à Genève. Unter anderem laufen dort die Filme LES VILLAGEOIS von Raphaëlle Aellig Régnier (im Wettbewerb), CARNETS von VALSE: VIENNE-PARIS-LIMA von Patricia Plattner (siehe MADE IN INDIA und LE HIBOU und LA BALEINE bei artfilm.ch), QU'EST-CE QUE T'EN SAIS? von Daniel Bovard und Michel Voïta als Weltpremiere (siehe VU(E) DU PERCHOIR), NUL N'EST PROPHETE... LA ROUTE DU DR. BUGNON von Carole Pirker und Pierre-Alain Frey, NEGRA von Franck Schneider, SOCIETE ANONYME von Laurent Graenicher, GROS MOTS - PETITS SABOTS von Fréderic Gonseth (siehe MISSION EN ENFER, HISTOIRE C'EST MOI, LA CITE ANIMALE und LA FACTURE D'ORGUE), GEISENDORF von Frédéric Baillif (siehe SIDEMAN), A CORPS ECRIT von Janine Waeber, POUR L'AMOUR DU CIEL von Maria Nicollier und Philippe Calame als Weltpremiere (siehe DIS MOI OUI), EXIT von Fernand Melgar (siehe ALBUM von FAMILLE, CLASSE D'ACCEUIL, REMUE MENAGE und LE PREMIER JOUR), CHERE JACQUELINE von Dominique von Rivaz (siehe MEIN NAME IST BACH), LA PETITE DAME DU CAPITOLE von Jacqueline Veuve, WHITE TERROR von Daniel Schweizer (siehe SKIN OR DIE / HELLDORADO) und GAMBIT von Sabine Gisiger. http://www.festival-frog.ch
2006-06-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/hecate.jpgcover80/bacioditosca.jpgcover80/horssaison.jpgcover80/writtenface.jpgcover80/beresina.jpg Daniel Schmid, Dichter und Träumer
Filme von Daniel Schmid sind Träume, die über das realistische Mainstreamkino herausgehen. Die Personen leben in einer parallelen Welt und in Erinnerungen. In HECATE verliert sich ein Botschaftsangestellter in Nordafrika mit seiner Geliebten. In HORS SAISON blickt der Erzähler, Kind von Hotelbesitzern wie der Regisseur, auf die grossen Zeiten des heute stillgelegten Grandhotels zurück. Und sogar in seinem populären Werk BERESINA mutet er der Schweiz die Utopie ihrer Abschaffung zu. In seinen Dokumentarfilmen zeichnet er sich durch seine Feinfühligkeit zu den Protagonisten aus, sei es im Altersheim der Opernsänger (BACIO DI TOSCA) oder im japanischen Theater (THE WRITTEN FACE).
2006-06-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/fourbi.jpg FOURBI von Alain Tanner
Vor kurzem wurde in der Schweiz eine grosse, private Fernsehanstalt gegründet. Eine Produktionsfirma wird mit der Programmgestaltung beauftragt und erwirbt die Rechte für die Verfilmung von Verbrechenstaten von den Opfern. Rosemonde hat ihre Geschichte verkauft. Vor acht Jahren tötete sie einen Mann, der versucht hatte sie zu vergewaltigen. Das Verfahren wurde mangels Zeugen eingestellt.
2006-06-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/welldone.jpgcover80/ghetto.jpgcover80/happinessisawarmgun.jpg Drei Filme von Thomas Imbach
Thomas Imbach gehört zu den formell innovativsten Filmemachern der Schweiz. In bester Kenntnis der Experimentalfilmszene und in enger Zusammenarbeit mit Jürg Hassler versucht er immer, die Filmsprache weiterzuentwickeln. WELL DONE zeigt den Büroalltag eines High-Tech-Betriebes in seinen unscheinbaren Gesten, Sprechweisen und Blicken. GHETTO beschreibt die Befindlichkeit von Jugendlichen an der Zürcher Goldküste. HAPPINESS IS A WARM GUN geht dem Tod der grünen Friedenskämpferin Petra Kelly und ihres Lebensgefährten und General Gert Bastian nach, wobei der Film kurz nach dem Tod beginnt. Diese Jahr läuft in den Schweizer Kinos Imbachs neuester Film LENZ.
2006-06-03 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/zwischendenwelten.jpg ZWISCHEN DEN WELTEN von Yusuf Yesilöz
Güli Dogan ist im Alter von neun Jahren mit ihrer Mutter und den Geschwistern aus einem kurdischen Dorf in der Türkei in die Schweiz nach Winterthur gekommen. Dort war der Vater als Gastarbeiter bei der Firma Sulzer beschäftigt. Güli Dogan lernte deutsch, fand Freundinnen und integrierte sich rasch in ihrer neuen Umgebung, ohne jedoch die starke emotionale Verbindung zu ihrem kurdischen Dorf aufzugeben.
2006-06-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/ireneschweizer.jpg IRENE SCHWEIZER von Gitta Gsell
Musik ist ihr Leben, das wusste sie schon als Zwölfjährige. Als Irène Schweizer dann in den 50er Jahren als Pianistin in Zürich auf die Bühne trat, war sie eine kleine Sensation. Frauen sangen und tanzten, aber spielten nicht Jazz! Der Flügel war ihr Begleiter und ihre Inspiration – in den verrauchten Jazzlokalen der 60er, im politischen Aufbruch der 70er, in der Frauenbewegung der 80er Jahre. Wenn sie ihn mit Armen und Ellenbogen als Schlaginstrument gebrauchte, war das Publikum nicht nur begeistert. Doch ihre radikalen Ideen, ihr Mut und ihre Offenheit für neue Einflüsse haben ihre Auftritte bis heute zu faszinierenden Erlebnissen gemacht.
