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Abschlussfilme 08
Studienrichtung Video der Hochschule Design & Kunst HSLU
HSLU
Dokumentarfilm, Videoessay, multimediale Arbeiten, Videokunst: für dieses Genre bietet die Ausbildung der HSLU inhaltliche wie formale Zugänge und fördert gleichzeitig die Grenzgänge zwischen den Genres, um so neue Erzählstrukturen und Bildsprachen zu erforschen. Ein Ausbildungsschwerpunkt liegt in der Postproduktion und umfasst neben Grundlagen der klassischen Montage auch die Mehrkanal-Montage sowie eine Spezialisierung in visual effects. Individualität ist grossgeschrieben, da sich gestalterische Prozesse nicht normieren lassen.
Das 7. Video
Stefans Wunsch, bis zum seinem 30. Geburtstag ein glücklicher Mensch zu werden, 6 Videos auf YouTube, die diesen Prozess auf eigenwillige Art dokumentieren sowie die berührende Geschichte dahinter, Und ein erstaunliches 7. Video.
Bipolar. An Interview with Richard
Richards Reise hat schon längst begonnen. Als er mit 19 Jahren in die Ferien fuhr, tauchte er ab in eine Welt, die nur in seinem Kopf existierte. Ein Film über Richard und seine extremen Gefühle zwischen Schwarz und Weiss.
Jetzt und für alle Zeit
Das Portrait von Maria Raphael und ihren Mitschwestern bietet einen Einblick in das Leben des Klosters St. Anna Gerlisberg in Luzern. Maria Raphael ist mit 22 Jahren die jüngste Nonne des Klosters, die zweitjüngste Nonne ist 64 Jahre alt.
1980/2008
In der Auseinandersetzung mit seiner Identität lässt der Autor verschiedene Filmmaterialien zusammenprallen. Unverhofft trifft die Vorbereritung auf einen Thaiboxkampf gegen den Schweizer Meister aug die Archivaufnahmen seiner Kindheit. Ein Film als Frage an die Möglichkeiten, die auf Film erhaltene Vergangenheit im Gegenwärtigen wieder aufleben zu lassen.
Ein Genosse im Bundeshaus
Ende März 1999 lud die Schweiz Chinas KP-Chef Jiang Zemin nach Bern ein, um ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu vertiefen. Eine Protestaktion von Exil-TobeterInnen am Empfangstag im Bundeshaus führte zum Eklat. Die Zeitzeugen, die dieses Ereignis unmittelbar miterlebt haben, stellen im Film eine emotionale Verbindung zum Thema her.
Zehn Augen auf Luzern
Ein spielerisches Experiment: Die Stadt Luzern, betrachtet von zehn Augen. Fünf Luzerner Persönlichkeiten, fünf Orte. Die Heimatstadt aller Protagonisten verbindet und unterscheidet diese gleichzeitig.
Standby
Kunden vertrauen dem Filmemacher ihre persönlichen Geschichten an. Die intimen Gespräche stehen in einem irritierenden Kontrast zur Warenwelt, in der sie stattfinden.
L'enfant d'amour
Ein positiver Test verändert das Leben der Filmemacherin grundsätzlich. Sie hat plötzlich über Leben und Tod zu entscheiden. Oder über ein Leben mit dem Tod. Die Werte verschieben sich, Ratschläge werden eingeholt. Und letzten Endes ist es doch an ihr zu entscheiden...
Niemand nicht weiss
Ali und Rashid sind vor Jahren aus dem Iran in die Schweiz geflohen. Sie bekamen kein Asyl, ihr Aufenthalt bleibt illegal. Nun leben sie zusammen mit sechs anderen abgewiesenen Asylbewerbern in einem Ausreisezentrum oberhalb des kleinen Bergdorfes Valzeina. Dort sollen sie zur freiwilligen Ausreise bewegt werden.
Auf Grund
Eine poetische Sammlung von Erinnerungsbildern und -Tönen, die das Publikum in ein zeitloses Schweben mitnimmt.
Moitié-Moitié
Der aus Angola stammende Ricardo Lumengo wurde im Oktober 2007 als erster Schwarzer in den Schweizerischen Nationalrat gewählt. In einem Durchgangszentrum wird er mit den Nöten der Asylsuchenden konftontiert. Der Film zeigt einen Politiker in zwei verschiedenen Welten, der als Hoffnungsträger einer Minderheit an die Grenzen der Demokratie stösst.
Nebenlauf
NEBENLAUF skizziert die Jahre nach einem traumatischen Ereignis aus der Sicht von vier nahen Angehörigen.
Vatersland&Tröim
Nach einem Unfall sitzt der Filmemacher in einer dunklen Zwischenwelt der Abbilder fest und trifft dort seine Familie an - die Mutter, den Vater, den Bruder und allen voran seine früh verstorbene Schwester. Der Film reflektiert die inneren Anspannungen eines jungen Schweiz-Tibeters, der seine Identität zwischen Moderne und Tradition sucht.
