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Nachrichten April 2006

cover80/signerskoffer.jpgcover80/namibiacrossings.jpg Peter Liechti Retrospektive im Stadtkino Basel
Eine ausgedehnte Retrospektive der Filme von Peter Liechti ist im Mai im Stadtkino Basel zu sehen: SIGNERS KOFFER, MARTHAS GARTEN, HANS IM GLÜCK, NAMIBIA CROSSINGS, sowie die Kurzfilme GRIMSEL, AUSFLUG INS GEBIRG, KICK THAT HABIT, THEATRE DE L'ESPERANCE und TAUWETTER. Am 4. Mai wird Peter Liechti persönlich anwesend sein.
2006-04-30 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Visions du Réel à la Cinémathèque Lausanne 2006-04-30 (Französisch)

Preisträger/innen des Festivals Visions du Réel Nyon 2006
Der grosse Preis Visions du Réel ging an den deutschen Film DER KICK von Andres Veiel und der Preis SRG SSR idée suisse ging an den israelischen Film PRELIMINARIES von Anat Even. Bei der Sektion Regards Neufs erhielten den Preis des Kantons Waadt die beiden Filme THE BALLAD OF VICKI AND JAKE des Engländers Ian Thomas Ash und CITY WALLS - MY OWN PRIVATE TEHRAN von Afsar Sonia Shaafie (Schweiz/Iran). Letztere erhielt auch den Preis Suissimage/SSA. Der Preis der Télévision Suisse Romande für den besten Schweizer Film ging an GEISENDORF von Frédéric Baillif.
Vollständige Liste
2006-04-29 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/entredeuxvillages.jpg Entre deux villages
von Muriel Jacquerod und Eduardo Saraiva Pereira
Ein neuer Staudamm in Portugal wird das 330 Seelen zählende Dorf Aldeia da Luz vollständig überfluten wird. Als Entschädigung für die Einwohner wurde wenige Kilometer davon entfernt ein neues Dorf gebaut. ENTRE DEUX VILLAGES beschreibt den Alltag der an Stille und Ruhe gewohnten Bewohner von Aldeia da Luz und hält ihre Reaktionen auf die Perspektive dieses aufgezwungenen Umzugs fest. Die Regisseure Muriel Jaquerod und Eduardo Saraiva Pereira beobachten diskret, wie tiefgreifend diese kleine Gemeinschaft während den verschiedenen Etappen der Projektrealisierung erschüttert wird.
2006-04-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/campagneperdue.jpgcover80/poison.jpgcover80/surlestracesdespharaonsnoirs.jpg Climage(1/3): Drei Filme von Stéphane Goël
artfilm.ch präsentiert neun Filme des Lausanner Autorengruppe Climage. Diese Gruppe produziert seit zwanzig Jahren Filme, die sich sozial, kulturell und historisch engagieren. Heute beginnen wir Stéphane Goël: Campagne perdue beschreibt den Versuch von sechs Bauern, durch Zusammenarbeit wirtschaftlich zu überleben. Le poison - Le crime de Maracon versucht zu klären, wie nach mehr als fünfzig Jahren nach einem Mord zwei Dörfer sich immer noch nicht über den Weg trauen. Sur les traces des pharaons noirs begleitet einen Archäologen auf der Suche nach schwarzen Pharonen im Sudan. Stéphane Goël ist zur Zeit am Schnitt seines nächsten Films über den Aktivisten Maurice Demierre, der nach Nicaragua gezogen ist, um der sandinistischen Revolution und dem nicaraguanischen Volk zu helfen, und dabei von den von den USA bezahlten Contras umgebracht worden ist.
2006-04-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/kraeuterundkraefte.jpg Kräuter und Kräfte
von Jürg Neuenschwander (1995)
Jürg Neuenschwander kennt das Emmental aus seiner Kindheit. Jetzt sucht er nach seinen Erinnerungen und der heilenden Magie unserer Ahnen. Bei einer Heilerin und zwei Heilern wird er fündig: Rosmarie Megert hilft den Leuten durch Handauflegen. Hans Gerber hat sich auf das Wassergucken spezialisiert. Aus der Beschaffenheit einer Urinprobe zieht er Rückschlüsse auf erkrankte Organe. Otto Mühle hat die Originalrezepte des Ueli Zürcher aus dem 19. Jahrhundert ausgegraben und lässt viele Salben nach den alten Rezepturen wieder herstellen.
2006-04-19 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/nebuleuseducoeur.jpgcover80/petitedameducapitole.jpgcover80/jourdemarche.jpgcover80/salairedelartiste.jpgcover80/delphineseyrig.jpgcover80/chroniquevigneronne.jpgcover80/journalderivesaltes.jpgcover80/hommedescasernes.jpg Jacqueline Veuve in Nyon und zehnmal bei artfilm.ch
Jacqueline Veuve ist zweifellos eine der bedeutensten und produktivsten Dokumentarfilmschaffende der Schweiz mit einem Werk von über 60 Filmen. Selbstbewusst suchte sie immer ihre eigenen Themen, seien es die ethnographischen Filme von den handwerklichen Berufen über die Bauern zum Militär, oder seien es die persönlichen Filme über die Schauspielerin und Freundin Delphine Seyrig, ihren Sohn und Maler Laurent Veuve oder gar über ihr eigenes Herz. In Nyon sind am 25. und 26. April ein Teil ihrer Filme zu sehen (Details), und wir freuen uns, zehn ihrer Filme bei artfilm.ch vorstellen zu können. In umgekehrter chronologischer Reihenfolge: La Nébuleuse du coeur, La Petite dame du capitole, Jour de marché, Le Salaire de l'artiste, Delphine Seyrig, portrait d'une comète, Chronique vigneronne, Journal de Rivesaltes 1941-42, Balade fribourgeoise, L'Homme des casernes und Chronique paysanne en Gruyère.
2006-04-16 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

