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 Ässhäk

Preis: 34.00 CHF
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DVD9
PAL 16:9
Region 2

Sprachen: Tamashek
Untertitel: Deutsch English Français

Ässhäk
CH/D/NL 2003 110'
Regie: Ulrike Koch
Drehbuch: Ulrike Koch
Kamera: Pio Corradi
Ton: Pejin Aben, Dieter Meyer
Schnitt: Magdolna Rokob
Musik: Harry de Wit

Stichworte
Welt
Wüste
Dokumentarfilm

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Ässhäk

Geschichten aus der Sahara

Ulrike Koch

Die Suche nach einem entlaufenen Reitkamel führt uns zu den Lagerstätten der Tuareg. Zwischen Hitze und Kälte, der Grossartigkeit des Sternenhimmels und dem beschränkten Licht eines Wüstenfeuers hat sich dieses Volk eingerichtet und pflegt seine Liebe zu Schönheit und Poesie. Der Marabut, als Heiliger verehrt, vermittelt zwischen der unsichtbaren Welt der Geister und den Menschen; er verkörpert die vertikale Achse des Films – die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Das Mädchen, eine junge Targia, wird einführen in die Zelte der Frauen, die hier noch immer den Rhythmus des Zusammenlebens in Händen haben.

"Schön sind sie in der Tat, die Bilder, mit denen Kameramann Pio Corradi das Nomadenvolk eingefangen hat; jedoch ohne dabei Orientalismen zu verfallen. Denn die Rahmengeschichte eines Mannes, der nach seinem entlaufenen Kamel sucht, wird verklammert mit Einblicken in das Tagwerk im so geheimnisvoll erscheinenden Mikrokosmos der Nomaden. Mit respektvollem Abstand begegnet die Kamera ihren Protagonisten. Was sie vor ihr preisgeben, bleibt unkommentiert. Sie nimmt sich viel Zeit für das Schattenspiel der Hände gegen den Abendhimmel, wenn der Nomadenchef seinen traditionellen Turban zu wickeln versucht - keine leichte Angelegenheit, wie er versichert. Doch wenn er nicht gelinge, dann mache er ihn eben einfach noch mal für das Filmteam - ein wohltuender Bruch, den die anderen Targi mit einem Lachen quittieren. "
Birgit Joest, schnitt.de

"Bereits in Ulrike Kochs mehrfach preisgekröntem Vorgänger DIE SALZMÄNNER VON TIBET (1997) wurde auf einen Kommentar verzichtet. Auch bei Ässhäk wird auf diese Weise versucht, direkt und unverfälscht Lebensweisen und Riten einzufangen, ohne jedoch den Anspruch auf Objektivität zu erheben. Dies schafft der Film gerade durch jene märchenhaften Momente, die den Objektivitätsanspruch bewusst zu untergraben wagen. Andererseits zeigt sich durch die Wahl des Märchenhaften im Dokumentarischen eine tiefe Einsicht in das Leben der Porträtierten. Exemplarisch dafür steht der in Zeitlupe verzerrte Traum des Nomaden, in dem ihm jene Tiere erscheinen, die einst die Wüste bevölkerten. Märchenhaft poetisch wird so die Verbindung zu den Mythen der Tuareg hergestellt, und gleichzeitig verweist dieser fiktive Eingriff auf die orientalische Tradition des Märchenerzählens."
Simona Fischer, CINEMA

Ulrike Koch

Geboren in Birkenfeld an der Nahe (DE). Studium der Sinologie, Japanologie und Völkerkunde an der Universität Zürich. Studium der chinesischen Literatur und Philosophie an der Beijing Universität. Seit 1984 Arbeit bei internationalen Filmprojekten, unter anderem als Casting Director bei Bernardo Bertolucci, als Regieassistentin und als Dolmetscherin. Seit Anfang der achtziger Jahre regelmässig längere Aufenthalte in China, im Besonderen in der Inneren Mongolei und in Tibet. Auseinandersetzung mit den Themen der dortigen Nomadenkulturen. Seit 1969 wohnhaft in Zürich. Arbeitet seit einigen Jahren als freie Regisseurin.

2003 ÄSSHÄK - GESCHICHTEN AUS DER SAHARA
1997 DIE SALZMÄNNER VON TIBET
1995 QUIGONG - DIE KUNST DER STILLE ALS LEBENSEXILIER

Internet

EAN 7321921094224
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