Swiss Correctness
Das dokumentarische Essay untersucht das Verhalten der Schweizer im öffentlichen Raum. In einer Schweizer Stadt geht ein Provokateur um, welcher die Schweizer auf ihre Geduld, Korrektheit und Höflichkeit testet. Wie werden sich die Schweizer verhalten? Ein Film über Geld und Geduld.
Second Me
Bendix besitzt in der virtuellen Welt Second Life eine 3D-Figur, die stellvertretend für ihn ein wildes Leben mit schönen Frauen und Parties in der Kunstszene führt. Währenddessen sitzt er im Real Life, der Realität, alleine in seiner Wohnung vor dem Computer. Indem die ZuschauerInnen im Film Bendix und seine virtuelle Welt kennenlernen, beginnen sie seine Sichtweise zu verstehen, und am Schluss bleibt die Frage, was für einen Zuschauenden real und wahr ist.
Während draussen der Tag langsam
erwacht, quält sich Bendix nach einer viel
zu kurzen Nacht mühsam aus dem Bett. Bis
früh morgens hielt er sich unter dem Namen
Eifachfilm Vacirca in der Cyberwelt von
Second Life auf. Nach Burnout, sozialem
Absturz und Aufgabe seiner persönlichen
Lebensziele, lebt er durch seinen Avatar all
das aus, was für ihn im realen Leben nicht
mehr möglich ist. Sein Second Life bietet
ihm eine Therapiemöglichkeit, um in der
Welt wieder Fuss fassen zu können. Den tristen
Alltag seiner Existenz, geprägt von Isolation
und der Unmöglichkeit in der Gesellschaft
zu bestehen, hat er gegen ein
Cyberleben mit Partys und emotionalen Bindungen
zu anderen Avatars eingetauscht;
er pflegt Freundschaften und Liebesbeziehungen
in der virtuellen Welt. Wenngleich
Bendix seine Situation kritisch reflektiert,
verschwinden die Grenzen zwischen Realität
und Cyberwelt weitgehend und ein
Abgrenzen zu dem, was sein Avatar erlebt,
ist für ihn nicht mehr möglich.
Der Regisseurin Anna Thommen gelingt mit
ihrem Abschlussfilm der Hochschule Luzern
die einfühlsame Begegnung mit einem
Menschen, der sich aus der erdrückenden
Realität abgemeldet hat und dessen Leben
vollkommen im Second Life stattfindet.
Dabei scheint der Film SECOND ME die
Trennung zwischen Realität und Virtualität
zeitweise bewusst aufzuheben; wodurch
der Zuschauer zusammen mit Bendix und
seinem zweiten Ich in die Pixelwelt des virtuellen
Raums eintaucht.
Visions du Réel Nyon 2009
Bright
Für ihn war es sein Wandschrank. Er dachte, darin wäre es wohl genauso triste wie in seinem sonstigen Leben.
News
- Films suisses au Festival Visions du Réel Nyon le dimanche 26 avril 2009-04-26
- Ausgewählte Filme an den Solothurner Filmtagen Samstag 24. Januar 2009-01-24
- Ausgewählte Filme an den Solothurner Filmtagen Freitag 23. Januar 2009 2009-01-23
- Ausgewählte Filme an den Solothurner Filmtagen Donnerstag 22. Januar 2009 2009-01-22
- ABSCHLUSSFILME HSLU Luzern 2008-11-18
Internet
Preis: 30.00 CHF
Vergriffen
Informieren Sie mich, wenn die DVD erhältlich ist
DVD5 2 DVD
PAL 16:9
Region 2
Sprachen: Deutsch
Untertitel: -
Das 7. Video
CH 2008 19'
Regie: Silvio Assaiante
Bipolar. An Interview with Richard
CH 2008 12'
Regie: Gabriela Betschart
Jetzt und für alle Zeit
CH 2008 16'
Regie: Neil Bieri
1980/2008
CH 2008 16'
Regie: Carlo Coppola
Ein Genosse im Bundeshaus
CH 2008 12'
Regie: Yonten Gompamitsang
Zehn Augen auf Luzern
CH 2008 15'
Regie: Konstantin Gutscher
Standby
CH 2008 11'
Regie: Mischa Hedinger
L'enfant d'amour
CH 2008 15'
Regie: Petra Künzi
Niemand nicht weiss
CH 2008 14'
Regie: Severin Kuhn
Auf Grund
CH 2008 10'
Regie: Manaledi La Roche
Moitié-Moitié
CH 2008 14'
Regie: Maria Müller
Nebenlauf
CH 2008 14'
Regie: Anya Schwyzer
Kamera: Simon Weber, Anja Schwyzer
Ton: Ingrid Städeli
Schnitt: Anja Schwyzer
Vatersland&Tröim
CH 2008 9'
Regie: Lobsang Tashi Sotrug
Swiss Correctness
CH 2008 12'
Regie: Timothy Studer
Second Me
CH 2008 18'
Regie: Anna Thommen
Kamera: Chari Maria Santos
Ton: Anna Thommen, Chari Maria Santos
Schnitt: Risa Madörin, Anna Thommen
Musik: Adrian Pfisterer
Bright
CH 2008 6'
Regie: Manuel Weber
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