Richard Dindo: Der Dokumentarfilm ist die grösste kulturelle Kollektivleistung in diesem Land
Die neue Filmpolitik des Bundesamtes für Kultur macht von sich reden. "Qualité et popularité" heissen die Schlagworte der Politik, und in den letzten Monaten wurde diese Politik auch erfolgreich in den Kinosälen umgesetzt. Was sind die Konsequenzen für das Schweizer Filmschaffen? Richard Dindo (Arthur Rimbaud, une biographie, Ernesto Che Guevara) interveniert mit einem Grundsatzartikel. Artikel lesen (französisch).
2006-04-13 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/lynx.jpgcover80/traumzeit.jpgcover80/wissenvomheilen.jpgcover80/montegrande.jpg Die spirituelle Welt des Franz Reichle
In fast allen seinen Filmen sucht Franz Reichle die Brücke zwischen Wissenschaft und Spiritualität. Wir stellen vier Filme vor: In LYNX begleitet Reichle Wissenschafter, die den Luchs wieder im Wallis ansiedeln, gegen den Widerstand der Bauern. In TRAUMZEIT sucht Reichle erfolglos nach den Schamanen in Ostsibirien und ihrer naturnahen Kultur. DAS WISSEN VOM HEILEN ist der erste umfassende Film über die tibetische Medizin, und in MONTE GRANDE begegnen wir Francisco Varela, einem Grenzgänger zwischen westlicher Wissenschaft und östlicher Weisheit.
2006-04-12 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/halleluja.jpg Halleluja! Der Herr ist verrückt
von Alfredo Knuchel (2004)
Der Künstler Adolf Wölfli, die Schriftsteller Robert Walser und Friedrich Glauser. Sie alle haben eines gemeinsam. Das Irrenhaus Waldau bei Bern – heute eine moderne psychiatrische Universitätsklinik – war für sie Stätte des Schaffens und der Zuflucht. Alfredo Knuchel porträtiert sechs Menschen, die wir bei ihrer kreativen Arbeit und im Leben kennen lernen. Sie alle teilen zwei Gemeinsamkeiten: eine lange Krankengeschichte und einen starken künstlerischen Ausdruckswillen.
2006-04-11 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/snowwhite.jpg Snow white
von Samir (2005) mit Julie Fournier, Carlos Leal, Zoé Miku, Stefan Gubser
Die 20jährige Nico ist ein Partygirl aus Zürich. Aus reichem Haus von der Zürcher Goldküste lebt sie seit Schulabschluss in den Tag hinein und beschäftigt sich mit nichts anderem als sich selbst. «Glamour und Engagement treffen sich in diesem aufrüttelnden Drama um ein reiches armes Mädchen - mit viel Sinn für Bilder und mit manchen Anleihen bei Larry Clark und Mike Figgis bringt Samir seine bürgerlichen Milieus zur Implosion. Auch Zürich kann sehr kalt sein.» Frankfurter Allgemeine. Schweizer Filmpreis 2006: Beste Hauptrolle Carlos Leal.
2006-04-09 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/dismoioui.jpgcover80/matchmaker.jpg Zwei Hochzeiten - DIS MOI OUI... EN JAPONAIS und MATCHMAKER
Es wird wieder geheiratet. Nach einem Aufbruch aus der Kleinfamilie in den siebziger Jahren hat sich diese wieder etabliert, jetzt aber als eine verschiedener Biographien und oft nur als ein Teil derjenigen. Es geht vergessen, dass in verschiedenen Kulturen der soziale Druck zum Heiraten sehr gross ist. In Japan sollte eine Frau mit 30 Jahren verheiratet sein, sonst wird sie schräg angeschaut. Maria Nicollier begleitet in ihrem Film DIS MOI OUI... EN JAPONAIS Yuko, eine 30-jährige Japanerin, die mit Daiichiro in Kyoto zusammen lebt. Das junge Paar fühlt sich aufgrund des enormen sozialen Drucks verpflichtet zu heiraten, aber wie und wo? Gabrielle Antosiewicz ihrerseits macht in MATCHMAKER den Selbstversuch und versucht, in Zürich einen Partner zu finden. Auswahl hat sie nur gerade ein paar Dutzend.
2006-04-08 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/techquaikachi.jpgcover80/labyrinthprojektionen.jpg Zwei Filme von Agnes Barmettler und Anka Schmid
Eine ungewähnliche Zusammenarbeit zwischen einer Malerin und einer Filmemacherin:
Techka Ikachi von James Danaqyumptewa, Agnes Barmettler und Anka Schmid
Hopi Älteste des Dorfes Hotevilla (Arizona) erzählen die Geschichte ihres Volkes. Sie berichten als Zeugen von ihrem gewaltfreien Widerstand gegen die Landenteignung und die Bevormundung durch die amerikanische Regierung.
Labyrinth-Projektionen von Agnes Barmettler und Anka Schmid gleicht den Schritten auf dem gewundenen Weg durch ein Labyrinth. Zauberhaft und humorvoll irritieren die Künstlerinnen dieses Films die Seh- und Hör- Gewohnheiten ihres Publikums.
2006-04-07 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

ZWISCHEN DEN WELTEN auf SF1
Der Winterthurer Schriftsteller und Filmemacher Yusuf Yesilöz zeigt in seinem vielschichtigen Portrait die gelungene Integration von Güli Dogan, die im Alter von neun Jahren aus einem kurdischen Dorf in der Türkei in die Schweiz immigrierte.
Der Film ist am Sonntag 9. April 2006 10 Uhr zu sehen in SF 1 Sternstunde.
Der Film wurde von Reck Filmproduktion produziert. artfilm.ch verkauft von Reck Filmproduktion die Filme DIETER ROTH von Edith Jud, NAMIBIA CROSSINGS von Peter Liechti und TERRA INCOGNITA von Peter Volkart.
2006-04-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/nosracinessilencieuses.jpg Nos racines silencieuses
Ania Temler konfrontiert sich mit der polnischen Vergangenheit ihres Vaters. Dieser schweigt: "Es ist sehr schwierig, die Dinge so zu erzählen, dass du sie verstehst. Man kann es nicht verstehen, ohne die Umstände zu kennen. Und die Umstände kann man nicht erzählen, es ist unmöglich. Man muss darin gelebt haben."
2006-04-06 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

cover80/waegvodegass.jpg Wäg vo de Gass!
von Rolf Lyssy
Der Film will über die Drogenproblematik und im speziellen über die kontrollierte Heroinabgabe informieren, aufklären, und die nach wie vor in der Gesellschaft bestehenden Unsicherheiten und Ängste abbauen. Für Dorgenabhängige, die zur heroingestützten Behandlung zugelassen werden, ist die Polyklinik Zokl2 eine Art Rettungsinsel. Sie können dort unter Aufsicht, hygienisch einwandfreien Bedingungen, ohne Druck und Stress, nicht nur reines Heroin konsumieren, sondern auch ihre seelischen und körperlichen Probleme mit Ärzten und Therapeuten besprechen und behandeln lassen.
2006-04-05 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen

artfilm.ch in Nyon am Festival Visions du Réel 2006
Visions du Réel hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt so zu zeigen, wie sie erlebt wird, um Freiheit vom Mainstream zu schaffen. Die Akteure der Marke Visions du Réel setzen alles daran, in ihrer Arbeit ein sehr hohes Niveau zu garantieren, um zum gemeinsamen Wohl beizutragen. Visions du Réel bietet eine Vielfalt von engagierten und betroffenen Standpunkten und ermöglicht es, Erfahrungen, Überlegungen und Anliegen miteinander zu konfrontieren.
artfilm.ch wird am Festival mit einer DVD-Handlung anwesend sein.
Das ausfürliche Festivalsprogramm ist jetzt on line.
http://www.visionsdureel.ch/1/vdr/PROGRAMME2006/MENU.HTML
In Nyon gezeigte Filme bei artfilm.ch
2006-04-04 Permalink Kein Kommentar Tweet Weiterempfehlen