2006-06-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/inland.jpg INLAND - Pierre Yves Borgeaud und Stimmhorn
Der Film kommt ohne Worte und Kommentar aus. Er wird als Klang- und Bildkomposition gestaltet und sollte die Musik von «Stimmhorn» und ihre Entstehung sicht- und hörbar machen. INLAND möchte eine sehr alte Sichtweise wieder aufnehmen und äussere und innere Welt – die manchmal abstrakten Bilder des Körpers und die der Natur (Mikrokosmos und Makrokosmos) – miteinander in Verbindung bringen.
2006-06-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/skinordiehelldorado.jpg SKIN OR DIE - HELLDORADO von Daniel Schweizer
Doppelprogramm Daniel Schweizer. SKIN OR DIE: Wie kommt ein Jugendlicher dazu, sich plötzlich zu verändern, sich zu tätowieren, seinen Schädel zu rasieren und radikale Ideologien zu vertreten? Der Film begleitet in der Schweiz, in Polen und in Dänemark junge Skins, die in unheilvollen Spielen versinken. Der Dokumentarfilm zeigt ein negatives Bild unserer Welt, einen blinden Fleck: den Teil der Jugend, der Rassismus und Gewalt verherrlicht und so das Gleichgewicht, auf dem unsere Demokratien beruhen, erschüttert. HELLDORADO: Wer in geordneten Verhältnissen lebt, weiss sich meist zu ärgern über die städtischen Gammler mit Irokesenschnitt, Piercing und ausgefransten Kleidern, die dem Alkohol zusprechen und Passanten um Geld angehen. Bei diesem flüchtigen Anblick hat es der Genfer Dokumentarist Daniel Schweizer allerdings nicht bewenden lassen. Über einen längeren Zeitraum hinweg begleitete er, als stiller Ethnograph, eine heterogene Gruppe junger Menschen, die ausserhalb der gesellschaftlichen Konventionen lebt. Der neueste Film WHITE TERROR läuft zur Zeit in den deutschschweizer Kinos.
2006-06-02 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/gambit.jpgcover80/doit.jpg GAMBIT und DO IT, zweimal Sabine Gisiger
Nach den Umfragen des Bundesamtes für Kultur wünscht das Publikum mehr intelligente und politische Filme: Voilà: Sabine Gisiger hat mit zwei politischen Filmen von sich reden gemacht. GAMBIT zeichnet die Chemiekatastrophe von Seveso (Givaudan / Hoffmann La-Roche) nach, aus der Sicht des damaligen technischen Leiters Jörg Sambeth. Die Sitten und Gebräuche in den Direktionsetagen befremden ihn, einige der Fabriken, für die er nun die technische Verantwortung trägt, sind in schockierendem Zustand. Aber er ist überzeugt, alles in den Griff zu bekommen. 1976 wird er jäh mit der Realität konfrontiert: Im norditalienischen Seveso ereignet sich in der kleinen Fabrik Icmesa, die zum Konzern gehört, eine Explosion. DO IT (realisiert zusammen mit Marcel Zwingli) ist die Odyssee des Wahrsagers Daniele von Arb, der als 16jähriger mit Freunden in den revolutionären Untergrund ging und als Schweizer Topterrorist in die Schlagzeilen kam. Der Film erhielt den Schweizer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2001.
2006-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/sansmoi.jpg SANS MOI - OHNE MICH - SENZA DI ME von Danilo Catti
Wie viele andere junge Menschen in der Schweiz haben Jeremy, Marie, Théodora, Saray, Rana und Claudia einen Selbstmordversuch begangen. Während ihrem mehrwöchigen Spitalaufenthalt in der UCA, einer stationären Genfer Universitätsspital-Pflegeeinheit für Jugendliche in der Krise, versuchen sie, den Sinn ihrer Handlung zu verstehen. Der Dokumentarfilm begleitet sie 18 Monate lang auf ihrer Suche nach den Gründen, die sie zu diesem Schritt bewegt haben.
2006-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/salzmaennervontibet.jpgcover80/aesshaek.jpg Zwei Reisen von Ulrike Koch
Zusammen mit dem Kameramann Pio Corradi begegnet Ulrike Koch Völker in Tibet und in der Sahara. DIE SALZMÄNNER VON TIBET: Jedes Jahr im Frühling machen sich die Männer eines Nomadenstammes mit ihren robusten Packtieren auf die lange und beschwerliche Reise zu den Salzseen. Die Salzseen des Himalaja zählen zu den grössten Salzvorkommen der Welt. ÄSSHÄK: Die Suche nach einem entlaufenen Reitkamel führt uns zu den Lagerstätten der Tuareg. Zwischen Hitze und Kälte, der Grossartigkeit des Sternenhimmels und dem beschränkten Licht eines Wüstenfeuers hat sich dieses Volk eingerichtet und pflegt seine Liebe zu Schönheit und Poesie.
2006-06-01 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen